Weiter dank Kruse: Union schlägt Drittligisten Türkgücü

Bundesligist Union Berlin ist dank Olympia-Fahrer Max Kruse in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der 33 Jahre alte Stürmer avancierte beim verdienten 1:0 (1:0) beim tapfer kämpfenden Drittligisten Türkgücü München mit seinem Treffer in der 23. Minute zum Matchwinner.

Damit darf sich die Mannschaft von Trainer Urs Fischer über einen gelungenen Start in die neue Saison freuen, die Eisernen gehen mit Rückenwind in den Bundesliga-Auftakt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen. Pokal-Debütant Türkgücü München blieb eine ansprechende Leistung sowie 128.757 Euro Preisgeld als Trostpflaster.

Während bei Türkgücü unter dem neuen Trainer Petr Ruman neun Zugänge in der Startelf standen, gaben bei Union in Timo Baumgartl, Rani Khedira und Andreas Voglsammer drei Profis ihr Pflichtspieldebüt. 

Im altehrwürdigen Stadion an der Grünwalder Straße entwickelte sich vor etwa 2500 teils lautstarken Zuschauern auf beiden Seiten ein ausgeglichener Pokal-Fight. Türkgücü spielte mutig mit dem Bundesligisten mit, die Berliner fanden gegen den Drittligisten lange nicht zu ihrem Spiel. 

Ein schwerer Patzer von Paterson Chato, der sich den Ball als letzter Verteidiger von Taiwo Awoniyi abluchsen ließ, brachte den Favoriten aber in Führung. Kruse musste einen Querpass des fest vom FC Liverpool verpflichteten Nigerianers nur noch im leeren Tor unterbringen.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Union das Kommando und kam zu vielen guten Möglichkeiten. Die schnelle Vorentscheidung wollte allerdings nicht gelingen. Sowohl Khedira (54.) als auch Kruse (60.) scheiterten völlig freistehend am starken Türkgücü-Torwart Rene Vollath.

Ein Abseitstreffer des eingewechselten Union-Stürmers Kevin Behrens (68.) wurde zurecht aberkannt. In der verregneten Schlussphase versuchte Türkgücü noch einmal alles, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.

Im vergangenen Jahr hatte ein Rechtsstreit um eine mögliche Pokalteilnahme der Münchner für Aufsehen gesorgt. Türkgücü hatte am Ende das Nachsehen, der 1. FC Schweinfurt 05 durfte damals antreten und verlor gegen Schalke 04. 

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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