Sane sieht sich in der Bringschuld

Nationalspieler Leroy Sane sieht sich bei der Fußball-EM in der Bringschuld. „Nach einem Kurzeinsatz als sehr junger Spieler bei der EM 2016 und der Nicht-Nominierung 2018 wird es für mich das erste große Turnier als etablierter Nationalspieler sein. Dieser Rolle möchte ich gerecht werden“, sagte der 25-Jährige bei Sport1.

„Ich möchte so viele Einsatzminuten wie möglich sammeln und den maximalen Erfolg mit der Mannschaft haben“, ergänzte Sane. Am Ende werde jeder Spieler an der Teambilanz gemessen, „und da haben wir einige Dinge gerade zu biegen aus der jüngsten Vergangenheit“, betonte der Profi von Rekordmeister Bayern München.

Sane schreibt der DFB-Elf trotz der schweren Vorrundengruppe mit Weltmeister Frankreich, Titelverteidiger Portugal und Ungarn („Das geht nicht schwieriger“) gute Chancen zu. „Individuell gibt es nach wie vor kaum Mannschaften in Europa, die stärker sind als wir“, sagte er und betonte: „Wir müssen das aber als Team wieder gemeinsam auf dem Platz zeigen.“ Sane sieht die Nationalmannschaft in der Rolle des Herausforderers und meint: „Das kann auch ein Vorteil sein.“

Persönlich blickt Sane auf eine erste Bayern-Saison „mit Höhen und Tiefen“ zurück. Zehn Tore und elf Vorlagen in 43 Pflichtspielen findet er „ganz ordentlich“, aber: „In der kommenden Saison möchte ich noch etwas stabiler sein, das ist mein Ziel.“

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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