Sieg bei Seoane-Debüt: Leverkusen zieht in zweite Runde ein

Bayer Leverkusen hat beim Pflichtspieldebüt von Trainer Gerardo Seoane die erste Hürde im DFB-Pokal souverän genommen. Der Fußball-Bundesligist setzte sich dank einer effizienten ersten Hälfte beim Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig mit 3:0 (2:0) durch und zog in die zweite Runde ein.

Vor 6185 Zuschauern brachte Kerem Demirbay (6.) im Bruno-Plache-Stadion Leverkusen per Foulelfmeter in Führung, Karim Bellarabi (14.) erhöhte. Für den Endstand sorgte erneut Demirbay (87.). Mit dem Sieg im Rücken startet Leverkusen am Samstag in die Bundesliga-Saison bei Union Berlin (15.30 Uhr).

Dabei musste Seoane auf einige Spieler verzichten. Paulinho bestritt am Samstag mit Brasilien das Olympia-Finale, Lucas Alario, Mitchel Bakker, Edmond Tapsoba, Timothy Fosu-Mensah fehlten verletzungsbedingt, hinzu kam die Sperre von Jonathan Tah und der kurzfristige Ausfall von Florian Wirtz (muskuläre Probleme). 

Trotz aller Personalsorgen hatte Seoane betont, dass seine Mannschaft mindestens mit der “gleichen Aggressivität” wie der Gegner in die Partie gehen müsse. Doch die erste gute Gelegenheit hatten die Gastgeber, Maik Salewski lief fast frei auf Leverkusens Keeper Lukas Hradecky zu, setzte den Ball jedoch über das Tor (3.). 

Direkt im Anschluss verwandelte Demirbay sicher vom Punkt, nachdem Bellarabi im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Kurze Zeit später traf dieser selbst nach einem Freistoß, musste in der 36. Minute jedoch vom Feld. Bellarabis Oberschenkel wurde direkt behandelt, für ihn kam Wendell.

Der Viertligist spielte in einer umkämpften Partie dennoch weiter mutig nach vorne und eroberte immer wieder lautstark von den Fans unterstützt den Ball in der eigenen Hälfte. Die Konter nutzte Leipzig jedoch nicht effektiv und scheiterte an Leverkusens Abwehr. 

Die Werkself hatte nun zunehmend mehr Ballbesitz und ließ die Leipziger nur noch selten in die eigene Hälfte. Einen Fernschuss von Nadiem Amiri konnte Leipzigs Torhüter Jan-Ole Sievers entschärfen (43.). 

Auch nach der Pause hielt Leverkusen den Ball meist in den eigenen Reihen. Leipzig kam nur selten durch und wenn war Hradecky zunächst zur Stelle. Doch auch Leverkusen fehlte oft die letzte Konsequenz, einen Schuss Amiri parierte Sievers erneut (61.). Trotz weniger Chancen gab sich Leipzig weiter kämpferisch.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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