Ibrahimovic trifft bei Startelfdebüt für Milan

Der schwedische Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic hat sein Wort gehalten und beim Startelfdebüt für den AC Mailand wie versprochen seinen ersten Treffer erzielt. Beim 2:0 (0:0) in der italienischen Serie A bei Cagliari Calcio traf der 38-Jährige (64.) zum Endstand. Nach seinem Comeback im Trikot von Milan am Montag gegen Sampdoria Genua (0:0) hatte Ibrahimovic angekündigt, dass sein Premierentor “im nächsten Spiel” fallen werde.

“Ich feiere Gott jedes Mal, wenn ich treffe, so fühle ich mich lebendig. Ich werde im San Siro wie ein Gott feiern – nicht hier”, sagte Ibrahimovic, der mit Milan am Mittwoch SPAL Ferrara im Achtelfinale der Coppa Italia empfängt: “Ich habe zu Beginn einige Bälle verloren. Ich muss noch mehr Spiele machen, um richtig in Form zu kommen.”

Tabellenführer und Stadtrivale Inter Mailand kam nur mit Mühe zu einem 1:1 (1:0) gegen Atalanta Bergamo und muss nach dem Ausrutscher um die Tabellenführung bangen. Der Treffer von Lautaro Martinez (4.) genügte nicht, der deutsche Außenverteidiger Robin Gosens erzielte den Ausgleich (75.) für Atalanta.

Bergamos Luis Muriel vergab zudem einen Foulelfmeter (88.). Titelverteidiger Juventus Turin liegt nun einen Punkt hinter den Nerazzurri, Cristiano Ronaldo und Co. können aber mit einem Sieg am Sonntag (20.45 Uhr) bei AS Rom Platz eins übernehmen.

Der Portugiese Rafael Leao brachte den AC Mailand kurz nach dem Seitenwechsel in Führung (46.). Bei seinem ersten Pflichtspieltor nach seiner Rückkehr aus den USA schob Ibrahimovic den Ball überlegt in die untere Ecke und bescherte seinem Klub damit den ersten Sieg nach zuvor drei Spielen ohne Dreier. Schon zuvor hatten sich dem Angreifer einige Möglichkeiten auf einen Treffer geboten, kurz vor dem Ende wurde sein zweiter Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

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Perfekte Bilanz: Paderborn feiert dritten Sieg im neuen Jahr

Bundesliga-Schlusslicht SC Paderborn hat den dritten Sieg im dritten Test des neuen Jahres gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart setzte sich beim Bundesliga-Absteiger Hannover 96 1:0 (1:0) durch. Kai Pröger (33.) erzielte beim Debüt von Rückkehrer Dennis Srbeny, der in der Hinrunde der Drittliga-Saison 2017/18 bereits für eine Saisonhälfte beim SCP gespielt hatte, den entscheidenden Treffer im Eilenriedestadion in Hannover.

Zuvor hatte der SCP den Fußball-Regionalligisten Sportfreunde Lotte mit 4:1 und Zweitligist VfL Osnabrück 4:3 geschlagen. Zum Rückrundenstart empfangen die Ostwestfalen am 19. Januar Bayer Leverkusen (18.00 Uhr/Sky).

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Medien: Xavi könnte Barca-Coach Valverde ablösen

Beim spanischen Fußball-Meister FC Barcelona könnte es zu einem spektakulären Trainerwechsel kommen. Medienberichten zufolge sollen die Katalanen Klublegende Xavi kontaktiert haben, um den früheren Welt- und Europameister als Nachfolger ihres Trainers Ernesto Valverde zu verpflichten.

Sportdirektor Eric Abidal und Geschäftsführer Oscar Grau sollen bereits nach Doha gereist sein, um erste Gespräche mit Xavi zu führen, der aktuell den katarischen Klub Al Sadd coacht. Demnach bietet Barca seinem langjährigen Profi einen Zweijahresvertrag an. Der 39-Jährige war 2017 nach 17 Jahren als Profi bei Barca mit 769 Spielen zu Al Sadd gewechselt und hatte im vergangenen Juli den Trainerjob dort übernommen.

Valverdes Vertrag läuft zum Saisonende aus. Der 55-Jährige steht nach dem Halbfinal-Aus im spanischen Supercup gegen Atletico Madrid (2:3) am Donnerstag unter Druck. In der Liga ist der Meister der vergangenen beiden Spielzeiten punktgleich mit Erzrivale Real Madrid Tabellenführer.

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Rapinoe kritisiert IOC-Richtlinien: “Wir werden nicht zum Schweigen gebracht”

US-Fußballstar Megan Rapinoe hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) für die neuen Richtlinien zu politischen Meinungsäußerungen bei Sommer- und Winterspielen kritisiert. “Es wird so viel wegen der Proteste gemacht, und so wenig für das, wogegen wir protestieren”, schrieb die Weltmeisterin bei Instagram und kündigte an: “Wir werden nicht zum Schweigen gebracht.”

Nach den Leitlinien zur Regel 50 der Olympischen Charta sind Proteste und Demonstrationen unter anderem an allen olympischen Wettkampfstätten inklusive des Olympischen Dorfes, während der Medaillenzeremonien und während der Eröffnungs- und Schlussfeier untersagt. Dazu gehören explizit das Zeigen von politischen Botschaften, politische Gesten wie das Knien oder Verstöße gegen das Protokoll bei Siegerehrungen. 

Rapinoe, die sich sein Jahren als unermüdliche Aktivistin gegen Rassismus, Homophobie und Geschlechterdiskriminierung einsetzt, geht das natürlich gegen den Strich. Auf dem Bild in ihrem Instagram-Post werden Fäuste durch die fünf Olympischen Ringe hindurch in die Höhe gereckt, darüber stehen die Begriffe “Hinknien”, “Handzeichen”, “Plakate” – alle sind durchgestrichen.

IOC-Präsident Thomas Bach hatte am Freitag die Richtlinien verteidigt. “Die Olympischen Spiele sind eine globale Plattform für Athleten und ihre sportlichen Leistungen”, sagte Bach: “Sie sind keine Plattform und dürfen niemals eine Plattform werden, um politische oder andere potenziell spaltende Ziele voranzutreiben.”

Rapinoe (34) sieht das völlig anders. Die Mittelfeldspielerin weigert sich seit Jahren, die US-Hymne mitzusingen und boykottierte nach dem Sieg im Finale der WM in Frankreich die Einladung von Präsident Donald Trump ins Weiße Haus.

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Weigl gewinnt bei Debüt mit Benfica

Julian Weigl hat bei seinem Debüt für den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon einen Sieg gefeiert. Der Ex-Dortmunder gewann mit Tabellenführer Benfica am Freitagabend 2:1 (0:1) gegen CD Aves. Weigl wurde allerdings in der 61. Minute beim Stand von 0:1 ausgewechselt, danach drehten die Gastgeber die Begegnung gegen das Schlusslicht.

Der Mittelfeldspieler hatte den BVB für 20 Millionen Euro verlassen. Der 24-Jährige war 2015 von 1860 München nach Dortmund gewechselt und bestritt für die Schwarz-Gelben 171 Pflichtspiele. Sein Vertrag lief noch bis Sommer 2021.

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