Stepanovic nach Hütter-Abgang: „Irgendwann gibt es nur noch Wochenverträge“

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Dragoslav Stepanovic kann den Abgang von Adi Hütter bei seinem Herzensverein Eintracht Frankfurt nachvollziehen. „Er hat in Frankfurt viel aufgebaut und kann jetzt das große Ziel erreichen“, sagte der 72-Jährige der Frankfurter Neuen Presse: „Die Frage ist allerdings, ob er das noch mal schaffen kann. Da bestehen sicher Zweifel. Und wenn man im Erfolg geht, bleibt man eben in besserer Erinnerung.“

Hütter ist derzeit mit der SGE auf Champions-League-Kurs, dennoch verkündete der Coach am Dienstag seinen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. „Wenn ein Mensch seinen Job wechselt, weil er woanders bessere Perspektiven sieht und vielleicht mehr Geld verdienen kann, wird ihm dazu gratuliert. Nur im Fußball ist das anders“, führte Stepanovic, einst Spieler und Trainer bei der Eintracht, aus.

Er selbst sei zwar auch „ein bisschen traurig“ über den Abschied des Österreichers. „Letztlich hat er aber seine Ausstiegsklausel im Vertrag gezogen, was ihm auch zusteht. Aber natürlich zeigt es die Entwicklung in diesem Profigeschäft. Irgendwann gibt es dann nur noch Wochenverträge“, sagte der Serbe.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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