St. Petersburg: Weiter Pläne für EM-Zuschauer trotz neuer Corona-Sorgen

Trotz wieder steigender Corona-Infektionszahlen will die russische Stadt St. Petersburg bei der bevorstehenden Fußball-EM an Plänen für die Zulassung von Zuschauern in ihrem Stadion festhalten. Das bekräftigte der örtliche EM-Organisationschef Alexej Sorokin am Samstag auf einer Pressekonferenz. 

„Wir sind sicher, dass wir alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten können, sagte Sorokin. Entschlossen fügte der WM-Chef von 2018 hinzu: „Wir haben keine Angst.“

In Russlands zweitgrößter Stadt mit rund fünf Millionen Einwohnern waren am Vortag erstmals seit fast zwei Monaten wieder mehr als 800 COVID-19-Infektionen binnen 24 Stunden registriert worden. Zugleich öffneten die lokalen Behörden zur Behandlung von Corona-Infizierten wieder ein Behelfskrankenhaus, das im Februar angesichts sinkender Fallzahlen bereits geschlossen worden war.

Am EM-Schauplatz St. Petersburg sollen insgesamt sieben Spiele des Turniers stattfinden. Zu den sechs Vorrundenbegegnungen der Gruppe B und E gehören auch die Spiele der russischen Nationalmannschaft gegen Belgien und Finnland. Außerdem ist ein Viertelfinale in St. Petersburg angesetzt. 

Die russischen EM-Organisatoren hatte dem Europa-Verband zuletzt für ihr WM-Stadion in St. Petersburg eine Freigabe von 50 Prozent des Fassungsvermögens in Aussicht gestellt. Die Arena bietet 68.000 Besuchern Platz. Russland kündigte außerdem für den EM-Zeitraum die Aufhebung der Visa-Pflicht für ausländische Fans mit Eintrittskarten an.

Laut Sorokin soll Stadionbesucher bei den EM-Spielen strikten Kontrollen unterzogen werden. Das negative Ergebnis eines Corona-Tests wird demnach eine Voraussetzung für den Eintritt ins Stadion sein. 

Darüber hinaus müssen die Zuschauer für die gesamte Dauer ihres Aufenthaltes im Innern der Arena eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen. Zu Alternativplänen der Organisatoren für den Fall einer erneuten Ausbreitung des Corona-Virus in Russland und der EM-Stadt selbst machte Sorokin keine Angaben.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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