Salernitana wieder in der Serie A – Berlusconi-Klub Monza muss nachsitzen

Der italienische Fußball-Klub US Salernitana kehrt nach 22 Jahren in die Serie A zurück. Das Team aus der Region Kampanien sicherte sich am letzten Spieltag des Unterhauses durch ein 3:0 bei Absteiger Delfino Pescara den zweiten Aufstiegsplatz. Das Nachsehen hatten der SSD Monza aus dem Besitz von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi, der seine Chancen auf den direkten Sprung ins Oberhaus durch eine 0:2-Heimniederlage gegen Brescia Calcio einbüßte.

Salernitana war nach seinem Serie-A-Abstieg 1999 in Schieflage geraten und nach seiner Auflösung neugegründet worden. Die Süditaliener gehören dem Unternehmer Claudio Lotito, der auch Boss von Erstligist Lazio Rom ist. Weil sich allerdings nicht zwei Serie-A-Klubs gleichzeitig im Besitz einer Person befinden dürfen, wird sich Lotito voraussichtlich zumindest offiziell von Salernitana trennen.

Vor Salernitana hatte bereits der FC Empoli nach zwei Jahren die Rückkehr in Italiens höchste Klasse geschafft und als Zweitliga-Meister festgestanden. Sein letztes Saisonspiel gewann der Klub aus der Toskana gegen US Lecce 2:1. In Drittklassigkeit stürzen neben Pescara auch Schlusslicht Virtus Entella und der frühere Erstligist Reggiana Calcio. 

Monza, wo auch der frühere Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng sowie der italienische Ex-Nationalstürmer Mario Balotelli unter Vertrag stehen, kann Berlusconis Traum noch „im Nachsitzen“ erfüllen. In den Play-offs hat der Verein des früheren Besitzers von Ex-Meister AC Mailand, der 2018 für drei Millionen Euro in Monza eingestiegen war und den erstmaligen Aufstieg des Vereins in die Serie A zum wichtigsten Ziel erklärt hatte, eine weitere Chance auf den dritten und letzten Aufstiegsplatz. Monzas Konkurrenten sind dabei Lecce, der FC Venedig und AS Cittadella. Nur der Play-off-Sieger steigt ins Oberhaus auf.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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