HSV: Hunt fällt erneut aus

Trainer Dieter Hecking (55) vom Zweitliga-Spitzenreiter Hamburger SV muss verletzungsbedingt erneut auf seinen Spielmacher Aaron Hunt (33) verzichten. “Aaron hat sich eine Zerrung zugezogen und wird nicht spielen”, sagte Hecking vor der Partie bei Wehen Wiesbaden am Sonntag (13.30 Uhr/Sky).

Hunt hatte erst am Dienstag bei der Niederlage im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart sein Comeback gegeben. Insgesamt kommt der verletzungsanfällige Offensivmann in dieser Saison bisher nur auf acht Pflichtspiel-Einsätze.

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Chinas Nationaltrainer Lippi in der Kritik: “Schlag ins Gesicht”

Chinas Fußball-Nationaltrainer Marcello Lippi muss für sein Fernbleiben bei der Ostasienmeisterschaft harsche Kritik einstecken. Chinesische Medien bezeichnen die Absage des gut bezahlten italienischen Weltmeistertrainers von 2006 als “Schlag ins Gesicht” und sehen darin eine Vernachlässigung seines Amtes. 

Erst am Donnerstag hatte der chinesische Verband mitgeteilt, dass Lippi während des in Südkorea stattfindenden Turniers (10. bis 18. Dezember) in Italien bleibe und von seinem Co-Trainer Li Tie vertreten werde. Für zahlreiche lokale Medien stellt dies angesichts des mit geschätzten 25 Millionen US-Dollar (22,4 Millionen Euro) fürstlichen Jahresgehalts des 71-Jährigen ein großes Problem dar.

“Sollte es nicht sein Job sein, die Mannschaft auszubilden?”, fragte die einflussreiche chinesische Sportzeitung Oriental Sports Daily: “Da er das Gehalt des Nationaltrainers bekommt, sollte er auch die Arbeit tun, die der Nationaltrainer leisten sollte.”

Gleichzeitig wirft ihm die Zeitung vor, keinerlei Interesse an der langfristigen Entwicklung des chinesischen Fußballs zu haben. Das Onlineportal Tencent schrieb: “Die Fans sagen zu Recht, dass Lippi viel zu einfach sein Jahresgehalt verdient.”

Lippi trainiert bis auf eine viermonatige Pause Anfang 2019 bereits seit über drei Jahren die chinesische Auswahl und soll das bevölkerungsreichste Land der Welt 2022 zu seiner zweiten WM-Teilnahme führen.

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ACHTUNG FRÜHDIENST !!! 1000. Länderspiel: England-Jubiläum mit “Seriennummern” für Nationalspieler

Zum 1000. Länderspiel seiner Geschichte führt das Fußball-Mutterland England buchstäblich “Seriennummern” für seine Nationalspieler ein. Beim EM-Qualifikationsspiel am 14. November gegen Montenegro wird auf den Trikots der Spieler zum obligatorischen Erinnerungsdruck mit Datum und Begegnung auch ihre individuelle Position in der fortlaufenden Reihe von Nationalspielern seit 1847 unter dem “Three Lions”-Wappen geflockt. Zuletzt war Tyrone Mings (Aston Villa) zum 1244. Nationalspieler der englischen Auswahl aufgestiegen.

England bestreitet gegen Montenegro als erste Nationalmannschaft zum 1000. Mal ein Fußball-Länderspiel. Die erste internationale Begegnung fand vor 172 Jahren gegen Schottland statt. Englands damaliger Torwart Robert Baker erhielt in der Ahnengalerie der englischen Nationalspieler die Nummer “1”.

Der englische Verband FA hat zum Jubiläumsspiel im legendären Wembleystadion viel Prominenz aus seiner langen Historie nach London eingeladen. Ehrenkarten erhielten die Weltmeister von 1966, die früheren Nationalmannschafts-Kapitäne und die Nationalspieler mit mehr als 50 Länderspielen.

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Ancelotti nach Videobeweis-Ärger gesperrt

Der italienische Fußball-Erstligist SSC Neapel muss im kommenden Ligaspiel bei AS Rom ohne seinen Trainer Carlo Ancelotti auf der Bank auskommen. Der Ex-Coach des deutschen Rekordmeisters Bayern München wurde für ein Spiel gesperrt, nachdem er am Mittwoch beim 2:2 gegen Atalanta Bergamo wegen Protesten gegen eine Schiedsrichterentscheidung die Rote Karte gesehen hatte.

Grund für Ancelottis Aufregung war die Anerkennung von Bergamos 2:2 durch Josip Ilicic (86.) nach einem über fünf Minuten dauernden Videobeweis. Neapel  hatte stattdessen vielmehr einen Elfmeter für das eigene Team gefordert, weil unmittelbar vor Ilicics Kontertreffer Fernando Llorente im Bergamos Strafraum gefoult worden war. 

Nach dem Videobeweis konnte die Begegnung zunächst nicht fortgeführt werden, weil sich mehrere Neapolitaner weigerten weiterzuspielen. Schiedsrichter Pietro Giacomelli schickte Ancelotti daraufhin mit Rot auf die Tribüne.

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Messi nach Sperre wieder in Argentiniens Nationalteam

Superstar Lionel Messi kehrt nach seiner dreimonatigen Sperre ins Aufgebot der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft zurück. Trainer Lionel Scaloni nominierte den 32-Jährigen vom spanischen Meister FC Barcelona erwartungsgemäß für die Testspiele am 15. November in Riad gegen Brasilien sowie drei Tage später in Tel Aviv gegen Uruguay.

Am 6. Juli war Messi im Spiel um Platz drei der Copa America gegen Chile (2:1) vom Platz gestellt worden und warf dem südamerikanischen Kontinentalverband CONMEBOL anschließend Korruption und Bevorzugung insbesondere von Argentiniens Erzrivalen und Halbfinalbezwinger Brasilien vor. 

Der CONMEBOL zog Messi daraufhin für drei Monate aus dem Verkehr und lehnte im Oktober auch ein Gnadengesuch der Argentinier ab. Trotz Messis Zwangspause blieb der zweimalige Weltmeister in vier Testspielen gegen Deutschland (2:2), Chile (0:0), Mexiko (4:0) und Ecuador (6:1) ungeschlagen.

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