Bayern-Präsident Hainer: Lewandowski bleibt “definitiv” noch zwei Jahre

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat in der Zukunftsfrage von Weltfußballer Robert Lewandowski ein Machtwort gesprochen. “Sein Vertrag läuft noch zwei Jahre, in dieser Zeit wird er definitiv für den FC Bayern spielen”, sagte Hainer in einer Fragerunde mit chinesischen Medien, an der auch SPOX und Goal teilnahmen.

Lewandowski, der zuletzt mit deutlichem Vorsprung zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt wurde, werde in den kommenden beiden Spielzeiten “auf jeden Fall bei uns bleiben”, erklärte Hainer: “Danach können wir uns mit einem Nachfolger beschäftigen”. 

Im Poker um eine Vertragsverlängerung mit den beiden Nationalspielern Leon Goretzka und Joshua Kimmich zeigte Hainer Verständnis. Goretzka und Kimmich seien exzellente Spieler, “weshalb sie natürlich entsprechend bezahlt werden wollen”, sagte Hainer.

Der Klub sei “in guten und konstruktiven Gesprächen mit ihnen”, betonte Hainer, der sich sicher ist, “dass in der kommenden Saison und den Jahren darauf eine Mannschaft auf den Platz stehen wird, die in allen Wettbewerben den Titel gewinnen kann.” 

Eine Deadline im Vertragspoker mit Goretzka und Kimmich gebe es keine. “Die Spieler nahmen an der EM teil, danach waren sie im Urlaub. Mittlerweile sind sie zurück in München und nun können weitere Gespräche stattfinden”, sagte Hainer: “Hoffentlich können wir in den nächsten Wochen eine Lösung finden.”

Das Arbeitspapier von Goretzka läuft beim Rekordmeister im Sommer 2022 aus, Kimmich hat noch einen Vertrag bis 2023.

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Fußball: Spanien, Brasilien und Südkorea als Gruppensieger im Viertelfinale

Spanien zittert sich ins Viertelfinale, Brasilien zieht souverän in die K.o.-Phase ein: Zwei große Medaillen-Favoriten stehen beim olympischen Fußballturnier in der Runde der letzten Acht. Spanien genügte am Mittwoch ein 1:1 (0:0) gegen Argentinien zum Sieg in Gruppe C, eine Niederlage hätte das Aus bedeutet. Dahinter schaffte überraschend Ägypten durch ein 2:0 (1:0) gegen Australien den Sprung ins Viertelfinale.

Die Brasilianer stehen in der deutschen Gruppe D nach einem 3:1 (1:1) gegen Saudi-Arabien an der Spitze, der Elfenbeinküste genügte das 1:1 (0:0) gegen Deutschland zum wichtigen zweiten Rang. Sieger der Gruppe B ist Südkorea nach einem 6:0 (3:0) gegen Honduras. Neuseeland machte mit einem 0:0 gegen Rumänien dank der besseren Tordifferenz den Einzug in die Runde der letzten Acht klar.

Der Ex-Dortmunder Mikel Merino (66.) erzielte für Spanien die wichtige Führung auf Vorlage von RB Leipzigs Dani Olmo. Tomas Belmonte (87.) sorgte mit Argentiniens Ausgleich allerdings für eine wacklige Schlussphase.

Hertha-Profi Matheus Cunha (14.) brachte Brasilien in Front. Der schon gegen Deutschland (4:2) dreimal erfolgreiche Richarlison legte zweimal nach (76./90.+3). Für Südkorea ragte Hwang Ui-Jo von Girondins Bordeaux mit drei Toren heraus (12./45.+5/52.), zweimal verwertete er dabei einen Foulelfmeter.

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Nach Olympia-Aus: Watzke weist Kritik an der Bundesliga zurück

Hans-Joachim Watzke hat nach dem Olympia-Aus der deutschen Fußballer Kritik an der Bundesliga zurückgewiesen. Borussia Dortmund hätte beispielsweise in der Saison-Vorbereitung keine “Spieler abgeben können, ohne den ganzen Laden einzustellen”, sagte der Geschäftsführer des BVB am Mittwoch. Weil DFB-Trainer Stefan Kuntz nur 18 statt der erlaubten 22 Spieler mit nach Japan nehmen konnte, waren zuletzt viele Vereine kritisiert worden. 

“Man kann nicht erst eine EM spielen und dann Olympia – und dann sollen die, die alles bezahlen, nämlich die Klubs, das schwächste Glied in der Nahrungskette sein. Das geht beim besten Willen nicht. Wir können nichts für die Terminierung”, sagte Watzke.

Kuntz hatte schon nach der Nominierung kritisiert, dass “die Bereitschaft, das Olympiateam zu unterstützen, in der Bundesliga unterschiedlich” gewesen sein. Später sprach er von einer “Blamage, dass nicht genug Leute da sind, um 22 Mann nach Tokio zu schicken.”

Watzke sieht dies anders. “Vielleicht hätte man die Anzahl der Spieler zusammenbekommen. Aber man muss eben vielleicht ein, zwei Ligen runtergehen”, sagte er.

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Sky steigt beim DFB-Pokal der Frauen ein

Sky steigt in die TV-Übertragung des deutschen Frauenfußballs ein. Der Bezahlsender wird in der kommenden Saison ein Topspiel jeder Hauptrunde des DFB-Pokals und damit insgesamt sechs Begegnungen bis einschließlich des Finals in Köln live zeigen.

“Mit der regelmäßigen Übertragung eines Top-Spiels pro Runde im DFB-Pokal der Frauen erhält dieser Wettbewerb durch Sky eine tolle Plattform”, sagte der zuständige DFB-Abteilungsleiter Manuel Hartmann: “Damit machen wir einen weiteren Schritt hin zu mehr Sichtbarkeit schon vor dem Finale in Köln.”

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Alaba mit Corona infiziert

David Alaba verpasst wegen einer Corona-Infektion nach seinem Wechsel vom deutschen Fußball-Meister Bayern München zum spanischen Rekordchampion Real Madrid bei seinem neuen Arbeitgeber einen Teil der Saisonvorbereitung. Das positive Testergebnis des österreichischen Abwehrspielers gaben die Königlichen ohne Angaben von Alabas Impfstatus bekannt. 

Alaba habe sich umgehend in Quarantäne begeben, hieß es weiter. Wie lange der 29-Jährige in der Isolation bleiben muss, ließ Real offen.

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