Streich mit Freiburg auch zum zehnten Mal in Folge in Runde zwei

Trainer-Urgestein Christian Streich hat mit Fußball-Bundesligist SC Freiburg auch zum zehnten Mal in Folge die erste Runde im DFB-Pokal überstanden. Die lange Zeit überlegenen Breisgauer setzten sich bei Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers knapp, aber verdient mit 1:0 (1:0) durch. Jonathan Schmid traf für den Erstligisten in der 45. Minute.

Freiburg feierte damit vor dem Bundesligastart am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Arminia Bielefeld das erhoffte Erfolgserlebnis, allerdings hätte der Ertrag gegen den eine Stunde lang harmlosen Drittligisten deutlich höher ausfallen müssen. Zuletzt waren die Freiburger 2011 in der ersten Pokalrunde (2:3 gegen Unterhaching) gescheitert, damals noch unter Trainer Marcus Sorg.

Freiburg übernahm gegen die Kickers, die mit zwei Niederlagen in zwei Spielen denkbar schlecht in die Drittliga-Saison gestartet waren, von Beginn an die Initiative. Doch es dauerte einige Zeit, bis die dominant und konzentriert auftretenden Breisgauer gegen die äußerst defensiv eingestellten Kickers gefährlich wurden.

Yannik Keitel traf in der 25. Minute freistehend jedoch nur das Außennetz. Kurz darauf hatte der aktive Südkoreaner Woo-Yeong Jeong bei einem Pfostenschuss Pech. Freiburg drängte weiter und hatte durch Keitel (44.) eine weitere Großchance, ehe Schmid aus kurzer Distanz nach schöner Vorlage von Lucas Höler überlegt einschob. Von Würzburg kam bis auf einen Freistoß von Robert Herrmann Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zu wenig, um den SC in Bedrängnis zu bringen.

Nach dem Wechsel konnten die Unterfranken die Partie zunächst etwas offener gestalten, ehe Freiburg das Tempo wieder anzog und durch Höler (54.) und Nicolas Höfler (55.) zwei dicke Chancen hatte.

Nach gut einer Stunde merkte man dem SC an, dass die Kräfte im ersten Pflichtspiel der Saison deutlich nachließen. Es häuften sich im Aufbau die Fehler. Die Kickers hatten nun durch Herrmann (58.) und David Kopacz (68.) zwei tolle Möglichkeiten zum Ausgleich. Der SC rettete sich jedoch ins Ziel.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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