3. Liga: Magdeburg weiter sieglos – Viktoria feiert Sieg

Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg wartet nach dem zweiten Spieltag weiter auf den ersten Saisonsieg. Der Zweitliga-Absteiger kam im Ostduell beim FSV Zwickau nicht über ein 0:0 hinaus. Mit nur einem Punkt aus zwei Partien belegt Magdeburg lediglich den 17. Platz, Zwickau ist Fünfter.

Im zweiten Sonntagspiel feierte Viktoria Köln hingegen den ersten Dreier. Im Duell der Aufsteiger gewann Köln gegen den Chemnitzer FC 3:2 (2:0). Mit vier Zählern rangieren die Höhenberger auf dem siebten Platz. Chemnitz bleibt bei einem Punkt und wird auf dem 15. Rang geführt. Tabellenführer nach Spieltag Nummer zwei ist Eintracht Braunschweig.

Nach der Aufholjagd nach 0:3-Rückstand bei Hansa Rostock in der vergangenen Woche hätte Viktoria seinerseits aber beinahe eine komfortable Führung verspielt.

Ex-Bundesligastürmer Albert Bunjaku (22., 47.) sowie Simon Handle (31.) brachten Köln mit 3:0 in Führung, ehe Chemnitz in der Schlussphase durch Dejan Bozic (76./Handelfmeter) und Tarsis Bonga (80.) noch verkürzen konnte. Der Ausgleich gelang den Himmelblauen jedoch nicht mehr.

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Später Elfmeter rettet HSV

Aaron Hunt hat den Hamburger SV mit einem Elfmetertor in der achten Minute der Nachspielzeit vor einer Auftaktniederlage bewahrt. Der Kapitän rettete dem HSV mit seinem neuen Trainer Dieter Hecking ein unter dem Strich dennoch enttäuschendes 1:1 (0:0) gegen Darmstadt 98.

Nur 15 Sekunden nach Wiederanpfiff bestrafte zunächst Darmstadts Neuzugang Tim Skarke (46.) die bis dahin klar überlegenen Hamburger mit dem 0:1. Kurz vor Schluss durften die HSV-Fans unter den 44.475 Zuschauern doch noch jubeln: Schiedsrichter Robert Hartmann entschied nach langem Austausch mit Video-Assistentin Bibiana Steinhaus auf Strafstroß, Hunt verwandelte sicher.

Im ersten Spiel nach dem Abbau der legendären Stadionuhr begann Hamburg mit mutigem Offensivspiel. Sowohl Kapitän Aaron Hunt (14.) als auch Jeremy Dudziak (27.) ließen aber beste Chancen liegen. Pech hatten die Gastgeber, als Hartmann nach einem Foul an Tim Leibold (26.) keinen Anlass für einen Elfmeterpfiff sah.

Nach der Pause dann der Schock: Der gerade erst eingewechselte Skarke köpfte nach einer schwachen Abwehr des HSV-Schlussmanns Daniel Heuer Fernandes zum 0:1 ein. Hunt rettete zumindest das Remis. Vorausgegangen war ein Foul von Dario Dumic an Manuel Wintzheimer.

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Die Sport-Höhepunkte am Montag, 29. Juli 2019

Bei einigen Trainern in der 2. Liga ist Arminia Bielefeld der Geheimtipp auf den Aufstieg in die Bundesliga, zum Abschluss des 1. Spieltages empfangen die Ostwestfalen den FC St. Pauli. Anstoß des Tabellensiebten gegen den Neunten aus der Vorsaison ist um 20.30 Uhr.

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Werder gewinnt Test gegen Eibar

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat im zweiten Trainingslager zur Vorbereitung auf die neue Saison einen Sieg eingefahren. Im oberbayerischen Grassau gewannen die Bremer gegen den spanischen Erstligisten SD Eibar 4:0 (0:0). Die Treffer für den Tabellenachten der Vorsaison erzielten Davy Klaassen (50.) per Foulelfmeter, Yuya Osako (61.) und Rückkehrer Niclas Füllkrug per Doppelpack (70./75.).

Für das Team von Trainer Florian Kohfeldt war es der dritte Sieg in der Vorbereitung. In den vorigen Tests hatte Bremen gegen Ligakonkurrent 1. FC Köln und die WSG Swarovski Tirol jeweils mit 1:0 gewonnen. Gegen Zweitligist VfL Osnabrück (0:1) und mit einer weitgehend aus U23-Spielern bestehenden Mannschaft gegen den Karlsruher SC (0:3) hatte Bremen verloren. Im ersten Trainingslager in Zell am Ziller trennten sich die Hanseaten 1:1 von Zweitligist SV Darmstadt 98.

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Reus Fußballer des Jahres 2019, auch Klopp und Marozsan geehrt

Marco Reus von Borussia Dortmund ist zum zweiten Mal zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt worden. Der 30-Jährige erhielt bei der vom Fachmagazin kicker organisierten Wahl durch Deutschlands Sportjournalisten die meisten Stimmen (158) und trat die Nachfolge von Toni Kroos an. Den zweiten Platz belegte Kai Havertz von Bayer Leverkusen (121) vor Joshua Kimmich von Bayern München (35). Reus hatte die Wahl schon 2012 gewonnen.

Jürgen Klopp von Champions-League-Sieger FC Liverpool wurde wie schon 2011 und 2012 zum Trainer des Jahres gewählt (183 Stimmen). Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan (159) von Olympique Lyon wurde zum dritten Mal in Folge zur Fußballerin des Jahres gekürt.

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