FIFA bestätigt: WM in Katar beginnt einen Tag früher

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar bekommt doch ein richtiges Eröffnungsspiel. Der Weltverband FIFA bestätigte am Donnerstagabend, dass die Endrunde am 20. November, und damit einen Tag früher als ursprünglich geplant, mit der Begegnung zwischen Gastgeber Katar und Ecuador eröffnet wird. Über die Pläne der FIFA hatte die Nachrichtenagentur AFP bereits am Mittwoch berichtet.

„Das Eröffnungsspiel und die Eröffnungsfeier im al-Bayt-Stadion wurden auf einstimmigen Beschluss des FIFA-Ratsausschusses um einen Tag vorgezogen“, hieß es in der Mitteilung der FIFA: „Die Partie zwischen Senegal und den Niederlanden am Montag, 21. November, wurde aus diesem Grund von 13.00 auf 19.00 Uhr verschoben.“

Die bisherigen Pläne hatten vorgesehen, dass Katar und Ecuador zu diesem Zeitpunkt gegeneinander spielen. Das erste WM-Spiel wäre vorher am selben Tag das Duell Senegal gegen Niederlande gewesen. Auch England-Iran wäre noch vor der offiziellen Eröffnung gespielt worden.

Bereits erworbene Tickets sind weiterhin gültig, teilte die FIFA mit. Man werde „versuchen, Probleme, die sich aus dieser Änderung ergeben, von Fall zu Fall zu lösen“. Die Abstellungsperiode für Spieler beginnt unverändert am 14. November. Deutschland steigt am 23. November (16.00 Uhr) gegen Japan in das Turnier ein. 

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Conference League: Köln in den Play-offs gegen Fehervar

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln bekommt es in den Play-offs zur Conference League mit dem FC Fehervar zu tun. Die ungarische Mannschaft des deutschen Trainers Michael Boris gewann auch das Rückspiel in der dritten Qualifikationsrunde beim FC Petrocub-Hincesti aus Moldau mit 2:1 (2:1). Vor einer Woche hatten die Ungarn zu Hause mit 5:0 (3:0) vorgelegt.

Dem Georgier Budu Siwsiwadse gelang am Donnerstag ein Doppelpack, den zweiten Treffer des Stürmers legte der Ex-Herthaner Palko Dardai, Sohn von Pal Dardai, auf. Der frühere Mainzer Kenan Kodro wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit für Dardai eingewechselt. In den Play-offs hat Köln am 18. August zunächst ein Heimspiel, eine Woche später (25. August) geht es nach Szekesfehervar, rund 60 km südwestlich von Budapest.

Der FC könnte die Einnahmen aus der Conference League sehr gut gebrauchen, finanziell steht es um den Klub nicht allzu rosig. Sollte Köln die Play-offs überstehen, beginnt für den Bundesligisten am 8. September die Gruppenphase.

Zuletzt waren die Kölner in der Saison 2017/18 im Europacup vertreten. Damals schieden sie in der Gruppenphase der Europa League aus – und stiegen am Ende der Saison als Tabellenletzter in die 2. Bundesliga ab. 

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Breitenreiter vor Bochum-Spiel: „Müssen aufmerksam sein“

Trainer Andre Breitenreiter von der TSG Hoffenheim peilt den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga an. Der VfL Bochum „ist der vermeintliche Underdog, den man schlagen muss. Aber die Vergangenheit hat oft gezeigt, dass dies nicht so einfach ist“, sagte der 48-Jährige vor dem ersten Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky): „Wir müssen höchst aufmerksam sein und unsere beste Leistung zeigen. Nur dann können wir die drei Punkte einfahren.“

Helfen kann dabei bereits Angelino. Der Neuzugang von RB Leipzig „steht voll im Saft, im Training sieht man das sofort. Er wird gegen Bochum eine Option sein“, sagte Breitenreiter: „Ob von Beginn an oder erst im späteren Spielverlauf – abwarten.“

Die Hoffenheimer, die zum Auftakt bei Borussia Mönchengladbach mit 1:3 verloren hatten, müssen neben dem gelb-rot-gesperrten Stefan Posch weiterhin auf Ihlas Bebou, Ermin Bicakcic, Florian Hübner und Angelo Stiller verzichten.

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Kühne will dem HSV 120 Millionen geben – unter Auflagen

Milliardär Klaus-Michael Kühne (85) will dem Hamburger SV eine weitere Finanzspritze von 120 Millionen Euro gewähren – knüpft sein Angebot aber an Bedingungen. Das Geld über die Kühne Holding AG des bei den Fans umstrittenen Unternehmers würde nur fließen, wenn der finanziell angeschlagenen Zweitligist einem „Zehn-Punkteprogramm zur Sanierung des Hamburger Traditionsvereins“ zustimmt. 

Besonders pikant ist Punkt neun der Kühne-Bedingungen, darin heißt es: „Aufsichtsrat und Vorstand der HSV Fußball AG werden so besetzt“, dass der Klub „ordnungsgemäß, kompetent und erfolgsorientiert geführt wird“. 

Ein klarer Seitenhieb auf die bisherige Führung, besonders das Verhältnis zwischen Kühne und Vorstandsmitglied Thomas Wüstefeld gilt als zerrüttet. Zudem will sich Kühne das Recht geben lassen, wie der Mutterverein „zwei von ihnen benannte Personen in den Aufsichtsrat zu entsenden“. 

Außerdem will Kühne über die mögliche Kapitalerhöhung die Aktienverteilung der ausgegliederten Fußball AG neu ordnen, der HSV e.V. solle nur noch 50,1 Prozent (bisher rund 75 Prozent) halten, die Kühne Holding AG „ca. 39,9“ Prozent (bisher rund 15 Prozent). Dazu wäre eine Zustimmung der Mitglieder notwendig. 

Zudem bekräftigte Kühne seinen bereits getätigten Vorschlag, das Volksparkstadion in „Uwe-Seeler-Stadion“ umbenennen zu lassen. „Für die Dauer von 10 Jahren“ sei er bereit, „eine jährliche Vergütung für das Namensrecht von EUR 3-4 Mio. an die HSV Fußball AG zu entrichten, insgesamt also im Zehnjahreszeitraum EUR 30-40 Mio.“, wie es in einer Mitteilung hieß.

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Kovac vor Gastspiel in München: „Werden Chancen bekommen“

Für Trainer Niko Kovac ist der VfL Wolfsburg im Bundesliga-Gastspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) bei Tabellenführer Bayern München nicht ohne Erfolgsaussichten. „Wir werden unsere Chancen bekommen, auch wenn es bestimmt nicht allzu viele sein dürften“, sagte der 50-Jährige, der für den deutschen Fußball-Rekordmeister als Spieler und Trainer tätig war.

Wichtig sei, so Kovac weiter, auch bei einem Rückstand am ursprünglichen Matchplan festzuhalten, denn: „Wenn man gegen den FC Bayern auseinanderfällt, wird es deftig. Aber wir haben Ideen, dem Bayern-Pressing standzuhalten.“ Die Niedersachsen haben bei bislang 25 Auftritten in München gerade einmal zwei Punkte holen können.

Verzichten müssen die Norddeutschen in der Allianz Arena auf Jonas Wind. Der dänische Nationalspieler fällt wegen Oberschenkelproblemen aus.

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