St. Louis bekommt 28. MLS-Team

St. Louis bekommt das 28. Team in der nordamerikanischen Fußball-Profiliga MLS. Wie die Liga am Dienstag bekannt gab, wird die Stadt am Westufer des Mississippi 2022 mit einem neuen Stadion in den Spielbetrieb einsteigen. 

Der FC Cincinnati spielt erst seit der laufenden Saison in der Liga mit derzeit 24 Mannschaften aus den USA und Kanada. Beschlossen ist die weitere Aufstockung mit Inter Miami, dem Verein von David Beckham, und einem Team aus Nashville/Tennessee im kommenden Jahr. 2021 folgt zudem ein Klub aus dem texanischen Austin. 

Sacramento ist Favorit für Standort Nummer 29, um den 30. Platz bewerben sich mindestens fünf Städte, darunter Las Vegas und Charlotte. In St. Louis spielen bereits die Cardinals (Baseball) und der Stanley-Cup-Sieger St. Louis Blues (Eishockey).

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Transparenz beim Präsidentenlohn: DFB plant Vergütungsausschuss

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will bei der Entlohnung seines künftigen Präsidenten offenbar für Transparenz sorgen. Laut der Sport Bild wird der Verband einen vierköpfigen Vergütungsausschuss installieren, dem neben Vorstandsmitgliedern auch Externe angehören sollen. Der Ausschuss soll die Bezüge sämtlicher DFB-Präsidiumsmitglieder festlegen. Die Entlohnungen sollen zudem veröffentlicht werden.

Die Aufwandsentschädigungen sowie Sonderzahlungen für die zuletzt amtierenden DFB-Präsidenten Reinhard Grindel (57) und Wolfgang Niersbach (68) hatten in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen hervorgerufen. Dies soll beim designierten DFB-Präsidenten Fritz Keller (62), der sich am Mittwoch den Amateuren und Profis in Berlin vorstellt, verhindert werden.

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Nach Meyer-Aus: Hensel Interimstrainer in Aue

Der bisherige Co-Trainer Marc Hensel wird den Fußball-Zweitligisten Erzgebirge Aue vorerst als Interimscoach betreuen. Das bestätigte der Verein am Dienstag auf SID-Anfrage. Nach der überraschenden Trennung von Cheftrainer Daniel Meyer soll Hensel in den kommenden 14 Tagen das Training leiten. Ein längeres Engagement ist nicht möglich, da Hensel nicht im Besitz der nötigen Fußballlehrer-Lizenz ist. Das erste Pflichtspiel unter dem Interimscoach steht am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart an. 

Aue hatte Meyer und seinen Bruder und Co-Trainer Andre Meyer am Montag laut einer Pressemitteilung des Klubs “vorerst beurlaubt”. Ungewöhnlich war die Entscheidung, weil Aue gut in die neue Saison in der 2. Bundesliga gestartet war. Nach zwei Siegen zum Auftakt bei der SpVgg Greuther Fürth (2:0) und gegen den SV Wehen Wiesbaden (3:2) hatte Aue am vergangenen Samstag bei Arminia Bielefeld die erste Niederlage (1:3) kassiert. 

Die Gründe für die Trennung von Meyer, der im Vorjahr nach Aue gekommen war und das Team zum Klassenerhalt geführt hatte, sind weiter unbekannt. Der Vorsitzende Helge Leonardt soll Meyer geschasst habe, weil dieser nach der Niederlage in Bielefeld öffentlich sehr harte Kritik an einigen Spielern geübt habe. Der Klub dementierte dies noch am Montagabend. “Alle derzeit in diversen Medien hierzu veröffentlichten Spekulationen weist der FC Erzgebirge Aue entschieden zurück”, hieß es in einer zweiten knappen Stellungnahme. Die Entscheidung zur Trennung sei mit Meyer “gemeinsam so getroffen worden”.

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Kohler lobt Transferpolitik des BVB

Für Jürgen Kohler, Fußball-Weltmeister von 1990, sind die Titelambitionen seines früheren Klubs Borussia Dortmund die logische Konsequenz aus der Transferpolitik in diesem Sommer. “Wenn man die ganzen Einkäufe sieht, die getätigt wurden, dann gibt es nur die Meisterschaft”, sagte Kohler in der Sendung “100% Bundesliga – Fußball bei NITRO” und begrüßte die Variante, “sich frühzeitig auf seine Spieler zu fokussieren, die man kaufen will und dann auch integrieren möchte”.

Für Dortmund sei es im Vergleich zu Rekordmeister Bayern München “schon ein Vorteil, wenn man in eine Saison geht und die Spieler wissen, wer welche Aufgaben und welche Laufwege hat”, erklärte der 53-Jährige, der aktuell als A-Jugend-Trainer bei Viktoria Köln arbeitet. Die Münchner hatten erst spät auf dem Transfermarkt zugeschlagen.

Auch die Rückkehr von Ex-Nationalspieler Mats Hummels hält Kohler für richtig. Der BVB habe mit dem 30-Jährigen “einen erfahrenen Spieler geholt, der nicht mehr der Jüngste ist und auch nicht mehr der Schnellste, aber der durch seine geschickte Zweikampfführung und seine Mentalität richtig Zug reinbringen kann in die Truppe.”

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Verhandlung über Klage der US-Fußballerinnen im Mai

Die Klage der US-Fußballerinnen gegen ihren nationalen Verband wegen Diskriminierung und auf gleiche Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen wird im Mai kommenden Jahres vor Gericht verhandelt. Das teilte das zuständige US-Distriktgericht in Los Angeles am Montag mit. Erster Sitzungstermin ist der 5. Mai. 

Die Weltmeisterinnen um Starspielerin Megan Rapinoe hatten Anfang März wegen ihrer im Vergleich zu den US-Männern geringeren Bezahlung und schlechteren Arbeitsbedingungen rechtliche Schritte eingeleitet. In der vergangenen Woche waren Verhandlungen mit dem Verband über eine Einigung in einer Sackgasse geendet.

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