Schwaches Hannover setzt Negativserie fort – Fürth beendet Heimfluch

Hannover 96 hat seine schwarze Auswärtsserie in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt, die SpVgg Greuther Fürth ihren monatelangen Heimfluch dagegen beenden können: Das Kleeblatt gewann nach einer überzeugenden Vorstellung gegen die indisponierten Niedersachsen verdient mit 4:1 (2:0) und holte den ersten Sieg im Ronhof seit über acht Monaten. Für 96 war es saisonübergreifend die sechste Auswärtspleite in Folge und ein weiterer Dämpfer im Aufstiegsrennen.

Julian Green brachte das Team von Stefan Leitl in der 22. Minute in Führung, Paul Seguin erzielte fünf Minuten später das 2:0. Der starke Branimir Hrgota sorgte mit einem Doppelpack (51./68.) für klare Verhältnisse. Hendrik Weydandt hatte zwischendurch verkürzt (58.) – das war’s aber schon.

Das ambitionierte 96 war in der Fremde einmal mehr nicht wiederzuerkennen. Die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak agierte viel zu harm- und sorglos. Beide Teams haben nach sechs Spieltagen neun Zähler auf dem Konto.

Fürth, zuletzt siebenmal in Folge zu Hause sieglos, nahm viel Schwung vom ersten Saisonsieg in Kiel in der vergangenen Woche mit. Das Kleeblatt war von Beginn an dominant und spielfreudig. Bei einigen großen Möglichkeiten in der Anfangsphase zeigte sich die SpVgg aber noch zu nachlässig.

96-Keeper Michael Esser bewahrte sein Team erst einmal vor einem Rückstand – wurde danach aber immer wieder von seinen Vorderleuten schmählich im Stich gelassen. Während die SpVgg spielerisch überzeugte, lief bei den Gästen nichts zusammen.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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