Sportstätten und Corona-Folgen: 1,5 EU-Milliarden für Italiens Sport

Mit 1,5 Milliarden Euro aus EU-Fördergeldern will die italienische Regierung nationale Sportverbände bei Bau und Renovierung von Sportstätten sowie der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie unterstützen. Die Pläne für die Verwendung von Teilmitteln aus dem Wiederaufbauprogramm der Europäischen Union (EU) gab Sportminister Vincenzo Spadafora in einer Rede vor dem Parlament in Rom bekannt.

“Wir müssen die Kluft gegenüber anderen Ländern überbrücken, die über wesentlich modernere Sportanlagen als Italien verfügen. Hinzu müssen bereits bestehende Stadien auch bei den Umweltstandards effizienter werden”, sagte Spadafora mit Blick auf angestrebte Sportstätten-Projekte. Das Kabinettsmitglied bestätigte außerdem, dass EU-Gelder auch an schwer von der Corona-Krise betroffene Verbände zum Ausgleich weggebrochener Zuschauereinnahmen fließen sollen.

Durch die Ankündigung von Ausgleichszahlungen reagierte Spadafora auf einen Appell des Fußball-Präsidenten Gabriele Gravina. Der FIGC-Chef hatte Unterstützung von der Regierung gefordert, um das Aus vieler Vereine durch Mindereinnahmen aufgrund der weiterhin stark beschränkten Zahl von Stadionbesuchern zu verhindern.

Laut Spadafora können die Vereine jedoch zeitnah auch wieder auf vollere Arenen hoffen. Der Minister stellte in Aussicht, dass nach dem 7. Oktober mehr als die erst am vergangenen Wochenende erlaubten 1000 Zuschauer pro Serie-A-Spiel zugelassen werden sollen. Dabei soll die Zahl von der Größe des jeweiligen Stadions abhängig sein.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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