Hamann lobt Coutinho: “Einer der besten Zehner”

Für Sky-Experte Dietmar Hamann ist der neue brasilianische Star Philippe Coutinho eine tolle Verstärkung für den deutschen Fußball-Meister Bayern München. “Von seiner Übersicht und von seinem Passvermögen ist er einer der besten Zehner der Welt”, sagte Hamann am Samstag vor dem Spiel des FC Bayern am Abend bei Schalke 04.

Man müsse “ein System finden, wo er auf der Zehn spielt”. Die einzige Achillesferse der Bayern sei die Sechs. “Ich glaube nicht, dass du auf Dauer mit Thiago und Martinez bestehen kannst”, urteilte der ehemalige Nationalspieler und langjährige Liverpool-Profi Hamann.

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Klopp sieht “brillantes” Liverpool – Arsenal ohne Özil chancenlos

Jürgen Klopp geriet ins Schwärmen. “Es war ein brillantes Spiel von meiner Mannschaft so früh in der Saison”, sagte der Teammanager von Champions-League-Sieger FC Liverpool, nachdem die Reds das Spitzenspiel gegen den ohne Mesut Özil angetretenen FC Arsenal mit 3:1 (1:0) für sich entschieden hatten.

“Es war großartig”, schwelgte Klopp, “eine Vorstellung mit viel Power, viel Energie, viel Gier und voller Leidenschaft.” Durch den Erfolg wurde die Tabellenführung in der Premier League erfolgreich verteidigt. 

Liverpool hat die Maximalpunkteausbeute von neun Zählern auf dem Konto. 2014er-Weltmeister Özil, der vor gut drei Wochen in London Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls geworden war, stand bei den Gästen erneut nicht im Kader.

Der frühere Schalker Joel Matip (41.) köpfte Liverpool nach einer Ecke in Führung – Nationalkeeper Bernd Leno war im Arsenal-Tor ohne Chance. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der ägyptische Topstürmer Mohamed Salah (49.) per Foulelfmeter und legte mit einem sehenswerten Sololauf mit eiskaltem Abschluss nach (59.). Lucas Torreira (85.) gelang nur noch der Ehrentreffer.

Der englische Rekordmeister Manchester United hat hingegen die erste Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Teammanager Ole Gunnar Solskjaer verlor gegen Crystal Palace überraschend 1:2 (0:1). Mit vier Punkten rutschten die Red Devils auf Platz fünf ab.

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Mustafi bei Arsenal vor dem Absprung

Der frühere Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi (27) steht beim englischen Spitzenklub FC Arsenal nach drei Jahren offenbar vor dem Absprung. Mustafis Vater und Berater Kujtim teilte in einem Statement mit, dass es “für beide Seiten” besser sei, “an einem Transfer zu arbeiten”. Auch Arsenals Teammanager Unai Emery legte dem Weltmeister von 2014 einen Wechsel nahe.

“Wir haben einige Spieler, die ihre Situation kennen. Zum Beispiel Elneny und Mustafi kennen ihre Situation im Kader und ich will Spieler haben, die glücklich sind und auch Protagonisten sind”, sagte der Spanier vor dem Spitzenspiel beim FC Liverpool (18.30 Uhr/Sky). Mustafi stand in den ersten beiden Saisonspielen der Gunners ebenso wie der Ägypter Mohamed Elneny jeweils nicht im Kader.

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Bayerns Fußball-Frauen wollen Champions-League-Titel

Die Fußball-Frauen von Vizemeister Bayern München wollen die Vorherrschaft von Serienmeister VfL Wolfsburg beenden und erstmals nach 2016 wieder den deutschen Meistertitel an die Isar holen. “Die Meisterschaft ist das erste Ziel. Deshalb wollen wir jedes Saisonspiel gewinnen”, sagte Sportdirektorin Bianca Rech am Rande des 3:0-Erfolges am 2. Bundesliga-Spieltag gegen Altmeister 1. FFC Frankfurt bei Eurosport.

Doch damit nicht genug. Die Münchner Frauen wollen auch Europa erobern. Nach dem erstmaligen Halbfinaleinzug in der vergangenen Saison soll auch der ganz große Coup her. “In den nächsten Jahren wollen wir die Champions League gewinnen”, sagte die ehemalige Nationalspielerin Rech und gab für die kommende Spielzeit in der Königsklasse ein klares Ziel aus: “Wir wollen so weit kommen wie beim letzten Mal.” Dort hatte Bayern München durch zwei 0:1-Niederlagen gegen den FC Barcelona den Finaleinzug verpasst.

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BVB schwärmt vom “Bank-Überfall”: “Das war unheimlich wichtig”

Julian Brandt sah die Rettung von der Ersatzbank aus ganz nüchtern. “Dafür sitzen wir ja auf der Bank”, sagte der Nationalspieler von Borussia Dortmund, dessen Einwechslung durch Trainer Lucien Favre nach einer Stunde das Spiel beim 1. FC Köln noch zum 3:1 (0:1) gedreht hatte. 

Brandt trieb die lahmende Mannschaft gemeinsam mit dem zweiten Joker Achraf Hakimi, der zum 2:1 traf, sofort an. “Ab da haben wir anders Fußball gespielt. Achraf hat gezündet, mit Julian haben wir noch mal andere Lösungen bekommen”, sagte Marco Reus, “das war unheimlich wichtig.” Und immer noch waren Topspieler wie Mario Götze oder Thomas Delaney gar nicht zum Einsatz gekommen.

Dennoch sahen alle beim BVB deutlichen Verbesserungsbedarf. “Wir dürfen nicht denken, dass alles so geht, nur weil wir gute Spieler bekommen haben”, mahnte Reus, “das ist harte Arbeit.” Brandt wertete das zweite Comeback im zweiten Spiel (zuvor 5:1 nach 0:1 gegen den FC Augsburg) als gelungenen Charaktertest: “Jetzt haben wir gemerkt, dass wir für unsere drei Punkte auch kämpfen müssen. Dass das alles nicht selbstverständlich ist.”

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