Trainer Kohfeldt verlängert bei Werder Bremen bis 2023

Die gemeinsame Erfolgsgeschichte von Werder Bremen und seinem Trainer Florian Kohfeldt geht weiter: Wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag bekannt gab, verlängerte der Coach der Hanseaten seinen ohnehin noch zwei Jahre gültigen Vertrag bis 2023.

“Florian und sein Trainerteam haben in den vergangenen Monaten hervorragende Arbeit geleistet. Seit er das Amt des Cheftrainers im Oktober 2017 übernommen hat, ist eine deutliche Entwicklung in der Mannschaft zu erkennen”, lobte Werders Geschäftsführer Frank Baumann.

Kohfeldt sagte: “Gemeinsam ist es uns gelungen, bei Werder eine Entwicklung voranzutreiben, die bei den Fans, der Stadt und der Region Lust auf mehr gemacht hat. Ich freue mich sehr, dass wir diesen Weg jetzt kontinuierlich weitergehen können.”

Der 36-Jährige hatte die Norddeutschen im Oktober 2017 in höchster Abstiegsgefahr als Chefcoach übernommen und am Ende der Spielzeit auf Rang elf geführt. Zwölf Monate später verpasste der SV Werder als Liga-Achter nur knapp die Qualifikation für Europa League, im DFB-Pokal scheiterten Bremen erst im Halbfinale am späteren Cup-Gewinner Bayern München.

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Suttner bleibt in Düsseldorf

Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat Linksverteidiger Markus Suttner fest an sich gebunden. Wie die Rheinländer am Dienstag mitteilten, unterschrieb der 32-Jährige einen Vertrag für die kommende Saison. In der Winterpause war Suttner vom englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion zunächst an die Fortuna ausgeliehen worden.

“Markus Suttner hat in der Rückrunde der abgelaufenen Saison bereits gezeigt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich perfekt in unser Team passt”, sagte Fortuna-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel: “Es ist ein großer Vorteil, dass eine Eingewöhnungszeit von beiden Seiten nicht nötig sein wird, weil sich alle Beteiligten schon sehr gut kennen und schätzen.”

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Rebic muss Training wegen Rückenproblemen abbrechen

Eintracht Frankfurts Topstürmer Ante Rebic hat mit anhaltenden Rückenproblemen zu kämpfen. Wie die Hessen mitteilten, musste der kroatische Vize-Weltmeister die Einheit am Dienstag im Trainingslager im österreichischen Windischgarsten abbrechen. Bereits in den vergangenen Tagen hatte der angeblich vor dem Absprung stehende Rebic aufgrund der derselben Beschwerden mehrfach pausieren müssen.

Um Rebic, nach den Abgängen von Luka Jovic (für 60 Millionen Euro zu Real Madrid) und Sebastian Haller (für 40 Millionen zu West Ham United) das letzte verbliebene Mitglied der Frankfurter “Büffelherde” aus der Vorsaison, rankten sich in den vergangenen Wochen immer wieder Wechselgerüchte. Unter anderem galten Atletico Madrid und Inter Mailand als Interessenten für eine Verpflichtung des Angreifers.

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Nach Wutrede: St. Paulis Präsident Göttlich verteidigt Luhukay

Vereinspräsident Oke Göttlich vom Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli hat Verständnis für den verbalen Rundumschlag von Jos Luhukay gezeigt und die Wutrede des Trainers verteidigt. “Diese Ehrlichkeit miteinander und vor unseren Fans ist wichtig, um Verbesserungen anzustoßen. Das geht nicht immer mit Nettigkeit, sondern dazu gehören auch klare Ansagen und offene Worte”, sagte Göttlich in einem Statement, das über Hamburger Medien verbreitet wurde.

Luhukay hatte vor dem Saisonstart bei Arminia Bielefeld (1:1) kritisiert, bei St. Pauli herrsche “zu viel Bequemlichkeit”, es werde “zu viel in der Komfortzone gearbeitet” und es gehe zu viel darum, “miteinander befreundet zu sein”, dann polterte er: “Die Komfortzone und die Bequemlichkeit sollte man besser in die Mülltonne werfen.” 

Luhukay ist erst seit April Trainer bei den Hamburgern, er bildet zusammen mit Geschäftsführer Andreas Bornemann die neue sportliche Führung des Klubs.

“Wir im Verein haben eine Veränderung auf beiden Positionen vorgenommen, weil wir uns eine tiefe Analyse, eine Ambition und eine Leistungsbereitschaft wünschen, um in unserem Kerngeschäft – dem Fußball – wieder mehr aus unseren Möglichkeiten zu machen”, sagte Göttlich: “Aus diesem Grund haben wir mit- und nicht übereinander über alle inhaltlichen Defizite gesprochen, die wir angehen wollen.” 

Auch Bornemann spielte die Situation herunter, “Inhaltlich war das nichts, was mich überrascht hätte. Zu sensibilisieren und wachzurütteln ist vollkommen okay”, sagte der Sportchef bei Sky. 

Die Mannschaft, ebenfalls von Luhukay kritisiert, reagierte zurückhaltend auf die harsche Kritik ihres Trainers. “Klar, dass sowas nicht spurlos an einem vorbeigeht”, sagte Defensivspieler Marvin Knoll nach dem Bielefeld-Spiel bei Sky und fügte vielsagend hinzu: “Das ist die Meinung des Trainers. Ich habe eine andere Meinung.”

Luhukay ist ein Mann der klaren Worte. Schon in seiner Zeit beim VfB Stuttgart kritisierte er die Klubphilosophie scharf. Dort folgte dem öffentlichen Knatsch vor ziemlich genau drei Jahren der große Knall: Nach nur 121 Tagen Amtszeit war die Zusammenarbeit beendet, Luhukay trat trotz Vertrags bis 2019 nach nur vier Spieltagen zurück.

Einen Rücktritt schloss er nun aber aus, daran habe er “keine Sekunde” gedacht, betonte Luhukay in Bielefeld. St Pauli sei “nach wie vor ein fantastischer Verein. Mein Interesse ist es, die Leistungsfähigkeit und Professionalität zu steigern”. Er sei “keinen Millimeter” von Bornemann entfernt: “Das gilt auch für unseren Präsidenten.”

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PSG holt Gueye für 32 Millionen Euro von Everton

Trainer Thomas Tuchel kann in Zukunft beim französischen Fußballmeister Paris St. Germain auf den senegalesischen Mittelfeldspieler Idrissa Gueye vom FC Everton bauen. Am Dienstag verkündeten PSG und der Klub aus Liverpool den Transfer. Der 29-Jährige erhält an der Seine einen Vierjahresvertrag. Die Ablösesumme soll laut Medienberichten bei 32 Millionen Euro liegen.

Zuvor hatte sich der Abonnementmeister, bei dem auch die Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer unter Vertrag stehen, mit dem Ex-Dortmunder Abdou Diallo, Mitchel Bakker, Marcin Bulka, Ander Herrera und Pablo Sarabia verstärkt.

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