FC Bayern dementiert Medienberichte über Sane

Bayern München hat Medienberichte dementiert, nach denen sich der Wunschspieler Leroy Sane für einen Wechsel zum deutschen Fußball-Rekordmeister entschieden hätte. Diese Meldungen “entsprechen nicht der Wahrheit”, teilte der Klub am Donnerstagabend mit. Zuvor hatten die Bild-Zeitung und der kicker ohne Angaben von Quellen berichtet, Sane (23) sei bereit, Manchester City zu verlassen und in die Bundesliga zurückzukehren.

Die Personalie Sane wird seit Wochen heiß diskutiert. Jüngst hatte FCB-Vorstandschef Karl Heinz Rummenigge Trainer Niko Kovac öffentlich gerüffelt, weil dieser sich zuversichtlich über einen möglichen Sane-Wechsel geäußert hatte. “Mir haben seine Aussagen nicht gefallen. Wir haben ein gutes Verhältnis zu Manchester City mit unserem ehemaligen Trainer Pep Guardiola, und Sane steht dort noch unter Vertrag. Weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen uns da”, sagte Rummenigge im ZDF.

Kovac hatte am Wochenende über Sane gesagt, er “gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können”. Später ruderte er im ZDF zurück: “Ich habe mit Pep Guardiola telefoniert und mich bei ihm entschuldigt, weil ich wohl zu offensiv war. Dafür entschuldige ich mich auch bei meinem Klub, ich werde mich in Zukunft zurückhalten.”

Nach den Abgängen der beiden Offensivstars Franck Ribery (noch ohne Verein) und Arjen Robben (Karriereende) suchen die Bayern nach Verstärkung. Serge Gnabry (muskuläre Probleme) und Kingsley Coman (schwere Knieprellung) sind nach den beiden Spielen im Audi Cup bereits angeschlagen. “Wir wissen auch, dass uns in der jetzigen Situation nicht allzu viel passieren darf”, sagte Kovac.

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1. FC Köln verabschiedet Vereinsmaskottchen Hennes VIII. in den Ruhestand

Das Ende einer Ära beim 1. FC Köln: Vereinsmaskottchen Hennes VIII. wird bei der Saisoneröffnung des Fußball-Bundesligisten in den Ruhestand verabschiedet. Aus “gesundheitlichen Gründen” kann der mittlerweile zwölf Jahre alte Geißbock nicht mehr Spieltag für Spieltag am Spielfeldrand im Kölner Stadion stehen. Das teilte der Klub am Donnerstagabend mit. Das Tier, das den FC seit August 2008 als Maskottchen begleitete hat, leide “unter altersbedingter Arthrose” und könne künftig noch in seinem Gehege im Kölner Zoo besucht werden.

“Wir möchten nicht, dass unser Vereinstier irgendwann einmal mit Schmerzen im Stadion stehen muss. Nach dem Aufstieg und zum Saisonwechsel ist es nun der perfekte Abschluss und der Zeitpunkt für Hennes VIII., seinen Lebensabend zu genießen”, sagte Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Während Hennes VIII. künftig seinen Ruhestand im Kölner Zoo genießen wird, steht der Nachfolger bereits in den Startlöchern. Hennes IX., ein noch unkastrierter Bock der Rasse “Bunte Deutsche Edelziege”, wurde im Februar 2018 geboren, seit August desselben Jahres lebt er ebenfalls im Kölner Zoo. Er sei ein “Teenager mit langen Hörnern”, hieß es in der Klubmitteilung. Optisch soll er dem ersten Hennes ähneln, den der FC am 13. Februar 1950 vom Circus Williams als Geschenk erhalten hatte.

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Rückkehr fix: Hinteregger wieder Eintracht-Profi

Publikumsliebling Martin Hinteregger ist offiziell wieder Profi des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Die Hessen gaben vor dem Europa-League-Spiel gegen Flora Tallinn am Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) bekannt, dass der 26 Jahre alte Abwehrspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 unterschrieben hat. Frankfurt dürfte etwas mehr als zehn Millionen Euro an den FC Augsburg überwiesen haben.

“Die Eintracht ist mir sehr ans Herz gewachsen. Das vergangene halbe Jahr war unglaublich und ich fühle mich sehr wohl in Frankfurt”, sagte der österreichische Nationalspieler.

Hinteregger war bereits in der zurückliegenden Rückrunde vom FCA ausgeliehen gewesen, er spielte sich mit seinem kompromisslosen Stil schnell in die Herzen der Eintracht-Fans. Die bedachten ihn sogar mit einem eigenen Kult-Song, gründeten die “Hinti-Army” und verziehen ihm auch den verschossenen Elfmeter im Europa-League-Halbfinale beim FC Chelsea.

“Die Vertragslaufzeit ist ein klares Signal: Wir wollen unseren Kader nachhaltig gestalten”, sagte  Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: “Martin hat in der Rückrunde der vergangenen Saison gezeigt, dass er ein Gewinn für uns ist.”

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BVB-Trainer Favre: “Aufpassen, was wir sagen”

Lucien Favre trägt das von der Vereinsführung ausgerufene Saisonziel Meisterschaft grundsätzlich mit, doch der Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat vor einer zu großen Erwartungshaltung gewarnt. “Ich möchte das. Ich gehe da mit. Wir müssen aber trotzdem aufpassen, was wir sagen. Wir müssen alles analysieren und nicht so viel sprechen”, sagte Favre im Trainingslager des BVB im Schweizer Bad Ragaz.

In der vergangenen Saison lag Dortmund an 21 Spieltagen an der Tabellenspitze, doch selbst ein zwischenzeitlicher Neun-Punkte-Vorsprung auf den deutschen Rekordmeister Bayern München reichte nicht zum Titel. “Wir hatten eine sehr gute Saison mit 76 Punkten. Deshalb sagen wir dieses Jahr, wir spielen um den Titel”, sagte Favre.

Durch die Neuzugänge Mats Hummels, Julian Brandt, Thorgan Hazard und Nico Schulz hat der BVB seinen Kader aufgerüstet. “Es könnte sein, dass es die beste Mannschaft ist”, sagte Favre auf die Frage, ob es das beste Team sei, das er jemals trainiert habe.

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Rekordtransfer: FC Arsenal holt Ivorer Pepe

Der englische Fußball-Spitzenklub FC Arsenal hat sich die Dienste des europaweit umworbenen Offensivspielers Nicolas Pepe gesichert. Der 24-Jährige kommt vom französischen Erstligisten OSC Lille nach London, er steigt zum Rekordtransfer des Klubs der Deutschen Mesut Özil, Shkodran Mustafi und Bernd Leno auf. Details über die Höhe der Ablösesumme oder die Laufzeit des Vertrags wurden zunächst jedoch nicht bekannt.

Medienberichten zufolge sollen die Gunners etwa 80 Millionen Euro für den Ivorer bezahlen. Bislang ist Pierre-Emerick Aubameyang, der im Januar 2018 für 63,75 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Arsenal gewechselt war, der teuerste Spieler der Vereinsgeschichte.

“Einen starken Flügelspieler zu verpflichten, war unser Hauptziel in dieser Transferperiode”, sagte Teammanager Unai Emery: “Nicolas wird uns Tempo, Kraft und Kreativität bringen und die Offensive bereichern.”

An Pepe, der in der vergangenen Saison in 38 Ligaspielen 22 Tore für Lille erzielt hatte, waren noch andere Spitzenklubs interessiert. Zu diesen soll angeblich auch der deutsche Rekordmeister Bayern München gezählt haben.

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