2. Liga: Braunschweig leiht Abdullahi von Union

Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat Stürmer Suleiman Abdullahi vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin ausgeliehen. Der 23-Jährige wird zunächst für ein Jahr zu den Braunschweigern zurückkehren, bei denen er schon von 2016 bis 2018 unter Vertrag stand. Verletzungsbedingt kam Abdullahi in der vergangenen Saison nur auf sechs Einsätze für die Eisernen. Bei der Eintracht soll er Spielpraxis sammeln.

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Brych leitet Duell zwischen Manchester und Sevilla

Bundesliga-Schiedsrichter Felix Brych (München) wird am Sonntagabend (21.00 Uhr/DAZN) das Europa-League-Halbfinale zwischen Manchester United und dem FC Sevilla leiten. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf seiner Internetseite bekannt. Brych wird damit eine besondere Ehre zuteil: Als erster deutscher Referee pfeift der 45-Jährige in Deutschland eine Europapokal-Partie.

Dies hat er maßgeblich der Coronakrise zu verdanken, nur deshalb war das Finalturnier nach Deutschland vergeben worden. Die Partie am Sonntag findet ebenso wie das Finale (21. August) in Köln statt.

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Transferstreit beigelegt: Düsseldorfs Ayhan wechselt zu Sassuolo

Die Hängepartie um Kaan Ayhan ist beendet. Wie Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf am Sonntag mitteilte, wechselt der türkische Fußball-Nationalspieler zum italienischen Erstligisten US Sassuolo. Über die Höhe der Ablösesumme sei laut Fortuna Stillschweigen vereinbart worden.

“Wir sind sehr froh, dass wir nicht zuletzt aufgrund unserer konsequenten Haltung nun eine Einigung mit US Sassuolo erzielt haben, mit der wir aus finanzieller Sicht sehr zufrieden sind”, sagte Sportvorstand Uwe Klein: “Unsere Bewertung der Transfer-Situation hat sich damit als vollkommen richtig erwiesen. Wir haben in den letzten Wochen immer wieder betont, dass wir Kaan Ayhan keine Steine in den Weg legen möchten, sondern als Vorstand dazu verpflichtet sind, den gesamten Transfer sorgfältig zu prüfen.”

Fortuna hatte angezweifelt, dass Sassuolo die Ausstiegsklausel Ayhans korrekt und fristgerecht gezogen habe. Danach hätte Ayhans Ablösesumme frei verhandelt werden können, per Klausel soll sie nach dem Abstieg der Fortuna lediglich bei zwei Millionen Euro gelegen haben. Der 25 Jahre alte Ayhan war 2016 von Schalke 04 nach Düsseldorf gewechselt. 

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Erstmals deutsch-französische Halbfinals – längere Pause als Ursache?

Dank des Erfolgs von Olympique Lyon im Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester City (3:1) sind in der Vorschlussrunde der europäischen Königsklasse zum ersten Mal ausschließlich Mannschaften aus der Bundesliga und der Ligue 1 vertreten. Selbst im Vorgänger-Wettbewerb, dem bis 1992 ausgetragenen Europapokal der Landesmeister, war es nie zu einer solchen Konstellation gekommen.

Dass keine einzige Mannschaft aus Spanien, England und Italien mehr im Wettbewerb dabei ist, hatte es zu diesem Zeitpunkt zudem zuletzt 1991 gegeben. Damals standen neben Bayern München und dem späteren Sieger Roter Stern Belgrad noch Olympique Marseille und Spartak Moskau im Halbfinale.

Beim Finalturnier in Lissabon trifft am Dienstag zunächst RB Leipzig auf Paris St. Germain, einen Tag später kämpfen München und Olympique Lyon um den Finaleinzug. Möglicherweise hat auch die längere Pause vor dem Turnier den Ausschlag für diese Konstellation gegeben: Während in England, Spanien und Italien bis vor Kurzem noch die Meisterschaft zu Ende gespielt wurde, hatten die Bundesligisten seit Ende Juni Pause. In Frankreich war die Saison wegen der Coronakrise sogar bereits Ende April abgebrochen worden.

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Nach 2:8-Debakel: Barca-Trainer Setien vor dem Aus

Nach dem 2:8-Debakel im Viertelfinale der Champions League gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München hat Trainer Quique Setien beim FC Barcelona keine sportliche Zukunft mehr. Wie mehrere spanische Medien am Sonntag übereinstimmend berichteten, werden die Katalanen schon am Montag die vorzeitige Trennung von den 61 Jahre alten Coach bekanntgeben.

Als Favorit auf die Nachfolge Setiens, der erst zu Jahresbeginn seine Arbeit in Barcelona aufgenommen hatte, gilt der Argentinier Mauricio Pochettino. Viele Fans des Traditionsvereins wünschen sich jedoch ein Comeback der Klublegende Xavi, aktuell als Trainer in Katar beschäftigt.

     

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