WM-Quali: DFB womöglich ohne England-Quintett

Bundestrainer Joachim Löw muss zum Auftakt der WM-Qualifikation Ende März mit Länderspielen gegen Island, in Rumänien und gegen Nordmazedonien womöglich auf seine fünf England-Legionäre um den formstarken Ilkay Gündogan verzichten. Sollte sich an der Einstufung des Vereinigten Königreichs als Virusvarianten-Gebiet bis zur Kadernominierung am Freitag nichts ändern, stünden Gündogan und Co. aufgrund der dann greifenden Quarantäne-Regelung zumindest für die beiden Heimspiele in Duisburg nicht zur Verfügung.

Der Profi von Manchester City, das Chelsea-Trio Timo Werner, Kai Havertz und Antonio Rüdiger sowie Arsenal-Torwart Bernd Leno könnten dann höchstens noch für das Spiel in Bukarest zur Nationalmannschaft stoßen. Voraussetzung zum Eintritt in die DFB-Blase wären aber zwei bis drei weitere, negative Corona-Tests.

“Die letzte Entscheidung werden die Trainer unmittelbar mit der Nominierung am Freitag treffen – auf Basis der dann gültigen behördlichen Vorgaben”, sagte DFB-Sprecher Jens Grittner auf SID-Anfrage.

Um die Quarantäne-Regelung zu umgehen, hätte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Heimspiele auch verlegen und an einem neutralen Ort austragen können. Andere Verbände tun dies, auch im Europacup ist dieses Modell gängig wie in der Champions League mit dem Spielort Budapest. Der DFB lehnte es für die März-Spiele jedoch ab, weil er der Diskussion um eine mögliche Sonderrolle des Fußballs nicht weiteren Vorschub leisten möchte.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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