Wolfsburgs Frauen feiern mit den Fans

Die Fußballerinnen des deutschen Meisters VfL Wolfsburg werden unabhängig vom Ausgang des Pokalendspiels am 28. Mai (16.45 Uhr/ARD und Sky) gegen Turbine Potsdam tags darauf mit ihren Fans feiern. Auf einer Bühne am Rathaus wird es ab 14.00 Uhr eine Party geben. Das teilte der Klub am Mittwoch mit. 

Die Spielerinnen tragen sich nach ihrer Rückkehr vom Finale in Köln ins Goldene Buch der Stadt ein. Der VfL gewann in dieser Saison zum siebten Mal die deutsche Meisterschaft und stand im Halbfinale der Champions League.

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US-Fußballerinnen erhalten gleiche Bezahlung wie Männer

Die US-Fußballerinnen um Megan Rapinoe haben ihren jahrelangen Kampf um Gleichstellung endgültig gewonnen. Der US-Verband einigte sich mit den Vereinigungen der Nationalteams der Männer und Frauen auf einen Tarifvertrag, der allen Spielerinnen und Spielern die gleiche Bezahlung zusichert.

Das teilte der Verband US Soccer am Mittwoch mit. Bereits im Februar hatten sich die US-Spielerinnen mit ihrem Verband nach einem langen Gerichtsstreit auf die gleiche Bezahlung geeinigt.

Die neuen Verträge laufen bis 2028 und decken damit die nächsten vier Weltmeisterschaften ab. Die Vereinbarung garantiert nicht nur gleiche Gehälter, künftig sollen ungleiche Zahlungen des Weltverbandes FIFA zudem zusammengelegt und aufgeteilt werden. Dies gilt ebenfalls für kommerzielle Einnahmen.

„Dies ist ein wahrhaft historischer Moment. Diese Vereinbarungen haben das Spiel hier in den Vereinigten Staaten für immer verändert und das Potenzial, das Spiel auf der ganzen Welt zu verändern“, sagte Cindy Parlow, Präsidentin von US Soccer: „Kein anderes Land hat dies jemals getan.“

Für das Frauenteam, dessen WM-Preisgeld nur einen Bruchteil der Prämien für die Männer beträgt, bedeutet die Einigung einen potenziell großen Geldsegen. Rapinoe und Co. holten bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften jeweils den Titel, die Männer hatten sich 2018 nicht für die WM in Russland qualifiziert.

Vorausgegangen waren jahrelange Streitigkeiten und eine Klage wegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung.

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Werder holt Pieper aus Bielefeld

Drei Tage nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hat Werder Bremen U21-Europameister Amos Pieper (24) verpflichtet. Das teilte der Verein am Mittwoch mit. Der Innenverteidiger kommt ablösefrei von Absteiger Arminia Bielefeld an die Weser. Über die Vertragslaufzeit ist nichts bekannt. 

„Was der Verein mit mir vor hat, welche sportliche Perspektive es hier gibt – das hat mir von Beginn an zugesagt und mir ein sehr gutes Gefühl gegeben. Daher habe ich mich für Werder entschieden“, sagte Pieper, der 2019 von Borussia Dortmund nach Bielefeld gekommen war. Für die Arminia absolvierte er 101 Pflichtspiele. 

Beim EM-Triumph der U21 im vergangenen Sommer gegen Portugal (1:0) stand Pieper 90 Minuten auf dem Feld.

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FCK-Trainer Schuster fordert „positives Denken“

Der neue Trainer Dirk Schuster hat vor dem Relegations-Hinspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Dynamo Dresden vor allem im mentalen Bereich mit seinen Schützlingen gearbeitet. „Wir haben versucht, das positive Denken in die Köpfe zu bringen“, sagte der Coach nach einer Woche im Dienst am Mittwoch: „Wir können nur gewinnen, wir sind der Underdog aus der 3. Liga.“

Der Drittliga-Dritte aus der Pfalz trifft am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) in einem „Hochrisikospiel“ auf den Zweitliga-Drittletzten aus Dresden. „Wir fiebern dem ersten von zwei großen Erlebnissen entgegen“, sagte Schuster: „Wir sind guter Dinge, dass wir konkurrenzfähig sind und Dresden einen heißen Tanz bieten können.“

Der viermalige Meister aus Kaiserslautern hat den sicher geglaubten direkten Aufstieg in die 2. Liga mit drei Niederlagen am Saisonende fahrlässig verspielt. Als Folge wurde Trainer Marco Antwerpen durch Schuster ersetzt.

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Hainer: Diskutieren mit Salihamidzic, „nicht über ihn“

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat dem in die Kritik geratenen Sportvorstand Hasan Salihamidzic einmal mehr den Rücken gestärkt. Dass Salihamidzic im Aufsichtsrat des Rekordmeisters zuletzt zur Diskussion gestanden habe, „ist vollkommen weg von der Realität! Wir diskutieren mit Hasan – nicht über ihn. Es steht außer Frage, dass er für den FC Bayern sehr wichtig ist“, sagte Hainer im Interview mit Münchner Merkur/tz (Donnerstag-Ausgabe).

„Natürlich reden wir mit ihm über die Spieler, deren Leistungen und warum es bei dem einen oder anderen Spieler nicht so lief – aber genauso auch über die vielen positiven Beispiele wie Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Kingsley Coman und Thomas Müller, mit denen wir verlängert haben, sowie die jungen Spieler wie Jamal Musiala, Alphonso Davies oder Josip Stanisic. Das ist doch völlig normal“, führte Hainer weiter aus.

Auch Vorstandschef Oliver Kahn nahm Hainer in Schutz. „Oliver setzt Impulse und stößt Dinge an“, sagte er. Kahn habe „die Gesamtverantwortung, arbeitet an der Strategie des FC Bayern, entwickelt sie weiter und muss sich insgesamt zu vielen Themen äußern. Das hatten wir die letzten Tage ja erst mit Robert Lewandowski, bei dem Oliver sehr klar Stellung bezogen hat. Er bringt vieles auf den Weg, beim FC Bayern und auch in der ECA“.

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