Weinzierl warnt vor zu hohen Erwartungen an Rekordtransfer Pepi

Trainer Markus Weinzierl von Fußball-Bundesligist FC Augsburg warnt vor zu hohen Ansprüchen an Rekordtransfer Ricardo Pepi. „Er ist 18 und einen Monat jünger als mein Sohn. Wenn ich denke, dass ich den nach Amerika schicke und er sich da vor der Presse erklären und die riesigen Erwartungen der Fans erfüllen muss – das ist sehr viel“, sagte Weinzierl vor dem möglichen Debüt des Sturmjuwels am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in Hoffenheim.

Wegen dieser Umstände „trete ich ganz bewusst drauf und sage: Gebt ihm Zeit“, betonte Weinzierl: „Wir werden sehr, sehr behutsam mit ihm umgehen. Dafür, dass die Preise so verrückt sind, kann er nichts.“ Pepi kam zu Wochenbeginn für die Augsburger Rekordablöse von bis zu 17,5 Millionen Euro vom FC Dallas und hat einen Vertrag bis 2026 plus Option auf ein weiteres Jahr erhalten.

Weinzierl ist davon überzeugt, „dass er einschlägt“. Allerdings sei Pepi noch sehr jung und müsse sich an das hohe Niveau in der Bundesliga erst gewöhnen: „Davor warne ich immer.“ Der FCA sehe in ihm „eine clevere und langfristige Investition, das heißt aber nicht, dass er nicht von Anfang an spielen könnte“.

In Hoffenheim sei Augsburg „Außenseiter, aber wir fühlen uns wohl in dieser Rolle“, sagte Weinzierl. Verzichten muss er auf Ersatztorhüter Tomas Koubek (COVID-19) und den gesperrten Reece Oxford. Florian Niederlechner (Schienbein) ist angeschlagen. Wieder zurück sind Felix Uduokhai und Niklas Dorsch.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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