Leicester festigt Champions-League-Platz – United unterliegt Burnley

Der ehemalige englische Fußball-Meister Leicester City ist in der Premier League weiter auf Kurs Richtung Champions League. Am 24. Spieltag setzte sich die Mannschaft von Teammanager Brendan Rodgers mit 4:1 (2:0) gegen West Ham United durch und belegt in der Tabelle mit 45 Punkten weiterhin den dritten Rang hinter Champions-League-Sieger FC Liverpool (64) und Meister Manchester City (51).

Tottenham Hotspur um Teammanager Jose Mourinho feierte einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen den von Daniel Farke trainierten Aufsteiger Norwich City. Die Londoner kletterten auf den sechsten Tabellenplatz und halten mit 34 Zählern Anschluss an die internationalen Plätze. Rekordmeister Manchester United erlitt dagegen eine 0:2 (0:1)-Niederlage gegen den FC Burnley. Die Red Devils stehen mit ebenfalls 34 Punkten auf Rang fünf.

Bei Tottenham stand der französische Weltmeister Hugo Lloris nach dreimonatiger Verletzungspause überraschend wieder in der Startelf. Mourinho hatte vergangene Woche einen Einsatz des 33-Jährigen erst für Februar angekündigt. Für Tottenham traf der englische Nationalspieler Dele Alli (38.) zur Führung. Der ehemalige Schalker Teemu Pukki sorgte per Strafstoß für den Ausgleich (70.), ehe Heung-Min Son mit einem Kopfball den Siegtreffer erzielte (80.).

In der 24. Minute legte Leicesters Ricardo Pereira vor dem Tor quer auf Harvey Barnes, der den Ball nur noch über die Linie schieben musste. Der Vorlagengeber erhöhte noch vor der Pause (45.+5) für die Foxes. Mark Noble gelang per Strafstoß (49.) der Anschlusstreffer, Ayoze Perez sorgte mit zwei Treffern (81./88.) für die Entscheidung. 

Für den Meister von 2016 war es der erste Sieg nach zwei Niederlagen, womit sich das Team um Liga-Topscorer Jamie Vardy (17 Tore) aus dem Titelrennen verabschiedet hatte. Der 33 Jahre alte Angreifer griff sich nach einem Befreiungsschlag in der 38. Minute an den Oberschenkel und musste ausgewechselt werden.

Chris Wood brachte Außenseiter Burnley in der 39. Minute in Führung. Ohne den aufgrund einer Rückenverletzung fehlenden Marcus Rashford erlitt United nach der Niederlage beim FC Liverpool (0:2) den nächsten Rückschlag und verpasste es, den Rückstand auf den FC Chelsea (40 Punkte) zu verkürzen. Jay Rodriguez traf mit einem Linksschuss (56.) unter die Latte zum Endstand.

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RTL überträgt alle vier deutschen EM-Vorbereitungsspiele

RTL wird alle vier Länderspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft übertragen. Dies gab der Kölner Sender am Mittwoch bekannt. Betroffen sind die hochkarätigen Tests gegen Spanien am 26. März in Madrid und am 31. März gegen Italien in Nürnberg sowie die Partien gegen die Schweiz in Basel am 31. Mai und gegen einen noch zu benennenden Gegner am 8. Juni in Sinsheim. 

RTL gab an, bezüglich der beiden Länderspiele im März eine Einigung mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) sowie den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF erzielt zu haben. Im Gegenzug verzichtet RTL im Herbst auf die Übertragung zweier Länderspiele.

Die paneuropäische EM-Endrunde beginnt am 12. Juni. Deutschland trifft in seiner Gruppe in München auf Weltmeister Frankreich (16. Juni), Titelverteidiger Portugal (20. Juni) und einen noch zu ermittelnden Gegner (24. Juni). Das Finale steigt am 12. Juli im Londoner Wembley-Stadion. Sämtliche EM-Spiele werden von ARD oder ZDF übertragen.

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Hertha BSC will Wiedergutmachung in Wolfsburg

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat nach der 0:4-Klatsche gegen Bayern München Besserung gelobt. “Wir müssen an unser Limit kommen – sowohl als Mannschaft, wie auch jeder einzelne Spieler”, sagte Co-Trainer Alexander Nouri am Dienstag mit Blick auf das Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim VfL Wolfsburg: “Über die Kompaktheit und unsere einheitliche Idee müssen wir uns jeden Punkt hart erkämpfen. Wir wollen am Samstag eine Reaktion auf den Rückrundenauftakt zeigen.”

Beim Training am Dienstag wurden die zuletzt angeschlagenen Niklas Stark, Mathew Leckie (beide Infekt), Arne Maier (Knieverletzung) und Karim Rekik (muskuläre Probleme) an die Mannschaft herangeführt. “Niklas könnte schon am Donnerstag wieder dabei sein, Arne wird in den kommenden Tagen dazukommen, bei Karim müssen wir von Tag zu Tag schauen und werden bei jedem Spieler je nach Verlauf über den Zeitpunkt entscheiden”, sagte Nouri.

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Gisdol über Haaland-Trubel: “Ich bin kein Freund von Hypes”

Trainer Markus Gisdol vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hält den ganzen Trubel um Borussia Dortmunds neues Sturm-Supertalent Erling Haaland für übertrieben. “Das ist toll, wenn du in Salzburg fünf Tore pro Spiel schießen kannst, weil deine Mannschaft so überlegen ist. Das ist eine tolle Entwicklungsmöglichkeit”, sagte Gisdol am Mittwoch vor dem Duell in Dortmund am Freitag (20.30 Uhr/DAZN).

Allerdings sei er “kein Freund von diesen Hypes”. Es sei abzuwarten: “Wie kann das in einer Liga stabilisiert werden, die viel stärker ist als die in Österreich?”, fragte Gisdol. Haaland hatte sich im Spiel beim FC Augsburg (5:3) mit einem Dreierpack eingeführt.

Dortmund besitze eine ganze Reihe exzellenter Profis. “Ob da Jadon Sancho, Thorgan Hazard, Marco Reus, Mario Götze oder wer auch immer spielt. Mit Haaland haben sie eine neue Komponente hinzugewonnen.” Aber: “Es ist sehr wichtig, dass wir uns auf uns konzentrieren.”

Der FC ist derzeit bestens drauf. Vier Siege in Serie hatte der FC zuletzt im Jahr 2000 gefeiert, fünf Siege in Folge gelangen 1985 mit Klaus Allofs und Pierre Littbarski unter Trainer Hannes Löhr.

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Plattenhardt schwärmt von Klinsmann: “Enorme Präsenz”

Verteidiger Marvin Plattenhardt hat über Jürgen Klinsmann als Trainer von Hertha BSC geschwärmt. “Seine Ausstrahlung ist außergewöhnlich, er hat eine enorme Präsenz in der Kabine”, sagte der siebenmalige Nationalspieler der Sport Bild. Plattenhardt kann sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem früheren Bundestrainer über den Sommer hinaus vorstellen: “Wenn wir erfolgreich sind, hätte sicherlich keiner etwas dagegen.”

Plattenhardt (27) ist einer der Gewinner des Trainerwechsels von Ante Covic zu Klinsmann. Auf der linken Abwehrseite ist er wieder gesetzt und stieg sogar zum Vizekapitän auf. “Ich hatte nie das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Aber ich spüre mit dem Trainerwechsel wieder mehr Vertrauen”, sagte Plattenhardt.

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