Arteta lobt Özil erneut: “Er will es unbedingt”

Der neue Teammanager Mikel Arteta hat die Leistungen von Mesut Özil im Dress des FC Arsenal erneut in höchsten Tönen gelobt. “Mesut war sehr effektiv gegen Chelsea. Ich hoffe, er kann dieses Level über drei oder vier Tage halten”, sagte Arteta vor dem Spiel gegen Manchester United am Neujahrstag (21.00 Uhr/Sky). 

Bei der 1:2-Niederlage gegen Chelsea am vergangenen Sonntag war Özil einer der besten Spieler auf dem Platz gewesen. “Seine physischen Werte haben sich so sehr verbessert. Und er will unbedingt, das kann ich sagen. Er zeigt es im Training. Die Struktur muss ihm helfen, damit er alles abrufen kann”, sagte Arteta. 

Nach 20 Spielen liegt der einstige Spitzenklub Arsenal auf einem indiskutablen zwölften Tabellenplatz. Arteta sieht Özil als Fixpunkt, um die Krise zu meistern. Zugleich nimmt er die Teamkollegen des Weltmeisters von 2014 in die Pflicht. “Er kann es nicht alleine machen, er braucht das Kollektiv und die Struktur seiner Teamkollegen um ihn herum”, sagte Arteta.

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20 Millionen: Dortmunds Weigl wechselt zu Benfica Lissabon

Mittelfeldspieler Julian Weigl verlässt den deutschen Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund und schließt sich unter Vorbehalt des Medizinchecks dem portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon an. Das teilten beide Klubs am Dienstag mit. Der heute 24-Jährige war 2015 von 1860 München nach Dortmund gewechselt und bestritt für die Schwarz-Gelben 171 Pflichtspiele. Sein Vertrag lief noch bis Sommer 2021.

Wie Benfica auf seiner Internetseite bekannt gab, soll der Transfer in den ersten Januartagen die letzten formalen Hürden nehmen. Die Ablösesumme für Weigl beträgt demnach 20 Millionen Euro. Zur Vertragsdauer machten die Portugiesen keine Angaben.

“Julian ist mit diesem Wunsch zu uns gekommen, und wir haben – auch aufgrund seiner Verdienste für den Verein – zugestimmt”, sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. Weigl ergänzte: “Ich bedanke mich bei meinen Mannschaftskollegen, den BVB-Mitarbeitern und allen Fans dieses großartigen Klubs für eine tolle Zeit und werde Borussia Dortmund immer im Herzen tragen.” Weigls größter Erfolg im BVB-Trikot war der Gewinn des DFB-Pokals 2017.

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DFB-Präsident Keller: EM-Gruppe ein “Glücksfall”

DFB-Präsident Fritz Keller blickt mit Vorfreude auf die EM (12. Juni bis 12. Juli 2020) im kommenden Sommer und verspricht am Spielort München ein Fußballfest für alle Fans. “Wir werden uns abermals als herzliche und weltoffene Gastgeber präsentieren, darauf können sich alle Besucher der vier Spiele dieser paneuropäischen EM in München freuen”, schrieb Keller in seinem Neujahrsgruß auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Sportlich sieht er in den Vorrundengegnern Frankreich und Portugal “kein Lospech”, sondern einen “Glücksfall. Nun kommt es schon in der Vorrunde zu den Partien, die alle Fußballfans sehen wollen”, schrieb Keller. 

Um auch den Frauenfußball in Deutschland voranzubringen, richtete Keller einen Appell an die Profivereine: “Ich wünsche mir, dass noch mehr Profiklubs in Deutschland dem Vorbild Englands folgen und den Fußball in seiner Gesamtheit, als Einheit von Frauen- und Männerfußball, verstehen. Denn es gibt nur einen Fußball.”

Nur so sei es möglich, nach dem Viertelfinal-Aus bei der Frauen-WM in Frankreich sowie der verpassten Olympia-Teilnahme wieder an die internationale Spitze zu gelangen. “Wenn alle die Förderung des Frauenfußballs als ihre Aufgabe begreifen und wahrnehmen, werden wir zu anderen Nationen, die uns derzeit ein Stück enteilt sind, wieder aufschließen”, schrieb Keller.

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Höwedes wünscht sich “deutsche Rapinoe oder deutschen Kaepernick”

Der deutsche Sport und seine Protagonisten sollten kommende Großereignisse wie die Fußball-EM und die Olympischen Spiele 2020 nutzen, um “auf die Probleme dieser Welt aufmerksam” zu machen. Das schrieb der frühere Fußball-Nationalspieler Benedikt Höwedes in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de: “Eine deutsche Rapinoe oder ein deutscher Kaepernick, das ist es, was ich mir wünsche.”

US-Nationalspielerin Megan Rapinoe weigert sich seit Jahren, die US-Hymne mitzusingen, und boykottierte nach dem Sieg im Finale der Fußball-WM in Frankreich die Einladung von Präsident Donald Trump ins Weiße Haus. Football-Quarterback Kaepernick kniete aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt beim Abspielen der US-Hymne vor den NFL-Spielen. Der Sport, “allen voran der Fußball”, sei für solche Zeichen “der perfekte Ausgangspunkt”, schrieb Höwedes. 

Auch deutsche Sportlerinnen und Sportler sollten seiner Meinung nach “ins Rampenlicht treten” und auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam machen: “Probleme, die größer und wichtiger sind als der Sport. Sei es durch Protest oder starke Aktionen.” Fußballer und andere Athleten “haben Macht, Macht die genutzt werden muss”, schrieb der Weltmeister von 2014: “Wir müssen Aufmerksamkeit schaffen.”

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Ibrahimovic-Vorstellung in Mailand am Freitag

Der schwedische Superstar Zlatan Ibrahimovic wird beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand am Freitagvormittag offiziell vorgestellt. Das teilten die Lombarden drei Tage nach der Verpflichtung des 38 Jahre alten Stürmers mit. 24 Stunden vor seiner ersten Pressekonferenz bei den Rossoneri ist Ibrahimovics obligatorischer Medizincheck angesetzt. Sein Comeback beim früheren Champions-League-Sieger ist für den 6. Januar (Montag) gegen Sampdoria Genua geplant.

Ibrahimovic hatte nach Weihnachten in der Modemetropole einen Vertrag bis zum Saisonende mit einer erfolgsabhängigen Option auf eine Verlängerung um ein Jahr unterschrieben. Bis zum Sommer soll der exzentrische Torjäger, der bereits von 2010 bis 2012 für Mailand und zuletzt für den US-Klub Los Angeles Galaxy spielte, rund 3,5 Millionen Euro verdienen.

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