Schalke siegt ohne Nübel – Gregoritsch trifft

Winter-Neuzugang Michael Gregoritsch hat Fußball-Bundesligist Schalke 04 mit seinem ersten Tor zu einer gelungenen Generalprobe für den Rückrundenstart geführt. Die Leihgabe des FC Augsburg erzielte beim 4:0 (1:0)-Erfolg beim Zweitligisten Hamburger SV den Führungstreffer (18.). Benito Raman (56.), Alessandro Schöpf (64.) und Juan Miranda (87.) erzielten die weiteren Tore der Gäste.

Der im Sommer zu Bayern München abwandernde Ex-Kapitän Alexander Nübel saß nur auf der Bank, im Tor stand Markus Schubert. Schalke eröffnet die Bundesliga-Rückrunde am Freitag gegen den Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach. Nübel ist nach seiner Roten Karte gesperrt.

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Düsseldorf verliert bei Stöger-Comeback gegen Basel

Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf reist mit einer Niederlage im Gepäck aus dem Trainingslager im spanischen Marbella ab. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel verlor gegen den FC Basel mit 2:3 (2:2). Kevin Stöger gab nach 237 Tagen Pause aufgrund eines Kreuzbandrisses sein Comeback. Der österreichische Nationalspieler kam in der ersten Halbzeit zum Einsatz.

Die Tore für den Bundesliga-16. schossen Bernard Tekpetey (9.) und Erik Thommy (43.), Adam Bodzek (36.) unterlief ein Eigentor. Die Treffer für Basel erzielten Samuele Campo (25.) und der Ex-Berliner Valentin Stocker (63.). Im ersten Test hatten sich Düsseldorf und der FC Twente 1:1 getrennt. Die Fortuna tritt zum Rückrundenauftakt am 18. Januar gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/Sky) an.

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Kiel reist ohne Regisseur Lee ins Trainingslager

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel ist am Freitag ohne Regisseur Jae-Sung Lee (27) ins Trainingslager ins spanische Oliva Nova geflogen. Der Südkoreaner leidet wie sein Landsmann Young-Jae Seo an einem “hartnäckigen Infekt”, wie der Klub mitteilte. 

Stattdessen nahm Trainer Ole Werner mit Jonas Sterner und Barne Pernot zwei Talente aus dem Nachwuchs mit an die spanische Mittelmeerküste, wo sich die Störche bis zum 18. Januar auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Lee gehört mit sechs Treffern und zwei Vorlagen zu den Topscorern der Kieler.

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Stindl hakt Nationalmannschaft ab: “Kann das sehr realistisch einschätzen”

Lars Stindl vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat für sich das Thema Nationalmannschaft abgehakt. “Ich kann das schon sehr realistisch einschätzen”, sagte der 31-Jährige dem Westfälischen Anzeiger, “das war eine unfassbar tolle Zeit.”

Der Kapitän des Tabellenzweiten hat zwischen Juni 2017 und März 2018 elf Länderspiele absolviert und vier Tore erzielt. In Russland gewann er mit der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vor drei Jahren den Confederations Cup, verpasste wegen eines Syndesmoserisses aber die Teilnahme an der WM 2018 an gleicher Stelle.

“Dass ich mich damals so kurz vor der Weltmeisterschaft verletzt habe, das war schon ein herber Schlag”, sagte Stindl. Um die Zukunft des Nationalteams sei ihm nicht bange: “Die Generation, die jetzt dran ist, hat eine sehr gute Möglichkeit, eine erfolgreiche EM und auch eine gute WM zu spielen.”

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Späte Niederlage gegen Atletico: Barca verpasst Supercopa-Finale gegen Real

Ohne den verletzten deutschen Fußball-Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen hat Titelverteidiger FC Barcelona das Finale der spanischen Supercopa durch einen späten Doppelschlag verpasst. Der Rekordsieger (13) unterlag Atletico Madrid im Halbfinale der erstmals in Saudi-Arabien ausgetragenen Finalrunde des reformierten Wettbewerbs mit 2:3 (0:0). Im Finale trifft Atletico auf Real Madrid, das sich bereits am Mittwoch durch ein 3:1 (2:0) im ersten Halbfinale gegen den FC Valencia qualifiziert hatte. 

Der in der Halbzeit eingewechselte Koke (46.) erzielte 17 Sekunden nach dem Seitenwechsel nach einer schönen Kombination die Führung für Atletico. Superstar Lionel Messi (51.) und Weltmeister Antoine Griezmann (62.) drehten die Partie. In der Schlussphase ließen Alvaro Morata (81, Foulelfmeter) und Angel Correa (86.) Barcas Hoffnungen auf das Traumfinale gegen den Erzrivalen platzen.

Das Turnier wird auch 2021 sowie 2022 im von Spanien 6500 Kilometer entfernten Wüstenstaat ausgetragen und bringt dem spanischen Fußball-Verband RFEF insgesamt 120 Millionen Euro (40 Millionen Euro pro Veranstaltung bis 2022). Vertraglich festgelegt wurde, dass Frauen zu den Spielen kostenlos Eintritt in die Stadien erhalten. Erst seit kurzem öffnet das Königreich das öffentliche Leben dem über viele Jahre unterdrückten weiblichen Geschlecht.

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