3. Liga: Haching verpasst Sprung auf Rang eins, Mannheim schließt auf

Die SpVgg Unterhaching hat die Rückkehr auf Rang eins der 3. Fußball-Liga verpasst, Waldhof Mannheim schloss indes zur Spitzengruppe auf: Unterhaching unterlag am 29. Spieltag dem Verfolger FC Ingolstadt mit 1:2 (1:1) und liegt damit weiter hinter dem punktgleichen MSV Duisburg (47) auf Rang zwei. Exakt punkt- und torgleich mit den Bayern ist nun Waldhof: Der Aufsteiger gewann bei Hansa Rostock mit 1:0 (0:0) und teilt sich den zweiten Platz mit Haching.

Arianit Ferati nutzte einen höchst umstrittenen Foulelfmeter (85.) spät zum Mannheimer Sieg. Duisburg kann sich indes am Mittwoch (19.00 Uhr/MagentaTV) ein wenig absetzen, der MSV ist gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena gefordert.

Die Würzburger Kickers verpassten am Dienstag ebenso den Sprung nach oben wie der SV Meppen und der KFC Uerdingen. Würzburg verlor gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg mit 0:1 (0:1), Uerdingen und Meppen trennten sich 0:0.

Knapp hinter Duisburg, Unterhaching und Mannheim (je 47 Punkte) liegt Ingolstadt (45), und auch dahinter bleibt es eng: Als Achter hat Würzburg (44) nur drei Zähler Rückstand auf Rang drei.

Viktoria Köln gewann indes im Abstiegskampf gegen den FSV Zwickau mit 3:0 (0:0). Die Rheinländer haben dadurch mit nun 38 Zählern fünf Punkte Vorsprung auf Zwickau, die durch die Niederlage auf den ersten direkten Abstiegsplatz abrutschen. Für Magdeburg war es in Würzburg ein wichtiger Erfolg, mit nun 36 Zählern hat der Zweitliga-Absteiger drei Punkte Abstand auf die gefährliche Tabellenregion.

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3. Liga: Würzburg verliert gegen Magdeburg – Viktoria gewinnt

Die Würzburger Kickers haben den Sprung in die Spitzengruppe der 3. Fußball-Liga verpasst. Gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg verloren die Würzburger am 29. Spieltag mit 0:1 (0:1) und bleiben dadurch einer von zahlreichen Verfolgern. Mit einem Sieg hätten die Kickers mit Tabellenführer MSV Duisburg nach Punkten gleichgezogen. Am Abend hat die SpVgg Unterhaching (gegen Ingolstadt) die Chance, die Tabellenspitze zu übernehmen.

Magdeburg feierte indes einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf und hat mit nun 36 Zählern drei Punkte Abstand auf die gefährliche Tabellenregion. Tobias Müller (38.) traf in der ersten Hälfte entscheidend.

Auch der SV Meppen und der KFC Uerdingen verpassten am Dienstag den Sprung nach oben, sie trennten sich 0:0. Beide hängen durch das Unentschieden mit 43 Zählern weiter im Mittelfeld fest.

Im letzten Parallelspiel gewann Viktoria Köln im Abstiegskampf gegen den FSV Zwickau mit 3:0 (0:0). Viktoria hat dadurch mit nun 38 Zählern fünf Punkte Vorsprung auf Zwickau, die durch die Niederlage auf den ersten direkten Abstiegsplatz abrutschen.

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Ukraine: 25 Coronafälle bei Erstligist Lwiw

Der Neustart der Fußball-Saison in der Ukraine wurde von massenweise Coronafällen bei einem Erstligisten überschattet. In den Reihen des Traditionsvereins Karpaty Lwiw wurden gleich 25 Personen bei der obligatorischen Testreihe vor dem Restart positiv auf das Virus getestet. Die meisten der Infizierten haben nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP keine Symptome.

Alle betroffenen Spieler und Betreuer befinden sich alleine in Isolation, auch die wenigen verbliebenen gesunden Mitarbeiter mussten sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Dementsprechend wurden die kommenden beiden Begegnungen in der Premier Liga abgesagt. Nach ersten positiven Tests war bereits die für das vergangene Wochenende geplante Partie gegen FK Mariupol gestrichen worden.

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Bundesanwaltschaft stellt eine Untersuchung gegen Blatter ein

Der frühere FIFA-Präsident Sepp Blatter bleibt in einer von zwei Untersuchungen wegen Korruptionsvorwürfen wohl unbehelligt. “Ich wurde am Dienstag offiziell informiert, dass die Bundesanwaltschaft mit Beschluss vom 22. Mai entschieden hat, die Untersuchung eines Fernsehrechtsvertrags abzuschließen”, sagte Blatter der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die FIFA teilte auf Anfrage mit, dass sie noch keinen entsprechenden Beschluss erhalten habe.

Bereits Anfang April hatten die französische Tageszeitung Le Monde sowie die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die schweizerische Bundesanwaltschaft die Ermittlungen gegen den 84-Jährigen wegen Ungereimtheiten beim Verkauf von TV-Rechten an die karibische Fußball-Union CFU eingestellt habe. Dies war eine von zwei Kriminalermittlungen, die 2015 gegen den Schweizer wegen des Verdachts unlauterer Geschäftsmethoden und Vertrauensmissbrauches eingeleitet worden waren. Blatter stand von 1998 bis 2016 an der Spitze des Fußball-Weltverbandes.

“Dieser Beschluss ist eine gute Sache, und vor allem fällt er genau fünf Jahre nach dem Tag, als ich mein Mandat als Präsident der FIFA zur Verfügung gestellt habe”, sagte Blatter. Die FIFA zeigte sich demgegenüber deutlich weniger erfreut und kündigte Berufung an. Man werde “alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, um sicherzustellen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden”, hieß es in einem Statement.

Die Rechte an den Übertragungen der Weltmeisterschaften 2010 und 2014 waren laut Vertrag für 600.000 Euro an den karibischen Verband verkauft worden. Ein Preis, der deutlich unter dem Marktwert lag. Die CFU wurde damals von Jack Warner (Trinidad und Tobago) geführt, der in verschiedenen Korruptionsaffären schwer belastet und schließlich lebenslang gesperrt wurde.

Gegen Blatter läuft eine weitere Untersuchung, in der es um die Zahlung von umgerechnet 1,89 Millionen Euro an den damaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini geht. Sobald dieser Fall ebenfalls geschlossen sei, “werde ich von der FIFA meine Rehabilitierung fordern”, sagte Blatter, der seit Ende 2015 eine Sechsjahressperre für alle Ämter verbüßt: “Meine Suspendierung durch die Ethikkommission der FIFA fußte schließlich auf den Anschuldigungen der Schweizer Justiz.”

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Dresdens scheidender Geschäftsführer Minge: “Hätte mir ein anderes Ende gewünscht”

Sport-Geschäftsführer Ralf Minge sieht seinen nahenden Abschied vom abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden mit gemischten Gefühlen. “Keine Verantwortung mehr für Dynamo zu tragen wird eine neue Erfahrung sein, die ich nach dem Ende meines Vertrages erst einmal verarbeiten werde”, schrieb Minge in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung, in der er sich ausführlich zu seinem bevorstehenden Aus bei den Sachsen äußerte.

“Ich hätte mir gern ein anderes Ende, einen anderen Abschied als Verantwortungsträger des Vereins gewünscht”, gab Minge zu und fügte vielsagend an: “Aber ich persönlich kann in den Spiegel schauen, und das war mir in meinem Leben schon immer wichtig.”

Dynamo hatte am Montagabend mitgeteilt, dass für “beide Seiten nicht mehr die volle Überzeugung” bestand, “den bisherigen Weg in der bestehenden Form gemeinsam fortsetzen zu wollen.” Minge erklärte dazu: “Für mich war (…) bereits Ende Dezember klar, dass ich nur dann gemeinsam mit meinem Team weiter mit ganzer Kraft meine Tätigkeit als Sportgeschäftsführer – gerade über den 30. Juni 2020 hinaus – ausüben kann, wenn ich die volle Rückendeckung und das absolute Vertrauen des gesamten Aufsichtsrates erhalten werde.”

Er habe jedoch schnell erfahren, dass diese Rückendeckung nicht sicher sei, sagte Minge und schlussfolgerte nach einigem Hin und Her: “Ich hänge mit ganzem Herzen am Verein Dynamo Dresden, aber ganz sicher nicht an irgendeinem Posten.” 

Er gehe davon aus, “dass wir auch in der nächsten Saison wieder Zweitliga-Fußball in Dresden sehen werden”, sagte er: “Die Mannschaft, das Trainerteam und auch ich werden bis zum letzten Tag alles geben, was in uns steckt.”

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