Während Corona-Pandemie: Peters verteidigt Profifußball

Peter Peters hat die Rolle des Profifußballs während der Corona-Pandemie verteidigt. „Der Fußball akzeptiert die Maßnahmen und ist demütig“, sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Fußball Liga (DFL) im Doppelpass bei Sport1: „Man muss Verständnis haben, wenn der Fußball auch mal fragt, ob die ein oder andere Maßnahme sinnvoll ist. Nur alleine die Formulierung einer Frage bedeutet doch nicht, dass der Fußball seiner gesellschaftlichen Verantwortung nicht nachkommt.“

Zuletzt hatten einige Klub-Verantwortliche den ab Montag geltenden Lockdown mit den dazugehörigen Geisterspielen infrage gestellt. Peters wies dennoch die Kritik zurück, wonach es den Profi nur ums Geld gehe. 

„Es stimmt einfach nicht, dass der Fußball seine Konzepte nur erstellt hat, um Geld zu verdienen“, äußerte der 58-Jährige: „Es ist ungerecht und unfair, den Fußball damit nur in die eine Ecke zu stellen. Der Fußball stellt doch nur Fragen und macht sich Gedanken über die eigene Zukunft. Sollen wir uns denn vor lauter Demut auf den Boden werfen und gar keine Fragen mehr stellen?“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.