Nationalspieler Koch hat Verständnis für EM-Verschiebung

Für Fußball-Nationalspieler Robin Koch vom Bundesligisten SC Freiburg war die Verschiebung der EM-Endrunde ins kommende Jahr die richtige Entscheidung. “Die Trauer ist so groß wie das Verständnis. Erstes Ziel muss sein, mit dem Verein die Saison sportlich zu Ende zu spielen. Das ist für die Klubs existenziell”, sagte der Defensivspieler bei Sportbuzzer: “Mit der Verschiebung der EM habe ich schon jetzt ein ganz großes Ziel für 2021.”

Wohin der sportliche Weg Kochs in der kommenden Saison führen wird, erscheint derzeit noch offen. Im Januar wollte der Freiburger Ligarivale RB Leipzig den 23 Jahre alten Sohn des früheren Bundesligaprofis Harry Koch verpflichten. Der Transfer scheiterte aber an den Forderungen der Breisgauer. Nach SID-Informationen sind derzeit neben Leipzig auch der SSC Neapel und Benfica Lissabon an dem gebürtigen Lauterer interessiert.

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FCA-Trainer Herrlich verteidigt Trainings-Rückkehr trotz Corona

Trainer Heiko Herrlich hat die Wiederaufnahme des Trainings beim Fußball-Bundesligisten FC Augsburg inmitten der Coronakrise verteidigt. “Jeder Fußballer möchte doch den Ball am Fuß haben und den Rasen spüren”, sagte Herrlich der Augsburger Allgemeinen (Donnerstagausgabe). 

Der FCA berücksichtige laut Herrlich alle Sicherheitsmaßnahmen, so werden nur in kleinen Gruppen und ohne Zweikämpfe trainiert. “Läufe, Kraft- und Stabilisationstraining gehören natürlich auch dazu, doch am Ende ist es wichtig, das richtige Gefühl auf dem Platz zu haben, Laufwege und Automatismen einzuspielen”, sagte der 48-Jährige.

Herrlich war am 10. März zum Nachfolger des freigestellten Martin Schmidt ernannt worden, sein Pflichtspiel-Debüt konnte er aber aufgrund der virusbedingten Ligapause noch nicht bestreiten. “Eigentlich möchtest du als Trainer, der neu zu einer Mannschaft kommt, viele Dinge anschieben, Feuer und Leidenschaft im Training und natürlich in den Spielen im Stadion entfachen”, sagte der Ex-Nationalspieler: “Aber das alles geht jetzt nicht.”

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Bayern, BVB, Leipzig, Leverkusen: Große helfen offenbar den Kleinen

Die Großen helfen den Kleinen: Aus Solidarität spenden die vier Topklubs Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen in Zeiten von Corona angeblich 20 Millionen Euro an notleidende Fußballvereine aus der 1. und 2. Bundesliga. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Demnach verzichtet das Quartett auf 12,5 Millionen Euro, die aus einer Rücklage aus dem aktuellen TV-Vertrag winken. Diese Summe soll von den Klubs um 7,5 Millionen aufgestockt werden, die insgesamt 20 Millionen kommen in einen Solidartopf.

Laut Bild haben die vier deutschen Champions-League-Vertreter das Modell in der Vorwoche ausgearbeitet. Dabei hatte sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zuletzt genau gegen solche Solidarfonds ausgesprochen. Es solle kein Geld an Klubs gehen, “die in den vergangenen Jahren sportlich und ökonomisch viele Fehler gemacht haben”. Watzke kündigte aber persönlich an, auf sein Gehalt zu verzichten.

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Wegen Coronakrise: Hoeneß erwartet “neue Fußballwelt”

Für Uli Hoeneß wird es “sehr wahrscheinlich eine neue Fußballwelt” durch die Coronakrise geben. “Man kann es nicht vorschreiben, aber 100-Millionen-Euro-Transfers kann ich mir in der nächsten Zeit nicht vorstellen”, sagte der langjährige Präsident von Bayern München dem kicker (Donnerstagsausgabe).

Hoeneß rechnet damit, dass die Transfersummen fallen, “die Beträge werden sich in den kommenden zwei, drei Jahren nicht mehr auf dem bisherigen Niveau bewegen können.” Denn alle Länder seien betroffen. 

Mit Aussagen über die weitere Entwicklung in der Bundesliga hält sich der 68-Jährige zurück. “Alle, die Voraussagen über einen möglichen Start der Spiele von sich geben, sind Scharlatane”, sagte Hoeneß. Für die Saison 2019/20 sieht er “kein existenzielles Problem”, wenn es mit Partien ohne Zuschauer noch klappt.

Denn auch Geisterspiele garantierten die Fernsehgelder. Falls der Ball allerdings bis Weihnachten nicht rollt, sei “die Existenzgrundlage der gesamten Liga bedroht”.

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Spritztour mit Golfmobil trotz Corona-Sperre: Neuseeländischem Fußballer droht Strafe

Diese Spritztour könnte teuer werden: Zwei Spieler des neuseeländischen Fußball-Klubs Wellington Phoenix sollen sich während der Ausgangsperre in Sydney ein Golfmobil “geliehen” haben und damit über öffentliche Straßen gefahren sein. Dies berichten neuseeländische Medien.

Laut New Zealand Herald sei Mittelfeldspieler Tim Payne mit nacktem Oberkörper gefahren und schließlich von der Polizei festgenommen worden. Er habe Alkohol im Blut gehabt. Sein Beifahrer, Torwart Oliver Sail, wurde dagegen nicht belangt.

Wellington nimmt an der Topliga A-League in Australien teil und befand sich angesichts der Corona-Pandemie nach dem Grenzübertritt aus Neuseeland zum Zeitpunkt der vorgeworfenen Tat in der Nacht zum Dienstag in häuslicher Isolation. Das Team sollte noch Ligapartien bestreiten, doch mittlerweile wurde der Spielbetrieb eingestellt und Phoenix ist zurück in die Heimat gereist.

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