Kreuzbandriss bei Nürnberger Misidjan

Virgil Misidjan (25) wird dem Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg monatelang fehlen. Der Niederländer erlitt laut Vereinsauskunft im Training am Donnerstag einen Kreuzbandriss und einen Anriss des Innenbandes im rechten Knie. Der Offensivspieler, der in der Bundesligasaison auf 23 Einsätze (1 Tor) gekommen war, soll am Montag operiert werden.

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Schwedin Asllani erste “Galactica” für Reals Frauenteam

Die schwedische Fußball-Nationalspielerin Kosovare Asllani ist die erste “Galactica” für das neue Frauenteam des spanischen Rekordmeisters Real Madrid. Der Klub CD Tacon, der seine Lizenz 2020 an die Königlichen weitergeben wird, vermeldete am Donnerstag die Verpflichtung der 29 Jahre alten WM-Dritten vom Linköpings FC.

“Es wird ein Traum sein, beginnend mit der nächsten Saison das schönste Trikot der Welt zu tragen”, schrieb Asllani bei Instagram. Die Mittelfeldspielerin ist der erste offizielle Neuzugang seit der Mitteilung Reals Ende Juni, mittels der Lizenz-Übernahme in der höchsten spanischen Frauen-Liga einzusteigen.

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Auch Hermoso kommt: Atletico gibt über 240 Millionen aus

Der spanische Topklub Atletico Madrid hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und seine Ausgaben auf rund 245 Millionen Euro gesteigert. Der Verein von Trainer Diego Simeone verpflichtete Innenverteidiger Mario Hermoso von Ligarivale Espanyol Barcelona. Der 24-Jährige erhält einen Vertrag bis 2024 und soll 25 Millionen Euro kosten. Dazu könnten vier Millionen an Boni kommen.

Zuvor hatte Atletico sich bereits die Dienste von Sturmjuwel Joao Felix (Benfica Lissabon/127,2 Millionen Euro), Marcos Llorente (Real Madrid/30), Kieran Trippier (Tottenham Hotspur/22), Felipe (FC Porto/20) und Renan Lodi (Athletico Paranaense/20) gesichert. Dem stehen Verkäufe wie die der Weltmeister Antoine Griezmann (FC Barcelona/120) und Lucas Hernandez (Bayern München/80) mit einem Gesamtvolumen von über 310 Millionen Euro gegenüber.

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3. Liga: Braunschweigs Vollmann regt finanzielle Hilfe der DFL an

Um die Drittligisten finanziell zu entlasten, hat Sportdirektor Peter Vollmann vom Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig eine Unterstützung der Deutschen Fußball Liga (DFL) angeregt. “Das ist noch weit gesponnen, aber wenn beispielsweise ein Spieler aus unserer Liga direkt in die Bundesliga wechselt, könnte die DFL vielleicht Geld in einen gemeinsamen Topf einzahlen”, sagte Vollmann am Donnerstag in Frankfurt/Main.

Der Spielbetrieb in der 3. Liga stellt die Vereine immer wieder vor wirtschaftliche Herausforderungen. Der 1. FC Kaiserslautern, KFC Uerdingen und 1860 München vertrauen auch deshalb der finanziellen Hilfe eines Investors. Die SpVgg Unterhaching ist als zweiter deutscher Klub nach Borussia Dortmund an die Börse gegangen.

Wenn mehr Geld zur Verfügung stünde, würde laut Vollmann auch das Niveau steigen. “Die 3. Liga ist eine Zweikampfliga”, sagte Vollmann, der darin aber auch schöne Seiten sieht: “Es ist nicht gesagt, dass ein Verein wie Braunschweig auch gegen Großaspach gewinnt.”

Die 3. Liga startet am Freitag mit der Partie zwischen 1860 München und Preußen Münster (19.00 Uhr/MagentaSport).

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Zeichen für Vielfalt im Fußball: DFB hisst Regenbogenflagge

Anlässlich des Christopher Street Days hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vor der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main am Donnerstag die Regenbogenflagge gehisst. “Der DFB setzt damit ein Zeichen für Vielfalt im Fußball”, sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

Zudem war das Regenbogen-Motiv auf dem Web- und Social-Media-Auftritt des DFB zu sehen und sollte ein Zeichen im Engagement gegen Homophobie sowie für einen inklusiven und diskriminierungsfreien Fußball setzen.

“Wie nur wenige andere Institutionen oder Ereignisse in unserer Gesellschaft, schafft der Fußball Orte der Gemeinschaft. Auf dem Feld oder unter dem Dach des DFB darf niemand aufgrund seiner oder ihrer sexuellen Neigung oder Identität, Hautfarbe, Religion oder Herkunft ausgegrenzt werden”, sagte Curtius.

Am 28. Juni 1969 fanden in New York die Stonewall-Unruhen statt, bei denen sich Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender-Menschen gegen eine Razzia in einer Bar in der Christopher Street wehrten. Mit bunten Paraden und Aktionen wird weltweit jedes Jahr an diesen Tag erinnert. 

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