Rohr versteht Turnier-Vorbehalte nicht: „Man kann den Afrikanern vertrauen“

Der langjährige nigerianische Fußball-Nationaltrainer Gernot Rohr kann die Vorbehalte vieler europäischer Vereine gegenüber dem Afrika-Cup und der damit verbundenen Gefahr einer Coronavirus-Infektion nicht verstehen. „Da kann man den Afrikanern vertrauen. Sie haben einiges gelernt und verdienen Respekt“, sagte Rohr vor dem Turnierstart am Sonntag dem SID. Die Infrastrukturen im Gastgeberland Kamerun seien „hervorragend“, so Rohr: „Auf FIFA-Niveau.“ 

Zahlreiche Klubs in Europa sind über die Abstellungen für das Turnier (bis 6. Februar) verärgert. „Das Datum im Januar gefällt vielen Ligen nicht. Die Zeit ist für die Europäer ungewöhnlich“, sagte Rohr. Im Sommer sei in Kamerun aber Regenzeit. „Da geht es nicht. Dafür muss man Verständnis aufbringen“, so der 68-Jährige.

Rohr war im Dezember als Nationaltrainer Nigerias nach fünf Jahren entlassen worden. Sein Vertrag lief noch bis Dezember 2022.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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