USA gewinnen im eiskalten St. Paul: „Natur des Wettbewerbs“

Die USA steuern nach einem Erfolg in der „Kältekammer“ St. Paul weiter klar auf WM-Kurs. Der frühere Schalker Weston McKennie (8.), Walker Zimmerman (37.) und der Ex-Dortmunder Christian Pulisic (67.) sorgten bei 16 Grad unter Null im Bundesstaat Minnesota für einen ungefährdeten 3:0 (2:0)-Sieg gegen Honduras. Zwei Spieler der Gäste mussten wegen der Kälte zur Halbzeit ausgewechselt werden, wie der honduranische Verband mitteilte.

„Ich werde mein Team, das Spiel oder die Leistung meiner Spieler nicht analysieren. Das ist unter diesen Umständen nicht möglich und dazu bin ich nicht in der Lage“, sagte Hernan Dario Gomez, Trainer der Honduraner: „In der Umkleidekabine erhalten meine Spieler Infusionen und viele von ihnen haben Schmerzen.“

Für US-Coach Gregg Berhalter waren die Bedingungen keine große Sache. „Wenn wir in diese Länder reisen, ist es über 30 Grad heiß und die Luftfeuchtigkeit unerträglich. Die Jungs dehydrieren“, sagte der frühere Bundesligaprofi: „Das liegt in der Natur des Wettbewerbs.“

Drei Tage nach der Niederlage gegen Tabellenführer Kanada (0:2) liegen die USA in der CONCACAF-Gruppe weiter auf Rang zwei, die ersten drei Teams fahren sicher nach Katar. Alphonso Davies von Bayern München war wegen seiner Herzmuskelentzündung nicht mit dabei.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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