Charity-Auktion: Liverpool versteigert signierte Replika des CL-Pokals

Teammanager Jürgen Klopp und der englische Fußball-Topklub FC Liverpool versteigert ein Replikat der Champions-League-Trophäe für den guten Zweck. Der nachgebildete Pokal vom Finalsieg gegen Tottenham Hotspur (2:0) wird vom 52-Jährigen und seinen Spielern signiert und auf dem Auktionsportal United Charity versteigert. Der Gesamterlös kommt der Hilfsorganisation Stars4Kids und deren Sportprojekt Bola pra frente (Ball nach vorne) in Rio de Janeiro zugute.

Bola pra frente wurde im Jahr 2000 auf Initiative des brasilianischen Weltmeisters von 1994 und ehemaligen Bayern-Spielers Jorginho (54) gegründet. Das Sportprojekt unterstützt die soziale Entwicklung durch Sport, Bildung, Kunst und Kultur sowie die berufliche Bildung von Kindern und einkommensschwachen Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren. Die Auktion läuft noch bis zum 26. August.

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Chemnitzer DDR-Meister Rüdrich verstorben

Fußball-Drittligist Chemnitzer FC trauert um Claus Rüdrich. Wie der Klub am Donnerstag mitteilte, verstarb der DDR-Meister von 1967 bereits am 6. Juli im Alter von 79 Jahren. Rüdrich hatte von 1961 bis 1969 80 Spiele für den FC Karl-Marx-Stadt und dessen Vorgängerverein SC Motor Karl-Marx-Stadt absolviert. In der Meistersaison 1966/67 machte der Defensivmann 18 Spiele für den FC Karl-Marx-Stadt.

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Wolfsburg: Ntep trainiert mit der U23

Vor anderthalb Jahren war Paul-Georges Ntep dem VfL Wolfsburg fünf Millionen Euro wert – jetzt hat der Kameruner offenbar keine Zukunft mehr bei den Niedersachsen. Der 26 Jahre alte Offensivmann muss bis auf Weiteres bei der U23 des Bundesligisten trainieren.

Dies teilte der VfL am Donnerstag mit. Ntep war zwischenzeitlich an AS St. Etienne verliehen und blieb nach seiner Rückkehr zum VfL in der vergangenen Saison ohne Einsatz. 

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Wolfsburg: Operativer Eingriff bei Ginczek – Ntep trainiert mit der U23

Stürmer Daniel Ginczek steht dem Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg weiterhin nicht zur Verfügung. Der 28-Jährige muss sich am Freitag einem “kleinen Eingriff am Rücken” unterziehen, das teilte der Klub am Donnerstag mit. Ginczek fehlt dem Team von Coach Oliver Glasner schon seit dem Trainingsstart am 30. Juni und wurde zuletzt eingehend untersucht. 

“Unter Berücksichtigung aller Ergebnisse sowie der zusätzlichen Meinung von Spezialisten sind wir gemeinsam zu der Erkenntnis gekommen, dass dieser Eingriff unumgänglich ist”, sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke.

Paul-Georges Ntep hat indes offenbar keine Zukunft mehr bei den Niedersachsen. Noch vor anderthalb Jahren war der Kameruner dem VfL fünf Millionen Euro wert, nun muss der 26 Jahre alte Offensivmann bis auf Weiteres bei der U23 trainieren.

Auch dies teilte der VfL am Donnerstag mit. Ntep war zwischenzeitlich an AS St. Etienne verliehen und blieb nach seiner Rückkehr zum VfL in der vergangenen Saison ohne Einsatz. 

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Schwarze Null: DFB 2018 mit ausgeglichener Bilanz

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das Geschäftsjahr 2018 mit einer Schwarzen Null abgeschlossen. Das teilte der Verband am Donnerstag bei der Veröffentlichung seines Finanzberichts mit. “Der DFB ist wirtschaftlich gesund und hat auch 2018 sehr kostenbewusst und mit Augenmaß gewirtschaftet”, sagte DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge: “Der Verband ist weiterhin in der Lage, seine gesellschaftliche und soziale Verantwortung wahrzunehmen.”

Insgesamt nahm der DFB im Jahr 2018 350,9 Millionen Euro ein (2017: 323,9 Millionen). Dem standen die Ausgaben in Höhe von 356,5 Millionen (355,9 Millionen) gegenüber – aufgrund der planmäßigen Verwendung von Rücklagen in Höhe von 5,6 Millionen (11,7 Millionen) erhielt der DFB eine ausgeglichene Bilanz. Das Eigenkapital sank um den entsprechenden Betrag auf 150,1 Millionen.

Trotz des frühen Scheiterns der Nationalmannschaft bei der WM-Endrunde in Russland fuhr der DFB, “wenn man das Gesamtprojekt betrachtet, nur einen geringen Verlust ein. Das hätte deutlich schlechter werden können”, sagte Osnabrügge.

Im Vorjahr hatte der größte Einzelsportfachverband der Welt noch einen Verlust von 20,263 Millionen Euro verzeichnet. Grund dafür war die Strafzahlung von 22,57 Millionen Euro, die der DFB wegen der Steueraffäre um die WM 2006 und der Aberkennung der Gemeinnützigkeit hatte tätigen müssen. “Ich bin aber optimistisch, dass die Aberkennung keinen Bestand haben wird”, sagte Osnabrügge.

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