Schalke: McKennie muss nicht operiert werden – Stambouli kehrt nicht vor Winterpause zurück

Fußball-Bundesligist Schalke 04 muss in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause in der Abwehr improvisieren. Aushilfsverteidiger Weston McKennie fällt laut Trainer David Wagner wegen seiner Schulterverletzung bis Februar aus, muss aber nicht operiert werden. Benjamin Stambouli, der nach seinem Fußbruch wieder mit Lauftraining begonnen hat, werde in diesem Jahr “nicht mehr zum Einsatz kommen”, sagte der Coach am Dienstag. 

Bei Matija Nastasic (Knieprobleme) will Wagner “von Tag zu Tag schauen”. Am Mittwoch (20.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg und am Samstag (15.30 Uhr/beide Sky) gegen den SC Freiburg wird voraussichtlich Ozan Kabak der einzig gesunde Innenverteidiger sein. Beim 1:0 gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag hatte Außenverteidiger Bastian Oczipka nach der McKennie-Verletzung ausgeholfen.

Volles Vertrauen hat Wagner zu Torwart Markus Schubert, der den gesperrten Alexander Nübel ersetzt. “Der erste Schritt ist getan, ich war sehr happy, wie er das gemacht hat”, sagte der Schalker Trainer über das Bundesliga-Debüt des 21-Jährigen nach der Roten Karte gegen Nübel. Die Vier-Spiele-Sperre gegen den U21-Vizeeuropameister akzeptiere er natürlich, sagte Wagner: “Das Wichtigste ist, dass Mijat Gacinovic keine schwerwiegende Verletzung erlitten hat.” Nübel hatte den Frankfurter mit einem Kung-Fu-Tritt gegen die Brust niedergestreckt.

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Hertha mit Respekt vor Leverkusen: “Leidensfähigkeit mitbringen”

Co-Trainer Alexander Nouri von Hertha BSC hat großen Respekt vor Berlins Gegner Bayer Leverkusen geäußert. Die Werkself sei “unheimlich variabel” lobte Nouri, der in der Pressekonferenz vor dem Duell am Mittwoch in Leverkusen (18.30 Uhr/Sky) Chef-Trainer Jürgen Klinsmann vertrat.

“Sie können über die Flügel kommen, sie können durchs Zentrum kombinieren, sie nutzen die kleinsten Räume, sie haben den zweithöchsten Ballbesitz in der Liga hinter den Bayern”, sagte Nouri. 

Außerdem habe Bayer die besten Werte hinter Paderborn, was die Laufleistung betrifft. “Sie bringen unheimliche viele Sprints und intensive Läufe auf den Platz, von daher musst du Leidensfähigkeit mitbringen”, meinte der Coach.

Beide Mannschaften können sich am Mittwoch keinen Ausrutscher erlauben. Bayer muss nach der schmerzhaften 0:2-Pleite im Derby beim 1. FC Köln Wiedergutmachung betreiben, um den Kontakt zur Spitzengruppe nicht abreißen zu lassen. Hertha ist trotz des ersten Sieges unter Klinsmann beim 1:0 gegen den SC Freiburg am Samstag noch längst nicht aller Abstiegssorgen los.

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Verteilung der CL-Spiele: Chelsea-Bayern bei Sky, Hinspiele BVB-PSG und Spurs-RB bei DAZN

Die Schlagerspiele zwischen dem FC Chelsea und Bayern München im Achtelfinale der Champions League werden exklusiv beim Pay-TV-Sender Sky (25. Februar und 18. März) ausgestrahlt. Der Streamingdienst DAZN kann dafür die Hinspielduelle zwischen Borussia Dortmund und Paris St. Germain (18. Februar) sowie Tottenham Hotspur und RB Leipzig (19. Februar) exklusiv senden.

Die Rückspiele dieser beiden Vergleiche sind am 10. und 11. März bei Sky zu sehen. Auf diese Verteilung einigten sich beide Rechteinhaber. Sky bietet darüber hinaus an allen Spieltagen im Achtelfinale die Konferenz der Spiele an.

Sky wird außerdem unter anderem exklusiv die Spiele zwischen Real Madrid und Manchester City (26. Februar und 17. März) übertragen. Bei DAZN ist zudem unter anderem SSC Neapel – FC Barcelona (25. Februar und 18. März) zu sehen. Das Hinspiel zwischen Atletico Madrid und dem Titelverteidiger FC Liverpool läuft am 18. Februar bei Sky, das Rückspiel am 11. März bei DAZN. – Die Verteilung der Live-Übertragungen im Achtelfinale der Champions League:

HINSPIELE

18. Februar: Borussia Dortmund – Paris St. Germain (21.00 Uhr/DAZN)

18. Februar: Atletico Madrid – FC Liverpool (21.00/Sky)

19. Februar: Atalanta Bergamo – FC Valencia (21.00/Sky)

19. Februar: Tottenham Hotspur – RB Leipzig (21.00/DAZN)

25. Februar: FC Chelsea – Bayern München (21.00/Sky)

25. Februar: SSC Neapel – FC Barcelona (21.00/DAZN)

26. Februar: Real Madrid – Manchester City (21.00/Sky)

26. Februar: Olympique Lyon – Juventus Turin (21.00/DAZN)

RÜCKSPIELE

10. März: RB Leipzig – Tottenham Hotspur (21.00/Sky)

10. März: FC Valencia – Atalanta Bergamo (21.00/DAZN)

11. März: Paris St. Germain – Borussia Dortmund (21.00/Sky)

11. März: FC Liverpool – Atletico Madrid (21.00/DAZN)

17. März: Manchester City – Real Madrid (21.00/Sky)

17. März: Juventus Turin – Olympique Lyon (21.00/DAZN)

18. März: Bayern München – FC Chelsea (21.00/Sky)

18. März: FC Barcelona – SSC Neapel (21.00/DAZN)

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VfL-Frauen wollen 2020 “noch eine Schippe drauflegen”

Trotz einer beinahe makellosen Bilanz geht der Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg als Bundesliga-Spitzenreiter mit Hausaufgaben in die Winterpause. “Wir wissen, dass das nur eine Momentaufnahme ist und wir gerade in der Defensive noch eine Schippe drauflegen müssen”, sagte Trainer Stephan Lerch am Rande eines Sponsorentermins mit Volkswagen: “Es gibt noch etwas zu tun, aber für den Moment können wir es genießen und sind stolz und glücklich.”

Der Double-Gewinner holte in der Meisterschaft in 13 Spielen zwölf Siege, ließ nur beim Remis gegen Bayern München Punkte liegen (58:4 Tore). Auch im Pokal und in der Champions League sind die Wölfinnen noch im Rennen. “Mein Ziel ist, im besten Fall das Triple zu holen”, sagte Kapitänin Alexandra Popp entsprechend selbstbewusst. Die Triumphe in der Königsklasse liegen für Popp und Co. schon eine Weile zurück: 2013 und 2014 holte der VfL den Titel.

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Serie A wegen Anti-Rassismus-Kampagne mit Affen-Bildern in der Kritik

Italiens Fußball-Oberhaus Serie A hat sich im Kampf gegen Rassismus neuerliche Kritik eingehandelt. Eine “Nein zu Rassismus”-Kampagne der Liga erntete am Montag heftige Reaktionen, weil sie Kunstwerke mit Affen-Porträts verwendet.

“Wieder einmal macht der italienische Fußball die Welt sprachlos. Es ist schwer zu begreifen, was sich die Serie A dabei gedacht hat, wen haben sie konsultiert?”, hieß es in einem Tweet des internationalen Anti-Diskriminierungsnetzwerks FARE, das die Kampagne als “makabren Witz” bezeichnete.

Erst vor drei Wochen hatten sich die Klubs der Serie A zusammengeschlossen, um das “ernstzunehmende Problem mit Rassismus” endlich in den Griff zu bekommen. Affenlaute gegen schwarze Profis sind wie rassistische Gesänge keine Seltenheit in italienischen Stadien.

Die verwendeten Bilder von Affen mit angemalten Gesichtern stammen von Simone Fugazzotto, in dessen Werk die Tiere im Zentrum stehen. Der Künstler erklärte: “Ich habe beschlossen, Affen zu porträtieren, um über Rassismus zu sprechen, weil sie die Metapher für den Menschen sind.” Liga-Boss Luigi de Siervo wies die Kritik zurück: “Simones Gemälde spiegeln die Werte von Fairplay und Toleranz voll und ganz wider und werden in unserem Hauptquartier bleiben.”

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