Rechtsstreit gewonnen: Liverpool darf zu Nike wechseln

Der Weg zu einem lukrativen Deal mit dem Ausrüster Nike ist frei: Champions-League-Sieger FC Liverpool hat einen Rechtsstreit mit dem bisherigen Ausrüster New Balance gewonnen und wird ab der Saison 2020/21 zum US-Sportartikelriesen Nike wechseln. Dem Klub des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp liegt ein entsprechendes Angebot über fünf Jahre vor.

Dieses garantiert dem englischen Fußball-Erstligisten 30 Millionen Pfund (etwa 34 Millionen Euro) im Jahr – und damit 10 Millionen (etwa 11 Millionen Euro) weniger als New Balance aktuell zahlt. Aber: Liverpool kassiert auch eine Provision für jeden verkauften Fanartikel. Zudem winken Bonuszahlungen beim Titelgewinn in der Königsklasse oder der Premier League. Nach Angaben des Online-Sportmagazins The Athletic könnte der Deal Liverpool somit bis zu 70 Millionen Pfund (etwa 80 Millionen Euro) pro Jahr einbringen.

New Balance wollte Liverpools Weggang verhindern und argumentierte mit einer Klausel im Vertrag. Diese besagt, dass New Balance für weitere fünf Jahre Ausrüster bleibt, wenn das US-Unternehmen bei Angeboten von Mitbewerbern mitgehen kann. Das Gericht befand allerdings, dass Nike eine deutlich größere Reichweite als New Balance habe und daher als Ausrüster für Liverpool lukrativer sei.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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