Weltfußballer Lewandowski: „Ich wünsche mir manchmal, ein No-Name zu sein“

Weltfußballer Robert Lewandowski würde gerne einmal unerkannt bleiben. Sein Wunsch: „Einfach spazieren gehen mit der Familie – ohne dieses Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Bitte nicht falsch verstehen, die meisten Menschen sind sehr nett zu mir. Ich wünsche mir aber manchmal, ein No-Name zu sein“, sagte der Star von Bayern München dem Magazin GQ.

Auf seinem Weg habe er viele Menschen kennengelernt, führte Lewandowski weiter aus, „die mich nur ausnutzen wollten, die nicht korrekt zu mir waren. Solange ich keine Kinder hatte, war ich auch privat sehr verschlossen. Als meine Kinder auf die Welt kamen, habe ich verstanden, was es bedeutet, Vater zu sein, und was wichtig ist im Leben. Am wichtigsten ist die Familie“, sagte der 32-Jährige. Das habe ihn auch „zu einem offeneren, kontaktfreudigeren Menschen gemacht“.

Im Fußball-Geschäft glaubt Lewandowski durch die Corona-Pandemie an Veränderungen. Manche Mannschaften hätten „vor der Krise Transfersummen bezahlt, die teilweise keine Grenzen kannten, und Spieler viel höher gehandelt wurden, als es eigentlich angebracht gewesen wäre“, sagte der Pole. Aber man könne „am Ende nicht die ganze Zeit auf Kredit leben. Durch Corona bekommen die Mannschaften, die vor allem auf Kredit leben, wahrscheinlich mehr Probleme. Die Transfersummen werden bestimmt erst einmal nach unten gehen.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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