Vier Coronafälle: U21-Spiel von Italien abgesagt

Das U21-Länderspiel zwischen Italien und Island wurde wegen zahlreicher Coronafälle im italienischen Kader kurzfristig abgesagt. Dies entschied die Europäische Fußball-Union UEFA nur wenige Stunden vor dem geplanten Anpfiff am Freitag, nachdem zwei weitere Spieler sowie ein Betreuer der Azzurri positiv auf COVID-19 getestet worden waren. Nach den ersten beiden Coronafällen im italienischen Kader hatte der Verband noch an der für 17.30 Uhr geplanten Austragung des EM-Qualifikationsspiels festgehalten.

Über einen möglichen Nachholtermin im dicht getakteten Spielkalender soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Die Südeuropäer waren für die Partie bereits in die isländische Hauptstadt Reykjavik gereist und sollen nun schnellstmöglich nach Italien zurückkehren. Im italienischen Fußball stieg die Zahl der Coronafälle in den vergangenen Wochen wieder sprunghaft an, allein beim Serie-A-Klub FC Genua wurden zuletzt 17 Profis positiv getestet.

Auch in der deutschen U21 gab es einen Coronafall, das Spiel in Moldau findet dennoch planmäßig am Freitag statt. Hier entschied die UEFA aber anders: „Wir mussten laut UEFA dieses Spiel austragen. Wenn wir nicht hier gewesen wäre, wäre das Spiel gegen uns gewertet worden und die EM wäre kaputt gewesen“, sagte Kuntz vor Anpfiff der Begegnung bei ProSieben MAXX. Deshalb habe sich das Trainerteam sogar schon Notlösungen überlegen müssen, „wer nach Moldau geschickt wird, wenn die ganze Mannschaft in Quarantäne muss“, so der 57-Jährige.

Letztlich mussten neben dem infizierten Stephan Ambrosius nur drei als nähere Kontaktpersonen identifizierte Profis in Isolation und Kuntz blieben 17 Spieler für die Reise nach Chisinau übrig.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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