ManCity holt Cancelo aus Turin, Danilo geht zu Juve

Englands Fußball-Meister Manchester City hat den portugiesischen Rechtsverteidiger Joao Cancelo von Juventus Turin verpflichtet. Der 25-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2025 und soll 60 Millionen Pfund (65 Millionen Euro) Ablöse gekostet haben. Im Gegenzug wechselte der Brasilianer Danilo (28) für 34 Millionen Pfund (37 Millionen Euro) nach Turin, wo er einen Fünfjahresvertrag erhält. In England schließt am Donnerstag das Transferfenster.

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Entscheidung im spanischen Spielplan-Streit vertagt

Der Streit um Freitags- und Montagsspiele im spanischen Fußball ist anderthalb Wochen vor dem Start der Primera Division noch immer nicht beigelegt. Nach einer vierstündigen Anhörung vor einem Handelsgericht in Madrid mit Vertretern von La Liga und dem Fußball-Verband RFEF wurde die Entscheidung vertagt.

Womöglich fällt sie sogar erst am Montag und damit vier Tage vor dem ursprünglich geplanten Liga-Auftakt zwischen Athletic Bilbao und Titelverteidiger FC Barcelona. RFEF-Präsident Luis Rubiales hatte nach der Spielplan-Bekanntgabe durch La Liga im Juli erklärt, dass Punktspiele an Freitagen und Montagen nur mit Einverständnis des Verbandes angesetzt werden könnten und einen alternativen Plan veröffentlicht. Die Liga setzte sich mit Verweis auf TV-Verträge zur Wehr.

Auch in Deutschland waren die ungeliebten Montagsspiele in die Kritik geraten. Die Bundesliga beschloss Ende November die Abschaffung ab der Saison 2021/22, auch in der 2. Bundesliga wird es dann keine Montagsspiele mehr geben.

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Afrikanische Champions League: CAF ernennt Esperance Tunis zum Sieger

Der tunesische Fußball-Rekordmeister Esperance Tunis ist nach über zwei Monaten offiziell zum Sieger der afrikanischen Champions League ernannt worden. Das teilte der afrikanische Fußballverband CAF am Mittwoch mit.

Ende Mai war das Final-Rückspiel in Rades gegen den marokkanischen Spitzenklub Wydad Casablanca nach 60 Minuten beim Stand von 1:0 für Gastgeber Tunis unterbrochen und nach einer 90-minütigen Pause vom Schiedsrichter für beendet erklärt worden. Zuvor hatte Casablanca den vermeintlichen Ausgleich erzielt, das Tor wurde wegen Abseits aber nicht anerkannt. Der Videobeweis funktionierte nicht, woraufhin es zu Protesten kam.

Da das Hinspiel 1:1 endete, wurde Tunis zunächst zum Titelträger ernannt und erhielt den Pokal. Wenige Tage später entschied der Verband, das Spiel auf neutralem Platz wiederholen zu lassen.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Entscheidung anschließend einkassiert. Laut Begründung sei das Exekutivkomitee des Kontinentalverbandes für die Entscheidung nicht zuständig gewesen.

Der CAS hatte die zuständigen Organe der CAF aufgefordert, die Umstände des Abbruchs zu untersuchen und zu entscheiden, ob eine Wiederholung des Spiels notwendig ist oder nicht.

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Mainz holt Innenverteidiger St. Juste aus Rotterdam

Fußball-Bundesligist 1. FSV Mainz 05 hat den niederländischen Innenverteidiger Jeremiah St. Juste von Feyenoord Rotterdam verpflichtet. Der 22-Jährige erhielt einen Vierjahresvertrag bis 2023. Das gab der Klub am Mittwoch bekannt. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

„Wir haben mit Jeremiah St. Juste einen robusten, aber gleichzeitig immens schnellen Innenverteidiger mit hoher Spielintelligenz dazugewonnen“, sagt Cheftrainer Sandro Schwarz. Und Sportvorstand Rouven Schröder ergänzte: „Er ist aufgrund seiner guten Technik ebenfalls flexibel in der Defensive einsetzbar. Seine enorme Sprungkraft macht ihn bei Standards darüber hinaus torgefährlich.“

St. Juste gehörte zum Stammpersonal des niederländischen Europa-League-Teilnehmers und hat in der vergangenen Saison 26 Pflichtspiele für Feyenoord absolviert (3 Tore). Zudem bringt er Erfahrung in der Champions League mit und hat seit der U18 alle U-Nationalteams der Niederlande durchlaufen.

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Greuther Fürth verpflichtet Angreifer Hrgota

Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat den ablösefreien Angreifer Branimir Hrgota (26) verpflichtet. Der Schwede, dessen Arbeitspapier beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt zum Ende der vergangenen Saison ausgelaufen war, unterzeichnete bei den Franken einen Zweijahresvertrag. „Er ist offensiv flexibel einsetzbar und belebt den Konkurrenzkampf weiter“, sagte Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi.

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