US-Verband forciert Gleichstellung bei Verträgen und Preisgeldern

Der amerikanische Fußball-Verband US Soccer bekräftigt seine Bemühungen um die Gleichstellung von Frauen und Männern bei Verträgen und Preisgeldern. „Wir glauben fest daran, dass es im besten Interesse aller ist, die WM-Prämien anzugleichen und mit einer einheitlichen Bezahlung in die Zukunft zu gehen – so schnell wie möglich“, schrieb Verbandspräsidentin Cindy Parlow Cone in einem offenen Brief an die Fußballfans in den USA.

Im September hatte der Verband den Spielerorganisationen der Frauen und Männer identische Vorschläge für einen Tarifvertrag vorgelegt. Im November gab es erstmals gemeinsame Verhandlungen mit beiden Vertretungen. Eine Einigung gab es laut Parlow Cone nicht, aber den Willen, darüber weiter zu diskutieren. Vorerst sollen separate Verträge ausgehandelt werden.

Die US-Nationalspielerinnen um ihren Star Megan Rapinoe hatten zuletzt immer wieder vehement die gleiche Bezahlung wie die Männer gefordert – und den Verband 2020 wegen Diskriminierung sogar verklagt. Verbandschef Carlos Cordeiro war nach umstrittenen Erklärungen in Gleichstellungsfragen im März 2020 zurückgetreten. Parlow Cone, bis dahin Vizepräsidentin, trat seine Nachfolge an.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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