Serie gerissen: Ajax Amsterdam verliert erstmals am 16. Spieltag

Die beeindruckende Serie des niederländischen Fußball-Meisters Ajax Amsterdam in der Eredivisie ist gerissen. Die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag kassierte beim 0:2 (0:1) gegen Willem II im 16. Spiel die erste Saisonniederlage. Ajax steht dennoch mit 41 Punkten an der Spitze, AZ Alkmaar (35) kann am Samstag verkürzen.

Mike Tresor Ndayishimiye (42.) und Damil Dankerlui (78.) schossen die Gäste zum Sieg. Für ten Hag, der auch mit einem Engagement beim deutschen Rekordmeister Bayern München in Verbindung gebracht wird, und seine Elf war es in dieser Spielzeit die erste Partie ohne eigenen Treffer. Jungstar Donny van de Beek, der laut De Telegraaf vor einem Sommertransfer zu Real Madrid steht, spielte durch.

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3. Liga: Chemnitz verpasst Befreiungsschlag im Sachsen-Derby gegen Zwickau

Der Chemnitzer FC hat in der 3. Fußball-Liga den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Die Chemnitzer kamen zum Auftakt des 18. Spieltages am Freitagabend im Sachsen-Derby gegen den FSV Zwickau nicht über ein 2:2 (2:2) hinaus und spielten zum vierten Mal in den vergangenen fünf Partien unentschieden. Die gut halbstündige Überzahl nach der Gelb-Roten-Karte von FSV-Profi Elias Huth (59.) konnten die Gastgeber nicht in Tore ummünzen.

Ronny König traf für die Gäste bereits früh zur Führung (3.). Dem Österreicher Philipp Hosiner gelang nach einer halben Stunde per Handelfmeter der Ausgleich, ehe Huth (33.) den FSV per Kopf umgehend erneut in Front brachte. Matti Langer (40.) erzielte noch vor dem Pausenpfiff den Endstand.

Chemnitz (17 Punkte) bleibt zunächst auf Platz 17 und damit weiter in der Abstiegszone, Zwickau (23) schob sich zunächst auf Rang elf vor.

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Trainingslager: FC Bayern reist erneut nach Katar

Bayern München bereitet sich trotz anhaltender Kritik erneut in Doha/Katar auf die Rückrunde der Fußball-Bundesliga vor. Wie der deutsche Rekordmeister am Freitagnachmittag bestätigte, reist die Männer-Mannschaft von Trainer Hansi Flick vom 4. bis zum 10. Januar 2020 in das WM-Gastgeberland von 2022. Am 20. Januar bezieht wie bereits im Vorjahr auch die Frauen-Mannschaft der Münchner für eine Woche Quartier in der Aspire Academy.

Kritik an der Wahl des Trainingslagers hatte es zuletzt auch bei der Jahreshauptversammlung der Münchner gegeben. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge behauptete daraufhin: “Seit Bayern München Partner von Katar ist, hat es nachweislich eine Entwicklung in Sachen Menschen- und Arbeiterrechte zum Positiven gegeben.” Die Fluggesellschaft Qatar Airways ist einer der Großsponsoren des Klubs.

Gleich nach seiner Rückkehr aus Katar am 11. Januar tritt der FC Bayern zu einem Testspiel beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg an. Die Rückrunde beginnt für die Münchner am 19. Januar bei Hertha BSC.

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Remis gegen Südkorea: Handballerinnen verpassen Gruppensieg

Die deutschen Handballerinnen haben den Gruppensieg bei der WM in Japan haarscharf verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener kam im abschließenden Vorrundenspiel gegen Asienmeister Südkorea dank eines beherzten Schlussspurts noch zu einem 27:27 (15:14).

Durch das Remis gegen die weiterhin ungeschlagenen Südkoreanerinnen und die Schützenhilfe Dänemarks, das Titelverteidiger Frankreich durch ein 20:18 aus der WM warf, geht das deutsche Team mit 3:1 Punkten als Gruppenzweiter in die nächste Turnierphase. Erster Gegner in der Hauptrunde sind am Sonntag die Niederlande (4:0 Punkte), WM-Dritter von 2017. Am Montag geht es gegen den EM-Elften Serbien (0:4), bevor es dann am Mittwoch zum Duell gegen Rekordeuropameister Norwegen kommt (2:2).

“In der Schlussphase haben wir uns über den Kampf den Punkt geholt. Damit müssen wir zufrieden sein”, sagte Groener angesichts eines Vier-Tore-Rückstands sechs Minuten vor dem Ende, und er fügte an: “Wir hatten aber auf mehr gehofft. Als es ein bisschen hektischer wurde, waren wir nicht in der Lage, die Ruhe zu bewahren. Wir haben viele Freie verworfen. Zum Glück war zum Schluss die Abwehr wieder in Ordnung.”

Beste DHB-Werferin am Freitag gegen Südkorea war Kreisläuferin Julia Behnke mit sieben Treffern. Das deutsche Team startete gegen die Asiatinnen zwar furios und führte dank einer zupackenden Abwehr und etlichen Gegenstoßtoren nach einer Viertelstunde schon mit 12:6. Doch zwölf Minuten ohne eigenen Treffer brachte Südkorea zurück ins Spiel.

Im zweiten Abschnitt übernahm Südkorea schnell das Kommando. Doch Deutschland kämpfte sich nach einem 23:27-Rückstand (54.) durch einen starken Schlussspurt noch zu einem Punkt. Vier Sekunden vor Schluss verpasste Emily Bölk sogar einen möglichen Sieg. “Ich bin sehr stolz, dass unser Team so zurückgekommen ist”, sagte DHB-Kapitänin Kim Naidzinavicius.

Großes WM-Ziel der DHB-Auswahl ist ein Platz unter den ersten Sieben. Nur der garantiert die Teilnahme an einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

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Spanien: Guti will nicht mehr Guti sein

Guti will nicht mehr Guti sein. Der frühere Weltklasse-Spielmacher hat unter seinem Spitznamen mit Real Madrid dreimal die Champions League gewonnen und wurde fünfmal spanischer Fußball-Meister – doch heute er ist die Verniedlichung leid.

“Ab sofort heiße ich Jose Maria Gutierrez, nicht Guti”, sagte der 43-Jährige, der seit Anfang November den ambitionierten spanischen Zweitligisten UD Almeria trainiert, am Donnerstag zum Abschluss seiner Pressekonferenz. Auch seine einst wehenden Haare sind längst einem Kurzhaarschnitt gewichen.

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