RB gibt sich keine Blöße: Marsch feiert erfolgreiches Pflichtspieldebüt

Der dominante Auftritt seiner neuen Schützlinge hat Jesse Marsch ein stressfreies Pflichtspieldebüt als Trainer von RB Leipzig beschert. Der ambitionierte Fußball-Vizemeister setzte sich in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals mühelos mit 4:0 (2:0) beim Zweitligisten SV Sandhausen durch.

Der ungarische Nationalspieler Willi Orban (19.), Amadou Haidara (45.), Christopher Nkunku (60.) und Dominik Szoboszlai (81.) trafen für den Pokalfinalisten des zurückliegenden Wettbewerbs, der sich damit rund 250.000 Euro Prämie für den Einzug in die nächste Runde sicherte. Beim Bundesligastart am kommenden Wochenende muss RB beim FSV Mainz 05 antreten.

Kurz vor dem Anpfiff hatte Marsch die Zukunft von Marcel Sabitzer offen gelassen. Er sei “nicht sicher”, ob der österreichische Nationalspieler bleiben werde, sagte der US-Amerikaner bei Sky. Zuletzt war der derzeit verletzte Sabitzer mit Bayern München und dem AC Mailand in Verbindung gebracht worden.

Vor 4067 Zuschauern im Stadion am Hardtwald war die Mannschaft von Marsch, der den zum FC Bayern abgewanderten Julian Nagelsmann beerbt hat, zu Beginn gleich voll da. Der für 23 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt gekommene Torjäger Andre Silva vergab die erste große Chance schon in der 3. Minute.

Die Leipziger, die ohne Sabitzer, Olympia-Teilnehmer Dani Olmo, Marcel Halstenberg, Benjamin Henrichs und Yussuf Poulsen auskommen mussten, bestimmten auch im Anschluss das Geschehen. Die Gäste nutzten allerdings zahlreiche Möglichkeiten nicht, bevor Orban nach einem Freistoß von Angelino per Kopf zur Stelle war.

Nach der Führung änderte sich nichts am Spielverlauf. Die überforderten Gastgeber verteidigten mit Mann und Maus, der zweite Treffer der drückend überlegenen Leipziger schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Mohamed Simakan traf nach einer Ecke den Pfosten (33.), Haidara machte es besser.

In den ersten Minuten des zweiten Durchgangs drängte Leipzig auf die Vorentscheidung. Nkunku scheiterte am starken SVS-Torwart Patrick Drewes (49.), der auch in der Folge dem dritten RB-Tor im Weg stand. Nach einer Stunde ließ Nkunku dem Keeper aber keine Chance.

Danach schonte Marsch einige seiner Stars. Der Coach wechselte unter anderem Silva und Emil Forsberg aus.

Foto: AFP/SID und Zulieferer +++ Mehr auf Fever Pit’ch

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