Augsburger Baier verkündet Karriereende

Daniel Baier, ehemaliger Kapitän des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg, hat offiziell seine Profi-Laufbahn beendet. Dies gab der 36-Jährige in einer Videobotschaft via Instagram bekannt. “Mein Wunsch war es, meine Karriere beim FC Augsburg zu beenden, auch wenn es jetzt anders gekommen ist, als ich es mir vorgestellt habe”, sagte Baier.

Ende Juli war sein Vertrag in Augsburg “in gegenseitigem Einvernehmen” aufgelöst worden. Insgesamt absolvierte Baier in 17 Profijahren 447 Erst- und Zweitligapartien, davon 355 für den FCA.

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Kuranyi: Schalke fehlen “Anführer”

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Kevin Kuranyi macht sich Sorgen um seinen Ex-Klub Schalke 04 und vermisst bei den Königsblauen Identifikationsfiguren. “Marcelo Bordon, Mladen Krstajic, Gerald Asamoah, Ebbe Sand. Das waren Anführer, bei denen sich viele dachten: ‘Geil, so will ich auch werden, an denen kann ich mich orientiere'”, sagte der 38-Jährige im Interview mit SPOX und Goal: “Wenn ich jetzt einen Blick auf den Schalker Kader werfe, frage ich mich: Zu wem soll ein Ahmed Kutucu bitteschön aufschauen?”

Außerdem fehlen dem früheren Torjäger Spieler, die sich in der schwierigen Situation uneingeschränkt zu dem hochverschuldeten Traditionsklub bekennen. “Es gibt Spieler, die sich vermutlich denken: ‘Okay, wenn es hier nichts wird, dann kann ich wechseln und woanders mein Geld verdienen.’ Oder welche, die in Anbetracht ihrer Fähigkeiten zu viel verdienen und sich denken: ‘Okay, ich verdiene hier so viel, dass ich meinen Vertrag aussitze – wenn es klappt, klappt es und wenn nicht, nehme ich halt wenigstens die Kohle mit.'”

Schalke steht nach dem Absturz in der vergangenen Bundesliga-Rückrunde auch angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage vor einer ungewissen Zukunft. Der umstrittene Trainer David Wagner muss auf Spieler setzen, die wie Mark Uth oder Sebastian Rudy eigentlich gar nicht auf Schalke spielen wollen oder wie der Algerier Nabil Bentaleb schon längst verkauft werden sollten. Für Neuzugänge steht kein Geld zur Verfügung, lediglich der 36 Jahre alte Torjäger Vedad Ibisevic wurde bislang als Neuzugang verpflichtet.

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Flick: “Die Situation ist nicht ganz einfach”

Die Zukunft von Thiago und David Alaba beim Triple-Sieger Bayern München ist auch kurz vor dem Saisonstart noch offen. “Die Situation ist nicht ganz einfach. Ich weiß nicht, wer uns verlässt oder wer noch dazu kommt. Das ist nicht ganz optimal”, sagte Erfolgstrainer Hansi Flick am Mittwoch bei der Präsentation des Champions-League-Pokals in der Erlebniswelt des Rekordmeisters. “Solange beide aber im Kader sind, plane ich auch mit ihnen”, fügte er an.

Bei Alaba hatten sich die Münchner Verantwortlichen zuletzt optimistisch gezeigt, dass der Österreicher seinen noch ein Jahr laufenden Vertrag verlängert. Bei Thiago deutete alles auf einen Abschied hin, ehe der Spanier am Wochenende erklärte: “Ich habe nie gesagt, dass ich Bayern verlassen werde.” Beide werden am Freitag auch zum Start des Mannschaftstrainings erwartet.

Klar sei so oder so, betonte Flick, “dass wir nachlegen müssen”. Angesichts des stressigen Programms in den kommenden Wochen brauche man “in der Breite gute Qualität”.

Bisher war spekuliert worden, dass Bayern den in den vergangenen Monaten ausgeliehenen Ivan Perisic von Inter Mailand fest verpflichten könnte. Doch bei Flick klang es am Mittwoch nicht danach. Man habe entschieden, auf Perisic, Philippe Coutinho (zurück zum FC Barcelona) und Alvaro Odriozola (Real Madrid) “nicht mehr zurückzugreifen. Wir verlieren Qualität”, sagte der Bayern-Coach.

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Mainz verpflichtet Österreicher Nemeth

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat den österreichischen Innenverteidiger David Nemeth verpflichtet. Der 19-Jährige kommt ablösefrei zu den Rheinhessen. Zuletzt spielt Nemeth für den im Insolvenzverfahren befindlichen österreichischen Erstligisten SV Mattersburg. Nemeth erhält in Mainz einen Vertrag bis 2024, er soll zunächst in der U23 eingesetzt werden.

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NRW-Klubs und Polizei: “Stadionallianz gegen Gewalt”

Die nordrhein-westfälischen Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga und die Polizei des Bundeslandes wollen in einer konzertierten Aktion gegen Gewalt bei Fußballspielen vorgehen. Aus diesem Grund wird an neun Spielorten die “Stadionallianz gegen Gewalt” geschmiedet.

NRW-Innenminister Herbert Reul und die Vertreter von Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Bayer  Leverkusen, Schalke 04, 1. FC Köln, Arminia Bielefeld, SC Paderborn, VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf werden am kommenden Montag (14. September) die Kooperationsvereinbarung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund unterzeichnen und die neuen Allianzen erläutern.

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