Positiver Coronatest: Regensburg gegen Paderborn ohne Trainer Selimbegovic

Jahn Regensburgs Trainer Mersad Selimbegovic ist am Freitag vor dem Spiel gegen den SC Paderborn (18.30 Uhr/Sky) bei einem PCR-Regeltest positiv auf das Coronavirus getestet worden und steht dem Fußball-Zweitligisten am Abend nicht zur Verfügung. Das teilte der Klub kurz vor dem Anpfiff mit. Der 38-Jährige zeige keine Symptome und befinde sich in häuslicher Isolation.

Das Heimspiel gegen Paderborn sei nach Absprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörde und der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht gefährdet, teilte der Verein weiter mit. Die weiteren Tests von Spielern sowie Trainer- und Betreuerstab seien negativ ausgefallen.

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Alleiniger EM-Gastgeber? Britische Regierung weist Gerüchte zurück

Die britische Regierung hat Gerüchte über eine alleinige Austragung der Fußball-Europameisterschaft zurückgewiesen. “Das ist nur Spekulation”, sagte ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson. “Wie das Turnier ausgetragen wird, ist Sache der UEFA. Wie sie gestern erklärt haben, bleiben sie dem aktuellen Format des Turniers verschrieben. Wir konzentrieren uns auf die Spiele, die in Großbritannien stattfinden werden, das beinhaltet die sieben Spiele in Wembley und die im Hampden Park in Glasgow.”

Die ab dem 11. Juni geplante EM ist derzeit in zwölf Städten in zwölf verschiedenen Ländern geplant. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Reisebeschränkungen und Gefahren wurde zuletzt über einen Alternativplan mit nur einem Land als Ausrichter spekuliert. 

Dabei wurde Großbritannien als mögliche Lösung gehandelt, da dort einerseits schon 18 Millionen Menschen die erste Coronaimpfung erhalten haben und zum anderen dort ohnehin die meisten Spiele angesetzt sind. Die UEFA hatte erst im Januar bekräftigt, an ihrem Plan mit zwölf Ausrichterstädten festzuhalten.

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Datenaffäre: VfB trennt sich von zwei Mitarbeitern

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart wird sich im Zuge seiner Datenaffäre von zwei bereits beurlaubten Mitarbeitern trennen. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger sagte am Freitag nach dem Abschluss der Untersuchungen durch die Firma Esecon und die Kanzlei Osborne/Clarke, auf den bisherigen Marketingleiter Uwe Fischer und Kommunikationschef Oliver Schraft kämen “arbeitsrechtliche Konsequenzen” zu, ihnen werde gekündigt werden. 

Fischer und Schraft sollen nach den gewonnenen Erkenntnissen verantwortlich dafür sein, dass Mitgliederdaten an Dritte weitergegeben wurden. Keine Konsequenzen hat die Affäre laut Hitzlsperger dagegen vorerst für Rainer Mutschler. Für eine Trennung gebe es “keine arbeitsrechtliche Grundlage”, sagte der Vorstandsvorsitzende. Mutschler ist als Vizepräsident zurückgetreten, aber nach wie vor als führender Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums angestellt.

Fragen nach der künftigen Zusammenarbeit mit dem Vereinspräsidenten und Aufsichtsratschef Claus Vogt wich Hitzlsperger bei einer Videokonferenz aus. Die persönliche Beziehung zwischen ihm und Vogt dürfe “nicht im Vordergrund stehen”. So lange diese Diskussionen geführt würden, “kommen wir hier nicht weiter”, sagte er.

Vogt war in der vergangenen Woche etwas überraschend vom Vereinsbeirat als einziger Kandidat für die Wahl zum Präsidenten benannt worden. Die ursprünglich für den 28. März angesetzte Mitgliederversammlung soll im Juni oder Juli stattfinden.

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Chelsea: Tuchel glaubt an baldige Rückkehr von Thiago Silva

Teammanager Thomas Tuchel vom englischen Fußball-Erstligisten FC Chelsea kann bald wieder mit seinem Abwehrchef Thiago Silva planen. “Er hat heute individuell auf dem Platz trainiert”, sagte der Deutsche am Freitag: “Das ist ein großer Fortschritt. Ich hoffe, dass er nächste Woche zur Mannschaft stößt.” Damit fällt der Brasilianer, den eine Muskelverletzung plant, auch für das Top-Spiel am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) gegen Manchester United aus.

Der 36 Jahre alte Silva hatte sich Anfang Februar beim 1:0-Sieg bei Tottenham Hotspur am Oberschenkel verletzt. Im Duell mit dem Tabellenzweiten United (49 Punkte) will Chelsea seine Ausgangslage im Kampf um die Champions-League-Ränge verbessern. Aktuell sind die Blues mit 43 Zählern Fünfter und haben zwei Punkte Rückstand auf den vierten Platz.

Tuchel unterstrich vor der wichtigen Partie die Stärken der Red Devils um Star-Spielmacher Bruno Fernandes und Stürmer Marcus Rashford. “Sie sind auswärts ungeschlagen. Wir wissen, was auf uns zukommt. Es ist ein Team, das uns in jeder Sekunde wehtun kann”, sagte der 47-Jährige: “Sie sind sehr gut im Umschalten mit ihren Flügelspielern. Es wird sehr schwer, die Kontersituationen zu verteidigen.”

Tuchel hatte in der Gruppenphase der aktuellen Champions-League-Saison mit Paris St. Germain zweimal gegen Manchester gespielt, ehe er im Dezember entlassen wurde und bei Chelsea anheuerte. Zu sehr will er darauf in der Vorbereitung aber nicht mehr eingehen. “Es ist nicht so, dass wir Bilder von den Spielen zeigen werden. Wir konzentrieren uns auf die letzten vier Wochen – so wie immer”, sagte Tuchel.

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Guardiola erklärt Geld-Spruch: “War nicht sarkastisch”

Startrainer Pep Guardiola vom englischen Titelfavoriten Manchester City sieht seinen Klub von Vorurteilen verfolgt. “Wir haben diese Geschichte, die uns immer begleiten wird: Der einzige Grund, warum wir Spiele gewinnen, ist das Geld”, sagte der Katalane am Freitag: “Andere Klubs haben ein größeres Budget, aber wir müssen damit leben.”

Guardiola selbst hatte nach dem 2:0 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Borussia Mönchengladbach auf die Frage nach den Ursachen für die jüngste Siegesserie gesagt: “Wir haben viel Geld, um eine Menge unglaublicher Spieler zu kaufen.” Dieser Satz, stellte er nun klar, “war nicht sarkastisch” gemeint: “Es ist die Wahrheit.”

Einen Titel könne man auch zufällig gewinnen – für Konstanz wie bei City aber benötige ein Klub Klassespieler. Und diese kosteten nunmal Geld: “Wenn ManUnited oder Milan oder Celtic oder die Rangers oder Barcelona oder Real Madrid mehr Titel als die anderen gewinnen, tun sie das, weil sie mehr Geld haben.”

Dies sei allerdings nicht der einzige Grund für Erfolgsserien wie bei den Skyblues, führte Guardiola aus. Er verwies unter anderem auf seine vielen Zuarbeiter, die “wie Maschinen” schufteten. ManCity mit Nationalspieler Ilkay Gündogan strebt gegen West Ham United am Samstag (13.30 Uhr/Sky) den 20. Pflichtspielsieg in Folge an.

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