Tiefe Betroffenheit: Schädlich im Alter von 69 Jahren gestorben

Der langjährige Fußball-Erfolgstrainer Gerd Schädlich ist im Alter von 69 Jahren gestorben. „Ich bin tief traurig, verbeuge mich tief vor Gerd. Er war ein Arbeiter vor dem Herren. Aue, Zwickau und Chemnitz wären ohne ihn nicht das, was sie sind. Das ist ein unfassbarer Schmerz“, zitierte das Dresdner Portal Tag24 Erzgebirge Aues Präsidenten Helge Leonhardt.

Schädlich war acht Jahre Trainer des FC Erzgebirge. Er führte den FSV Zwickau und Aue in die 2. Bundesliga. Zuletzt war er Coach des Chemnitzer FC. Von 2014 bis 2016 amtierte Schädlich als Scout beim Halleschen FC.

„Der Chemnitzer FC ist in tiefer Trauer“, sagte CFC-Vorstandsboss Romy Polster, „Gerd Schädlich war eine Konstante, ein Mensch und Arbeiter, der still und immer ohne Aufsehen um seine Person für den Verein da war und dessen Erfolg über alles stellte.“ Durch seine ruhige „und fast schon väterliche Ausstrahlung“ habe man sich in seiner Gegenwart stets wertgeschätzt gefühlt, geachtet und unterstützt, so Polster: „Mit dem heutigen Tag haben wir einen ganz großen Fußballer, Menschen und Freund verloren.“

Am 18. März 1972 feierte Schädlich beim 0:2 gegen den BFC Dynamo sein Debüt in der DDR-Oberliga. Für den FC Karl-Marx-Stadt absolvierte er zwischen 1972 und 1976 insgesamt 32 Pflichtspiele. Aufgrund einer schweren Verletzung musste er seine aktive Laufbahn bereits mit 25 Jahren beenden. „Gerd, du wirst uns fehlen. Wir werden dich unendlich vermissen“, schrieb der CFC auf seiner Homepage.

Auch der FSV Zwickau reagierte betroffen: „Es ist eine Nachricht, die den FSV Zwickau in tiefe Trauer stürzt. Gerd Schädlich lebt nicht mehr – der FSV trauert um seinen Zweitliga-Aufstiegstrainer von 1994.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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