Neuer versteigert Supercup-Trikot

Manuel Neuer, Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und von Bayern München, hilft notleidenden Menschen in Äthiopien. Der 35-Jährige lässt sein Trikot aus dem Supercup-Spiel zwischen dem deutschen Rekordmeister und Borussia Dortmund (3:1) versteigern.

Mit dem Erlös der Auktion zum 40. Geburtstag der Stiftung Menschen für Menschen werden nachhaltige Entwicklungsprojekte in dem ostafrikanischen Land unterstützt. Zu haben ist das begehrte Shirt auf dem Portal United Charity. Die Auktion endet im Rahmen der großen Spendengala der Stiftung am 20. November.

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Mit Figo und Buffon: UEFA wirbt für Umweltschutz

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat gemeinsam mit der Europäischen Kommission eine Aufklärungskampagne zum Thema Umweltschutz gestartet. Unter dem Motto „EveryTrickCounts“ treten Fußballgrößen wie Luis Figo, Gianluigi Buffon sowie die französischen Zwillingsschwestern Delphine und Estelle Cascarino in einem Werbespot auf, der ab dieser Woche bei allen Partien der europäischen Klubwettbewerbe gezeigt werden soll.

„Die Botschaft des Spots ist einfach“, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin: „Es braucht all unsere Tricks, um das Klima zu schützen. Wir wollen, dass sich jeder uns anschließt und sein Können zeigt.“ Figo ergänzte, dass Umweltschutz „kein Thema“ sei, „das wir künftigen Generationen überlassen können. Wir müssen uns zusammentun und jetzt handeln.“

Die vier aktuellen oder ehemaligen Weltklassespieler zeigen in dem 43-sekündigen Clip mit einigen Fußballtricks, wie einfache Veränderungen einen großen Unterschied im Kampf gegen den Klimawandel machen können. Unter anderem schießt Buffon den Ball gegen den Lichtschalter und knipst damit das Licht aus. „Wenn jeder Fußballfan einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leistet, wird das eine große Wirkung haben“, sagte die italienische Torwartikone.

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Sextape-Skandal um Benzema ab Mittwoch vor Gericht

Für Karim Benzema wird es ab Mittwoch ernst: Der französische Fußballstar muss sich in Versailles vor Gericht wegen Mittäterschaft bei einem Erpressungsversuch verantworten. Der Prozess im Sextape-Skandal von 2015 ist über drei Tage angesetzt. Dem 33-Jährigen drohen laut Medienberichten bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von 75.000 Euro.

Der 87-malige Nationalspieler soll seinen früheren Mitspieler Mathieu Valbuena dazu gedrängt haben, Erpresser zu bezahlen, die mit der Veröffentlichung eines intimen Videos drohten. Ob der Angreifer von Real Madrid persönlich zum Prozess erscheinen wird, ist offen, da Real am Dienstag in der Champions League bei Schachtjor Donezk im Einsatz ist. Benzemas Anwälte ließen eine entsprechende AFP-Anfrage unbeantwortet.

Valbuena, der inzwischen für Olympiakos Piräus (Griechenland) spielt, wird nach Angaben seines Anwalts Paul-Albert Iweins anwesend sein.

Benzema hatte den Prozess bereits im Januar als „Farce“ bezeichnet. Er gab an, dass ein Polizeibeamter unredliche Methoden angewandt habe, um ihn in den Vorfall hineinzuziehen. Sein Anwalt Sylvain Cormier sprach damals von „Schikane“. Neben Benzema sind vier weitere Personen im Sextape-Skandal angeklagt.

Sportlich hatte Benzema zuletzt wieder für positive Schlagzeilen gesorgt, nicht zuletzt bei seinem Comeback in der Nationalmannschaft. So hatte er jüngst in der Nations League ein Tor zum 3:2-Halbfinalsieg über Belgien beigesteuert, in Spanien führt er mit neun Toren aus acht Spielen die Torjägerliste an. Auch für die Ehrung mit dem Ballon d’Or für den besten Fußballer des Kalenderjahres ist er nominiert.

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Bochum gegen Frankfurt vor bis zu 20.000 Fans

Bundesliga-Aufsteiger VfL Bochum darf im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) auf ein fast ausverkauftes Stadion hoffen. Wie der Klub am Montag mitteilte, ist die Erhöhung der Kapazität auf bis zu 20.000 Fans vom städtischen Gesundheitsamt genehmigt worden. Zuletzt waren bei der Nullnummer gegen den VfB Stuttgart Ende September 15.500 Zuschauer im Vonovia Ruhrstadion zugelassen gewesen.

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Rassismus-Eklat: Ermittlungen gegen den HSV

Nach dem Rassismus-Eklat beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf wird der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Ermittlungen gegen den Hamburger SV einleiten. Das gab der Verband am Montag bekannt. Beim 1:1 (1:0) am Samstagabend wurden offenbar der ehemalige Hamburger Khaled Narey als auch Bakery Jatta rassistisch beleidigt, außerdem wurden von den Rängen Bierbecher geworfen. 

Narey, der im Sommer vom HSV nach Düsseldorf gewechselt war und vor der Partie offiziell verabschiedet wurde, machte die Anfeindungen öffentlich. Bei allen Zuschauern, die ihn „warm willkommen geheißen haben“, bedankte sich der Angreifer bei Instagram: „Aber allen ‚Fans‘, die mich während des Spiels rassistisch beleidigt und mit Bier beworfen haben, wünsche ich vom Herzen eine gute Besserung.“

Der HSV sprach von „inakzeptablen Vorkommnissen“. Der Klub stehe „für Vielfalt. Rassismus hat sowohl im Volksparkstadion, aber auch in unserer Gesellschaft keinen Platz. Nicht nur verbale Entgleisungen, sondern auch die Würfe von Gegenständen in Richtung handelnder Akteure akzeptieren wir nicht“, hieß es in einer Stellungnahme. Der Tabellenachte will „alles uns Mögliche unternehmen, um die Vorfälle aufzuklären und zu ahnden“.

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