Zimmermann verteidigt DFB-Interimsboss Koch: “Hat mit Kritik nichts mehr zu tun”

DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann hat den ins Kreuzfeuer geratenen Interimspräsidenten Rainer Koch verteidigt. “Mit Kritik kann jeder der Verantwortlichen leben, das ist im Job inkludiert. Aber was aktuell mit Rainer Koch passiert, hat aus meiner Sicht mit Kritik schon lange nichts mehr zu tun”, sagte Zimmermann der Rhein-Neckar-Zeitung: “Hier wird ohne jegliche Faktenbasis mit Mutmaßungen und Unterstellungen gearbeitet und damit das Ansehen eines Menschen beschädigt.”

Koch führt den Deutschen Fußball-Bund (DFB) seit dem Rücktritt von Präsident Fritz Keller interimsweise zusammen mit Peter Peters – und gerät zunehmend in die Kritik. Koch wittert eine mediale Kampagne gegen seine Person und sprach in einem Spiegel-Interview zuletzt von “purem Rufmord”. Beim für Anfang 2022 geplanten Bundestag will er nicht mehr als 1. Vizepräsident Amateure kandidieren.

Gleichzeitig wehrte sich Zimmermann auch gegen das stark demolierte Image des DFB nach dem monatelangen Machtkampf in der Führungsspitze. “Der in der Öffentlichkeit entstandene Eindruck, dass der gesamte Verband gelähmt sei, ist falsch”, sagte der 60-Jährige: “Die inhaltliche Arbeit in den vielen Themenbereichen wurde weiter vorangetrieben. Unser größter Gegner war und ist immer noch Corona. Aber natürlich ist ein Führungsstreit, noch dazu öffentlich ausgetragen, alles andere als förderlich.”

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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