Vor Rekordkulisse: Effiziente Bayern-Frauen schlagen Barca

Vor der Rekordkulisse von 24.000 Zuschauern haben die Fußballerinnen von Bayern München das Starensemble des FC Barcelona eindrucksvoll entzaubert und das Viertelfinale der Champions League fest ins Visier genommen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Straus setzte sich in der Allianz Arena dank starker Anfangsphase und großer Effizienz mit 3:1 (2:0) gegen die zuvor noch ungeschlagenen Katalaninnen durch. 

Geburtstagskind Klara Bühl (4.), Kapitänin Lina Magull (10.) und Topstürmerin Lea Schüller (60.) trafen für die Münchnerinnen, die mit neun Zählern nach vier Spielen mit den Spanierinnen gleichzogen und gute Chancen auf das Weiterkommen haben. Die Brasilianerin Geyse (65.) erzielte den Treffer für Barca.

„Das ist ein überragendes Gefühl. Vor so einer Kulisse gegen Barcelona zu gewinnen, ist einfach toll“, sagte Schüller bei DAZN. Trainer Straus zeigte sich „stolz“ auf sein Team: „Heute hatten wir die nötige Qualität. Genau so wollen wir weitermachen.“ 

„Wir toppen die bisherige Bestmarke von 13.000 Zuschauern gegen Paris St. Germain im Frühjahr deutlich, und das wird unserem Team noch einmal einen Schub geben“, hatte Herbert Hainer versichert – und der Präsident des FC Bayern sollte Recht behalten. Mit schnellem Offensivspiel überrollten die Münchnerinnen den Vorjahresfinalisten, Bühl traf an ihrem 22. Geburtstag nach Flanke von Nationalmannschaftskollegin Sydney Lohmann zur frühen Führung. Magull legte auf Zuspiel von Schüller sofort nach.

Ohne ihre verletzte Weltfußballerin Alexia Putellas übernahmen die Katalaninnen dann aber die Kontrolle über das Spiel. Der deutsche Vizemeister, dem beim 0:3 im Hinspiel vor zwei Wochen im Camp Nou noch die Grenzen aufgezeigt worden waren, verteidigte leidenschaftlich und machte durch Nationalstürmerin Schüller nach Flanke von Magull den Deckel drauf.

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Rekordkulisse beflügelt: Effiziente Bayern-Frauen schlagen Barca

Vor der Rekordkulisse von 24.000 Zuschauern haben die Fußballerinnen von Bayern München das Starensemble des FC Barcelona eindrucksvoll entzaubert und das Viertelfinale der Champions League fest ins Visier genommen. Die Mannschaft von Trainer Alexander Straus setzte sich in der Allianz Arena dank starker Anfangsphase und großer Effizienz mit 3:1 (2:0) gegen die zuvor noch ungeschlagenen Katalaninnen durch. 

Geburtstagskind Klara Bühl (4.), Kapitänin Lina Magull (10.) und Topstürmerin Lea Schüller (60.) trafen für die Münchnerinnen, die mit neun Zählern nach vier Spielen mit den Spanierinnen gleichzogen und gute Chancen auf das Weiterkommen haben. Die Brasilianerin Geyse (65.) erzielte den Treffer für Barca.

„Wir toppen die bisherige Bestmarke von 13.000 Zuschauern gegen Paris St. Germain im Frühjahr deutlich, und das wird unserem Team noch einmal einen Schub geben“, hatte Herbert Hainer versichert – und der Präsident des FC Bayern sollte Recht behalten. Mit schnellem Offensivspiel überrollten die Münchnerinnen den Vorjahresfinalisten, Bühl traf an ihrem 22. Geburtstag nach Flanke von Nationalmannschaftskollegin Sydney Lohmann zur frühen Führung. Magull legte auf Zuspiel von Schüller sofort nach.

Ohne ihre verletzte Weltfußballerin Alexia Putellas übernahmen die Katalaninnen dann aber die Kontrolle über das Spiel. Der deutsche Vizemeister, dem beim 0:3 im Hinspiel vor zwei Wochen im Camp Nou noch die Grenzen aufgezeigt worden waren, verteidigte leidenschaftlich und machte durch Nationalstürmerin Schüller nach Flanke von Magull den Deckel drauf.

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Fröhlich räumt Probleme beim VAR ein

Schiedsrichterchef Lutz-Michael Fröhlich ist alles andere als zufrieden mit dem Einsatz des Videobeweises in der aktuellen Bundesliga-Saison. „Zu viele fehlende Eingriffe und einige falsche Eingriffe“, lautete das Zwischenfazit des 65-Jährigen, das er im Kicker (Donnerstagsausgabe) äußerte: „Damit kann man nicht zufrieden sein. Auch wenn am Ende in der Bundesliga bisher 56 Fehlentscheidungen verhindert werden konnten.“

Fröhlich räumte ein, dass in dem von Jochen Drees verantworteten VAR-Bereich „die bestehenden Leitlinien zur Bewertung von Spielvorgängen“ noch einmal intern „intensiv dargestellt und präzisiert werden“ müssten. Er gab an, dass zehn Videobeweis-Eingriffe gefehlt hätten, fünf seien falsch gewesen. In der 2. Bundesliga sei die Quote dagegen besser.

In Bezug auf die gesamten Schiedsrichterleistungen stellte Fröhlich „viele gelungene Spielleitungen, viele korrekte Entscheidungen, auch in komplexen Situationen“ fest: „Aber es gab auch einige Spielleitungen, in denen die Entscheidungen nicht der Erwartung oder den Leitlinien für die Regelauslegung entsprachen.“ Daran müsse gearbeitet werden, „damit das im Jahr 2023 wieder besser wird“, so Fröhlich.

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DFL-Chefin Hopfen tritt ab – Rückhalt „nicht mehr gespürt“

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) vollzieht einen Führungswechsel. Die bisherige Chefin Donata Hopfen (46) räumt nach einem Jahr im Amt ihren Posten, das ist das Ergebnis einer Aufsichtsratssitzung vom Mittwoch, welches die DFL am Abend mitteilte. Die Rede ist von einer „einvernehmlichen“ Entscheidung, Grund hierfür seien „unterschiedliche Vorstellungen über die weitere strategische Ausrichtung“. 

Laut Medienberichten sollen die Klubmanager Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt) und Oliver Leki (SC Freiburg) den Profiverband nun interimsweise führen, bis die Hopfen-Nachfolge geregelt wird. Dazu gab es am Mittwoch zunächst allerdings keine Bestätigung.

Hopfen bemängelte am Mittwochabend fehlende Unterstützung. Für die angestrebte Transformation der DFL brauche es „einen langen Atem, den Rückhalt und das gemeinsame Agieren aller Stakeholder. Dieses habe ich am Ende nicht mehr gespürt“, schrieb sie in einem Beitrag im Sozialen Netzwerk LinkedIn.

Der DFL-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Watzke bedankte sich in der DFL-Mitteilung bei Hopfen „für ihren großartigen Einsatz und die intensiven Monate, in denen wir sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet haben“. Hopfen habe „mit ihrem Blick, von außen kommend, wichtige Impulse für die Bundesliga gesetzt“.

Hopfen verlässt die DFL zum Ende des Jahres, am 1. Januar hatte sie die Nachfolge des langjährigen Chefs Christian Seifert als Vorsitzende der Geschäftsführung angetreten. Ihr Vertrag lief ursprünglich bis Ende 2024. Das Engagement muss nun als Missverständnis gewertet werden.

Große Teile der DFL-Gremien und der 36 Profiklubs waren mit der Arbeit Hopfens unzufrieden. Das lag vor allem daran, dass sie bei zahlreichen Baustellen wie der 50+1-Regel, der Digitalisierung, dem Einstieg eines Investors, der Auslandsvermarktung, dem neuen Grundlagenvertrag mit dem DFB und der kommenden Ausschreibung der Medienrechte nach Ansicht ihrer Kritiker nicht entscheidend vorangekommen ist.

Der Freiburger Finanzvorstand Leki (49) und der Frankfurter Vorstandssprecher Hellmann (51), die beide bereits wichtige Positionen in DFL-Gremien besetzen, könnten die Probleme lösen. Für beide Funktionäre spricht ihre gute Vereinsarbeit. Sowohl der Sport-Club wie auch die Eintracht stehen für sportlichen Erfolg und solides Wirtschaften.

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Mainz dreht Halbzeit-Rückstand gegen Mallorca B

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat sein erstes Testspiel im Rahmen des Winter-Trainingslagers auf Mallorca gewonnen. Bei der zweiten Mannschaft von RCD Mallorca gelang am Mittwoch ein 3:1 (0:1)-Erfolg.

Brajan Gruda (70.), Leandro Barreiro (80.) und David Mamutovic (82.) drehten im zweiten Durchgang die Partie zugunsten der 05er. Den Führungstreffer für die Mallorquiner hatte Lazaro in der 28. Minute erzielt. 

Am Samstag bestreitet das Team von Bo Svensson gegen die erste Mannschaft von RCD Mallorca den letzten Test des Kalenderjahres. Vom 4. bis 11. Januar steht das zweite Winter-Trainingslager an der spanischen Costa del Sol an, bevor die Mainzer am 21. Januar in der Bundesliga beim VfB Stuttgart antreten.

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