Offiziell: Spanische Liga startet mit Sevilla-Derby

Die höchste spanische Fußball-Liga setzt ihren Spielbetrieb nach zweimonatiger Corona-Pause wie erwartet mit dem Stadtderby zwischen dem FC Sevilla und Betis Sevilla fort. Wie aus der zeitgenauen Ansetzung hervorgeht, startet die La Liga am Donnerstag, 11. Juni, um 22.00 Uhr mit dem andalusischen Stadtduell wieder in den Spielbetrieb.

Tabellenführer FC Barcelona mit Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen bestreitet sein erstes Spiel zwei Tage später am 13. Juni (22.00 Uhr) beim RCD Mallorca. Verfolger und Rekordmeister Real Madrid mit 2014er-Weltmeister Toni Kroos greift sonntags (14. Juni, 19.30 Uhr) gegen SD Eibar wieder ins Geschehen ein. Barcelona liegt elf Spieltage vor Saisonende zwei Zähler vor den Königlichen aus der Hauptstadt.

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Englische Championship will Saison ab 20. Juni fortsetzen

Nach der Premier League hat auch die zweithöchste englische Fußball-Liga die Fortsetzung der Saison angekündigt. Wie die English Football League (EFL) als Dachverband der drei Ligen unterhalb der Premier League mitteilte, soll die Championship am 20. Juni ihren Betrieb nach mehr als zwei Monaten Corona-Pause wieder aufnehmen. Der Termin steht aber noch unter Vorbehalt der Sicherheitsbestimmungen sowie der Erlaubnis der Regierung. Alle Spiele sollen ohne Zuschauer stattfinden.

Insgesamt stehen noch neun Spieltage aus, 108 Partien sind in der regulären Saison noch zu absolvieren. Anschließend soll die traditionelle Play-off-Runde der Teams auf den Plätzen drei bis sechs ausgespielt werden, die den dritten Aufsteiger in die Eliteklasse ermitteln. Das Finale dieser Endrunde soll um den 30. Juli herum ausgetragen werden. Derzeit liegen Leeds United und West Bromwich Albion auf den direkten Aufstiegsplätzen.

Am Donnerstag hatte die Premier League bekannt gegeben, ihre Saison am 17. Juni mit den zwei Nachholpartien zwischen Manchester City und dem FC Arsenal sowie Aston Villa und Sheffield United fortzusetzen. Mit fast 40.000 Corona-Toten gehört Großbritannien zu den Hotspots der Pandemie in Europa.

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Kahn schließt Nübel-Leihe aus: “Hier denkt niemand daran”

Oliver Kahn, Vorstandsmitglied bei Bayern München, hat die Verpflichtung von Alexander Nübel verteidigt und gleichzeitig eine Leihe des 23 Jahre alten Torhüters ausgeschlossen. “Hier denkt niemand an eine Ausleihe, wir sind alle froh, dass Alex zu uns kommt”, sagte Kahn am Sonntagabend bei Sky90: “Es gibt nichts Besseres, als zwei exzellente Torhüter zu haben.”

Zu weiteren Transfers wollte sich Kahn nicht äußern. Sowohl der umworbene Leroy Sane (Manchester City) als auch Kai Havertz (Bayer Leverkusen) stünden bei anderen Vereinen unter Vertrag. Zudem sei nun nicht der Zeitpunkt, um öffentlich über millionenschwere Transfers zu diskutieren, meinte der 50-Jährige mit Verweis auf die Coronakrise.

Dass sich Nübel für einen Wechsel von Schalke 04 zum deutschen Fußball-Rekordmeister aus München entschieden hat, obwohl dort Manuel Neuer die unumstrittene Nummer eins ist und noch bis 2023 unter Vertrag steht, sei absolut positiv zu bewerten. “Es war damals eine sinnvolle Entscheidung”, den im Sommer ablösefreien Nübel zu holen, sagte Kahn: “Es ist ein Weg, den er einschlägt. Die Situation mit Manuel Neuer anzunehmen und sich hinter Manuel Neuer einzureihen.” In dessen Windschatten soll sich Nübel “Stück für Stück zur Nummer eins entwickeln”.

Dies sei Nübels Weg, diese Entscheidung, sich zunächst hinter Neuer einzuordnen, müsse man akzeptieren, so der ehemalige Bayern-Keeper: “Es zum jetzigen Zeitpunkt zu beurteilen, ist sehr, sehr früh.” Nübel sollte zunächst in München ankommen und sich akklimatisieren. Alles Weitere würde man dann sehen, ergänzte Kahn. 

Nübels bevorstehender Wechsel war im Januar publik geworden, daraufhin wandten sich die Schalke-Fans von dem Torhüter ab. Sportlich lief es in der Folge ebenfalls nicht mehr – nach einigen Patzern musste Nübel seinen Platz im S04-Tor an Markus Schubert abgeben. Trainer David Wagner revidierte diese Entscheidung jedoch zuletzt wieder, weil auch Schubert nicht überzeugte. Dies alles sei eine große Herausforderung für Nübel, sagte Kahn: “Es ist für den Jungen alles andere als eine leichte Situation.”

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Klopp glücklich nach Rückkehr ins Mannschaftstraining: “Genießen es sehr”

Teammanager Jürgen Klopp hat nach den ersten Tagen Teamtraining beim Premier-League-Spitzenreiter FC Liverpool ein positives Fazit gezogen. “Wir genießen es sehr. Wir konnten an allen Dingen arbeiten, an denen wir arbeiten wollten”, sagte Klopp auf der Homepage der Reds. Nach der Corona-Pause befinden sich die Liverpooler seit Donnerstag wieder im Mannschaftstraining, die Saison in der höchsten englischen Fußball-Liga soll ab 17. Juni fortgesetzt werden.

“Die Spieler sind immer noch derselbe gute Haufen – das hilft sehr”, sagte Klopp. Im Alltag am Trainingsgelände in Melwood warteten jedoch einige Änderungen auf Klopp und sein Team. “Es ist eine massive organisatorische Herausforderung”, sagte Klopp und lobte dabei den zuständigen Bereichsleiter Ray Haughan. Was dieser macht, sei “unglaublich. Wo können wir parken, wo können wir laufen und all diese Dinge”, sagte der 52-Jährige weiter.

Alle seien konzentriert, wenn sie am Gelände ankommen, “dass wir die richtigen Dinge tun, dass unsere Temperatur gemessen wird und all das. Es ist nicht wie sonst”, erklärte Klopp. Dass der Fahrplan zur Saisonfortsetzung nach langer Diskussion steht, empfindet der frühere Meistertrainer von Borussia Dortmund als gute Nachricht. “Darauf haben wir alle gewartet”, sagte er: “Nun wissen wir aus Sicht des Trainings, was wir tun müssen und wann wir bei 100 Prozent sein müssen.”

Dem LFC fehlen nur noch maximal zwei Siege aus den verbleibenden neun Spielen zur ersten Meisterschaft seit 30 Jahren.

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Heidenheim bleibt im Aufstiegsrennen dran

Trotz seiner Schwäche vom Elfmeterpunkt hält sich der 1. FC Heidenheim hartnäckig im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga. Am 29. Spieltag gewann der FCH gegen seinen Lieblingsgegner Erzgebirge Aue mit 3:0 (0:0) und liegt damit als Vierter weiter nur einen Zähler hinter dem Relegationsrang drei.

Heidenheim, das nur eines seiner 13 Pflichtspiele gegen die Sachsen verloren hat, profitierte zunächst von einem Eigentor des Auers Calogero Rizzuto (48.). Konstantin Kerschbaumer (58.) erhöhte kurze Zeit später, auch Stefan Schimmer (87.) traf. Zuvor war FCH-Kapitän Marc Schnatterer mit seinem Foulelfmeter (24.) am glänzend parierenden Aue-Keeper Martin Männel gescheitert. Schon bei der Nullnummer unter der Woche beim FC St. Pauli hatten die Heidenheimer einen Strafstoß vergeben.

Im ersten Durchgang taten sich die Gastgeber noch sehr schwer. Zwar war die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt bemüht, das Spiel an sich zu reißen und zum Erfolg zu kommen. Die defensiv gut eingestellten Auer ließen allerdings kaum Raum zur Entfaltung und wurden ihrerseits durch Gegenstöße vereinzelt gefährlich.

Die Heidenheimer kamen dann mit deutlich mehr Druck aus der Kabine, hätten schon vor den beiden Treffern in Führung gehen können. Das komfortable Zwei-Tore-Polster geriet danach nur selten in Gefahr.

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