Offiziell: 1. FC Köln trennt sich von Gisdol – Funkel übernimmt

Der 1. FC Köln hat auf die anhaltende Talfahrt reagiert und seinen Trainer Markus Gisdol entlassen. Dies teilte der Tabellen-17. am späten Sonntagabend mit. Über die Nachfolge soll “zeitnah” informiert werden, nach Informationen mehrerer Medien soll Friedhelm Funkel auf Gisdol folgen. Zuvor hatte der FC ein 2:3 (1:1) im Kellerduell gegen den FSV Mainz 05 kassiert.

Unter anderem das Fachmagazin kicker berichtet, dass Funkel (67) die Mannschaft in den verbleibenden sechs Saisonspielen zum Klassenerhalt führen soll. Gisdol (51) war seit November 2019 beim FC im Amt, er hatte das Team in der vergangenen Saison zum Klassenerhalt geführt. Aktuell hat der FC als 17. drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte droht.

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1:1 bei Betis: Atletico patzt erneut im Titelrennen

Atletico Madrid hat im Kampf um die spanische Fußball-Meisterschaft erneut gepatzt und sein Polster auf Stadtrivale Real fast aufgebraucht. Der Spitzenreiter kam am Sonntagabend bei Betis Sevilla nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und blieb zum vierten Mal in den vergangenen fünf Spielen ohne Sieg.

Die Mannschaft von Trainer Diego Simeone liegt nach dem 30. von 38 Spieltagen nur einen Punkt vor Real, das am Samstag den Clasico gegen den FC Barcelona 2:1 gewonnen hatte. Yannick Carrasco (5.) brachte die Gäste früh in Führung, Cristian Tello (20.) glich für Betis aus.

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Aus für Köln-Coach Gisdol nach Last-Minute-Pleite

Aus für Markus Gisdol: Nach dem bitteren 2:3 (1:1) im Abstiegskrimi gegen den FSV Mainz 05 hat der 1. FC Köln Medienberichten zufolge seinen Trainer entlassen. Die Nachfolge soll Friedhelm Funkel antreten, dies berichteten unter anderem kicker, Express und Sport1 am Sonntagabend übereinstimmend. 

Sechs Spiele vor dem Saisonende belegt der FC den 17. Platz mit drei Zählern Rückstand auf den Relegationsrang – die Klubbosse um Sport-Geschäftsführer Horst Heldt trauten Gisdol offenbar nicht mehr zu, die Mannschaft noch zum Klassenerhalt zu führen.

Stattdessen soll nun Funkel, zuletzt Trainer bei Fortuna Düsseldorf und eigentlich im Ruhestand, die Kölner als “Feuerwehrmann” im Endspurt betreuen und für einen neuen Impuls sorgen. Nach Informationen des Fachmagazins kicker ist der Klub sich mit dem 67-Jährigen einig, der beim FC in seine zweite Amtszeit nach 2002/03 gehen würde. Kandidaten für eine dauerhafte Lösung könnten der frühere Kölner Erfolgstrainer Peter Stöger oder Thorsten Fink sein.

Gisdol hatte sich bis zuletzt kämpferisch gegeben – auch die Last-Minute-Niederlage gegen Mainz änderte daran nicht. “Wir haben noch sechs Spiele und können noch viel regeln. Es ist noch alles möglich”, hatte er bei Sky gesagt. Über seine eigene Zukunft wollte er nicht spekulieren: “Das beurteile zum Schluss ja nicht ich. Ich bin Trainer dieser Mannschaft und versuche, mit der Mannschaft alles zu geben.” Später am Sonntag ergänzte er, man werde am Montag wissen, wie es weitergehe – mit einem derart schnellen Handeln der Führungsetage hatte der Trainer offenbar nicht gerechnet.

Allerdings hat der FC auch keine Zeit zu verlieren, der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte droht. “Ich rechne ehrlich gesagt mit gar nichts, ich bin mit den Gedanken bei meiner Mannschaft. Die Jungs sind sehr betrübt”, hatte Gisdol nach Abpfiff gesagt.

Sportchef Heldt hatte die Partie gegen Mainz zum Endspiel für den Trainer ausgerufen. Da der FC am Ende trotz einer couragierten Leistung mit leeren Händen dastand, waren Heldt und Co. zum Handeln gezwungen.

Gisdols Nachfolger bekommt es bei seinem Debüt prompt mit dem rheinischen Rivalen Bayer Leverkusen zu tun (Samstag, 18.30 Uhr/Sky), anschließend kommt RB Leipzig nach Köln. Es folgen noch Spiele gegen den FC Augsburg, den SC Freiburg, Hertha BSC und Schalke 04 – Köln hat es bei den Duellen mit den direkten Konkurrenten also selbst in der Hand, den Abstieg abzuwenden.

Mainz dagegen ist nach dem Sieg in Köln vorerst zwei Punkte vom Relegationsrang entfernt, ganze fünf Zähler liegen die Rheinhessen nun vor dem FC. Jean-Paul Boetius (11.), Karim Onisiwo (65.) und Leandro Barreiro (90.+2) trafen für die Gäste. Ondrej Duda (43.) per Handelfmeter und Ellyes Skhiri (61.) hatten das Spiel zwischenzeitlich für den FC gedreht.

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Medien: 1. FC Köln trennt sich von Gisdol – Funkel übernimmt

Der 1. FC Köln hat auf die anhaltende Talfahrt reagiert und nach Informationen mehrerer Medien seinen Trainer Markus Gisdol entlassen. Die Nachfolge soll Friedhelm Funkel antreten, dies berichteten der Kölner Express, Sport1 und die Bild am Sonntagabend. Zuvor hatte der FC ein 2:3 (1:1) im Kellerduell gegen den FSV Mainz 05 kassiert und war auf Platz 17 abgerutscht.

Funkel (67) soll die Mannschaft in den verbleibenden sechs Saisonspielen zum Klassenerhalt führen. Gisdol (51) war seit November 2019 beim FC im Amt, er hatte das Team in der vergangenen Saison zum Klassenerhalt geführt. Aktuell hat der FC drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte droht.

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“Mindestens Gehirnerschütterung”: Köln sorgt sich um Ehizibue – Entwarnung beim Mainzer Burkardt

Der 1. FC Köln muss im Saisonendspurt der Fußball-Bundesliga wohl vorerst auf Kingsley Ehizibue verzichten. “Ich gehe mindestens von einer Gehirnerschütterung aus. Es war ein extrem heftiger Zusammenprall”, sagte Trainer Markus Gisdol über den Außenverteidiger, der beim 2:3 (1:1) im Abstiegskrimi gegen den FSV Mainz 05 mit Mainz-Stürmer Jonathan Burkardt zusammengestoßen war und vor der Pause ausgewechselt werden musste.

Auch nach dem Spiel sei Ehizibue in “keinem guten Zustand” gewesen, berichtete Gisdol: “Er war durch den Wind und verwirrt.” Zuvor hatte der Trainer bei Sky betont, dass der Niederländer von “Brechreiz” geplagt wurde, “das war mehr als Schwindel. Das war nicht schön anzusehen”.

Auch Mainz hatte einen Schockmoment zu überstehen, der allerdings wohl glimpflicher verlief. Burkardt musste benommen vom Feld, er hatte bei einem Kopfballduell den Arm von Verteidiger Jorge Mere ins Gesicht bekommen.

Trainer Bo Svensson gab jedoch vorsichtig Entwarnung. “Ihm geht es ganz gut. Ich habe nur ein paar Worte mit ihm gewechselt, es hat schon Sinn gemacht, was er gesagt hat”, sagte der Däne: “Der Johnny wird in ein paar Tagen wieder auf dem Trainingsplatz stehen.”

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