Routinier Hasebe: Moukoko und Co. „könnten meine Söhne sein“

Mit 36 Jahren kommt sich Makoto Hasebe vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt zwischen den vielen jungen Profis ab und an richtig alt vor. „Die jungen Spieler könnten meine Söhne sein“, sagte Hasebe im Interview mit dem Sportbuzzer. Er sei „stolz, als ältester Spieler der Liga immer noch im Einsatz zu sein. Aber es fühlt sich schon komisch an, mit 17- oder 18-Jährigen zu trainieren oder gegen sie zu spielen.“

Im Vergleich zu seiner Anfangszeit als Profi geht heutzutage „alles viel schneller“ für Talente wie Youssoufa Moukoko (16) oder Giovanni Reyna (18). „Es ist eine schwierige Situation. Sie verdienen sehr gut. Alle sagen, wie gut sie sind. Das ist okay, doch sie sollten bescheiden bleiben. (…) Der Fokus muss voll auf dem Fußball liegen, um etwas zu erreichen“, sagte Hasebe.

Das Geheimnis für seine Leistungsfähigkeit sieht Hasebe in seinen Wurzeln: „Japanisches Essen ist sehr gesund. Japaner sind außerdem sehr diszipliniert, das gilt auch für Profisportler.“ Mit 53 Jahren noch professionell Fußball zu spielen wie sein Landsmann Kazuyoshi Miura in der J-League werde er nicht schaffen, „aber ich versuche so lange es geht, Profi zu sein“.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.