Kramaric-Rückkehr bei Hoffenheim rückt näher

Die Rückkehr von Vize-Weltmeister Andrej Kramaric beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim rückt näher. Der 28-jährige Kroate konnte nach seiner Arthroskopie im rechten Knie zuletzt zumindest wieder individuell trainieren. “Es geht ihm gut, es reicht aber noch nicht für den Kader”, sagte TSG-Trainer Alfred Schreuder.

Beim Auswärtsauftritt im ungeliebten Montagsspiel (20.30 Uhr/DAZN) beim VfL Wolfsburg wird die TSG derweil von lediglich knapp 100 Fans begleitet. “Man spielt Fußball auch für die Fans, insofern ist das schade”, sagte Schreuder: “Aber die Liga hat die Antwort schon gegeben. Bald wird es keine Montagsspiele mehr geben, jetzt müssen wir noch damit umgehen.”

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Glasgow Rangers huldigen verstorbenem Ex-Kapitän

Die Glasgow Rangers haben rund um den Europa-League-Sieg gegen Feyenoord Rotterdam (1:0) ihrem verstorbenen Ex-Kapitän Fernando Ricksen gehuldigt. “Ein Kämpfer bis zum Ende. Schlafe ruhig, Fernando”, stand auf einem großen Plakat im Ibrox-Stadion. Teamkameraden von Ricksen legten vor dem Eingang ein Trikot des Niederländers nieder. Die Mannschaften hielten vor dem Anpfiff eine Schweigeminute ab. 

Der ehemalige Nationalspieler Ricksen war im Alter von nur 43 Jahren der Nervenkrankheit ALS erlegen. Das hatten die Rangers am Mittwoch bekanntgegeben. Ricksen spielte sechs Jahre bis 2006 beim schottischen Rekordmeister.

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Europa League: Klare Niederlagen für Frankfurt und Gladbach – Wolfsburg gewinnt

Herber Dämpfer für Eintracht Frankfurt, blamabler Auftritt von Borussia Mönchengladbach – nur der VfL Wolfsburg sorgte für einen deutschen Auftaktsieg in der Europa League: Während der Vorjahres-Halbfinalist Frankfurt 0:3 (0:1) gegen den FC Arsenal verlor, leistete sich Mönchengladbach beim peinlichen 0:4 (0:3) gegen den österreichischen Außenseiter Wolfsberger AC die höchste Heimniederlage im Europapokal. Immerhin Wolfsburg überzeugte beim 3:1 (2:0) gegen PFK Olexandrija aus der Ukraine.

Die Eintracht hielt gegen den 13-maligen Meister gut mit, vergab aber zahlreiche Chancen. Besser machte es Arsenal, das durch Joe Willock (38.), Bukayo Saka (85.) und Pierre-Emerick Aubameyang (87.) dreimal traf. Die beiden letzten Treffer fielen nach Kontern – und Frankfurt war zu diesem Zeitpunkt nach einer Gelb-Roten Karte gegen Dominik Kohr (79.) bereits in Unterzahl.

Mönchengladbach zeigte derweil eine indiskutable Leistung und lag bereits zur Pause mit 0:3 zurück. Shon Weissman (13.), Mario Leitgeb (31.) und Marcel Ritzmaier (41.) trafen für die Gäste. Zwar erhöhte die Mannschaft von Trainer Marco Rose nach der Pause kurzzeitig den Druck, doch wieder schlugen die Gäste zu. Erneut Leitgeb (68.) erhöhte auf 4:0 für den Europa-League-Debütanten aus Österreich, die Gladbacher Fans quittierten den Auftritt ihrer Mannschaft mit lauten Pfiffen.

Deutlich besser lief es bei den Wolfsburgern, die über Treffer von Maximilian Arnold (20.), Admir Mehmedi (24.) und Josip Brekalo (67.) jubelten. Eugene Banada (66.) war vor nur 10.112 Zuschauern für die Gäste erfolgreich.

Frankfurt haderte mit der schlechten Chancenverwertung. “Es ist nicht so, dass wir vom Platz geschossen worden sind”, sagte Sportvorstand Fredi Bobic bei DAZN: “Wir hatten unsere Möglichkeiten, deshalb ist das Ergebnis etwas komisch.” Weil die Hessen ihre Chancen aber nicht nutzten, stand am Ende die höchste Heimniederlage im Europapokal.

Djibril Sow (4.), Andre Silva (11.) und Filip Kostic (18.) vergaben in der starken Frankfurter Anfangsphase erste Möglichkeiten. Eine halbe Stunde lang wurde das Geschehen von den Frankfurtern bestimmt – doch stattdessen trafen die Gäste. Frankfurts Kapitän David Abraham fälschte den Schuss von Willock unhaltbar ab. In der zweiten Halbzeit bemühten sich die Frankfurter um den Anschluss, doch wieder schlug Arsenal durch Saka und Aubameyang zu.

Für Gladbach setzte es dagegen eine völlig verdiente Niederlage. Weissman traf früh zum 1:0 für die Gäste, für den Israeli war es elfte Saisontor im neunten Pflichtspiel. Leitgeb durfte nach einem Freistoß völlig unbedrängt einköpfen, Ritzmaier sorgte bereits vor dem Pausenpfiff für ein denkwürdiges Europacup-Debüt des WAC unter Trainer Gerhard Struber.

“Eine undankbare Aufgabe, das wird kein einfaches Spiel”, hatte Salzburg-Zugang Stefan Lainer noch über seine Landsmänner vor dem Spiel gesagt. Auch Rose kannte die Wolfsberger bestens aus seiner Zeit in Österreich, doch den vermeintlichen Vorteil spielte seine Elf überhaupt nicht aus. In der Schlussphase war Wolfsberg dem fünften Treffer nah.

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Europa League: Sieg für Lüttich – Niederlage für Doll

Der belgische Traditionsklub Standard Lüttich ist in die Frankfurter Europa-League-Gruppe F mit einem Sieg gestartet. Das Team des ehemaligen Weltklassetorhüters Michel Preud’homme setzte sich 2:0 (0:0) gegen Vitoria Guimaraes durch. Gäste-Akteur Florent Hanin traf in der 66. Minute ins eigene Tor, zudem war Paul-Jose M’Poku Ebunge (90.+1) erfolgreich. Frankfurt ist dadurch zunächst Gruppenletzter.

Der ehemalige Bundesligaprofi und Nationalspieler Thomas Doll verlor mit APOEL Nikosia in einem abwechslungsreichen Spiel 3:4 (0:1) gegen den luxemburgischen Klub F91 Düdelingen. Dabei holte Nikosia ein 0:2 auf und führte bereits mit 3:2, ehe die Gäste doch noch siegten.

Der ehemalige Bayern-Spieler Mark van Bommel feierte als Trainer von PSV Eindhoven einen Auftakterfolg. Gegen den 22-maligen portugiesischen Meister Sporting Lissabon gewannen die Niederländer 3:2 (2:1). Der ehemalige Stuttgarter Timo Baumgartl traf dabei zum 3:1.

Europa-League-Rekordsieger FC Sevilla siegte in Aserbaidschan bei Qarabag Agdam 3:0 (0:0). Uwe Rösler unterlag als Trainer des schwedischen Rekordmeisters Malmö FF 0:1 bei Dynamo Kiew. Der Linzer ASK siegte mit dem ehemaligen Bundesligaprofi Valerien Ismael auf der Trainerbank 1:0 (1:0) gegen Rosenborg Trondheim/Norwegen.

Zwei große Namen des europäischen Fußballs blieben dagegen ohne Dreier. Lazio Rom verlor bei CFR Cluj/Rumänien 1:2 (1:1), der schottische Meister Celtic Glasgow erreichte bei Stade Rennes nur ein 1:1 (0:1). Der FC Basel feierte unterdessen einen 5:0-Kantersieg gegen FK Krasnodar.

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Europa League: Frankfurt verliert gegen Arsenal

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist mit einer Niederlage in die Gruppenhase der Europa League gestartet. Der Vorjahres-Halbfinalist unterlag vor eigenem Publikum dem FC Arsenal um den ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang 0:3 (0:1). Die weiteren Gegner in der Gruppe F sind Standard Lüttich/Belgien und Vitoria Guimaraes/Portugal.

Joe Willock (38.), Bukayo Saka (85.) und Aubameyang (87.) erzielten die Treffer für die Gäste, bei denen der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil fehlte. Der Weltmeister von 2014 war nicht mit nach Frankfurt gereist. Frankfurts Dominik Kohr (79.) sah in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.

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