Jury entscheidet: 1. FC Köln hat schönstes Trikot der Liga

Der 1. FC Köln hat das schönste Trikot in der Fußball-Bundesliga. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Jury der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf. Dozenten und Studierende des zweiten und vierten Semesters aus dem Fachbereich Modedesign sowie renommierte Trikotsammler wählten das neue weiße Heimtrikot des Aufsteigers zum schönsten Dress der Liga.

“Das Styling des neuen Kölner Trikots entspricht mit seiner freundlichen, cleanen Optik dem Zeitgeist”, heißt es in der Begründung. Vorjahressieger VfL Wolfsburg landete auf Rang zwei, die TSG Hoffenheim belegte den dritten Platz. Die Berliner Klubs Hertha BSC und Union zieren hingegen das Ende der Liste.

Die Bewertung fand in diesem Jahr rein digital mittels einer Nutzwertanalyse statt. Dabei konnten die Trikots anhand der Kategorien Gesamteindruck des Outfits (25%), Innovation/Design (35%), Labeling/Farbharmonie (15%), Funktionalität/Material/Details (15%) und Verarbeitung (10%) bewertet werden.

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Kalte Pyrotechnik: Ablehnung ist ärgerlich und dumm

Wann immer der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit Fanvertretern aus der sogenannten Ultra-Szene ins Gespräch kam, und das passierte selten genug, erreichte der ambitionierte Gedankenaustausch irgendwann den Punkt der Sprachlosigkeit. 

Unter Feuer. Foto: Imago Images / Bildbyran

Der DFB kann und darf nicht tolerieren, dass Pyrotechnik in den Stadien gezündet wird. Die Ultra-Fans aber bestehen schon aus Prinzip auf ihren bunten Rauch aus Nichts. Die Argumentation endet spätestens, wenn die eine Seite der anderen Ahnungslosigkeit vorwirft.

Die Polizei weist auf die Gefahr hin, die von einer Fackel mit 2500 Grad Celsius ausgeht. Die Ultras erklären sich selbst zu umsichtigen Pyro-Experten, die wissen, was sie tun. Die Statistik listet 53 Verletzte in der Saison 2017/18 aus. Einige Ultras halten das für wenig.

So ging das ständig. Wenn irgendwo Hoffnung auf einen Kompromiss bestand, dann darin, dass eine Pyrotechnik in Light-Version, wie sie in anderen Ländern erfolgreich getestet worden ist, 200 Grad nur und mit Sicherheitsvorkehrungen versehen, zugelassen wird.

Kompromiss zu Pyrotechnik unmöglich?

Die Bundesregierung hat diesen Mittelweg der “Kalten Pyrotechnik” jetzt versperrt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern dumm. Man kann natürlich den Standpunkt vertreten, dass Pyrotechnik keine Toleranz erlaubt.

Dann aber muss man mit der Konsequenz leben, dass die Kurven, inzwischen Sperrgebiet für die Polizei, ihren Fackelzug fortsetzen. In der Vergangenheit war niemand in der Lage, den Wahnsinn zu stoppen. Weder Polizei noch Vereine, weder Verbände noch Verstand.

Kalte Pyrotechnik wäre nicht nur ein kluges Signal gewesen, dass man auf Kompromisse setzt und Verständnis empfindet. Man hätte den Ultra-Fans den Ball zugespielt: Sie wären in der Pflicht gewesen, ihrerseits ihr Wort auf Einhaltung der Vereinbarung zu geben.

So werden diejenigen, die beim Fußball das Sagen haben, von der Politik im Stich gelassen. Denn die Strafen, die der Verband für das Zündeln aussprechen muss, tragen die Vereine. Der Staat selbst sieht sich außerstande, für Recht und Ordnung im Stadion zu sorgen.

FIFPro kritisiert erneut Überlastung im Profi-Fußball

Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro hat erneut die zunehmende Überlastung im Profi-Fußball angemahnt. In einem am Donnerstag veröffentlichten Report mit dem Titel “Am Limit” erneuert die Vereinigung unter anderem ihre Forderungen nach längeren Pausen zwischen Spielen und nach langen Flugreisen sowie einer mindestens vierwöchigen Sommer- und einer zweiwöchigen Winterpause weltweit.

“Der internationale Match-Kalender ist dichter geworden. Gleichzeitig ist das Spiel schneller, physischer und globaler als jemals zuvor”, heißt es in dem 40 Seiten umfassenden Dokument, in dem auch zahlreiche prominente Spieler und Trainer zu Wort kommen. “Wenn wir nicht lernen, besser mit unseren Spielern umzugehen, töten wir dieses wunderschöne Spiel”, sagte beispielsweise Star-Coach Jürgen Klopp vom Champions-League-Gewinner FC Liverpool. Pep Guardiola nannte den derzeitigen Spielplan “verrückt”.

Besonders betroffen sind von der Terminhatz die Topspieler. FIFPro fordert deshalb eine Umverteilung der Arbeitsbelastung. “Während ein paar Hundert Spitzenspieler überladen werden mit Wettbewerben, bieten sich Tausenden ihrer Kollegen zu wenig Möglichkeiten, um sich darüber eine nachhaltige Karriere aufbauen zu können”, schreibt FIFPro-Generalsekretär Theo van Seggelen. Für die Studie wurden die Einsatz-, Reise- und Ruhezeiten von 543 internationalen Profifußballern analysiert.

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Götze bringt erneut Wechsel ins Ausland ins Spiel

Mario Götze hat vor den anstehenden Vertragsverhandlungen mit Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund einen erneut Wechsel ins Ausland ins Spiel gebracht. “Es ist natürlich ein Thema, weil es jetzt eben meine zehnte Bundesligasaison ist. Im Fußball kann alles passieren”, sagte der WM-Held von 2014 im Interview mit DAZN und Spox.

Götzes Vertrag beim BVB läuft im Juni 2020 aus. Laut Medienberichten sollen beide Seiten bei den Gehaltsvorstellungen für einen neuen Kontrakt auseinanderliegen. Götze sieht die Situation gelassen. “Momentan zählen für mich andere Dinge und ich habe ja noch ein Jahr Vertrag, weshalb ich da entspannt bin”, sagte Götze und betonte: “Ich fühle mich in der Bundesliga wohl. Sonst hätte ich hier nicht schon so lange gespielt.”

Der BVB will mit dem 27-Jährigen verlängern, das Gehalt aber reduzieren. “Wir werden in Kürze Gespräche führen. Es ist das Ziel, mit ihm zu verlängern”, sagte Sportdirektor Michael Zorc im Trainingslager in Bad Ragaz im SID-Interview.

Götze kann sich derweil vorstellen, noch lange zu spielen. “Wenn ich noch Spaß an der Sache habe und mein Körper und Geist noch fit genug sind, warum sollte ich dann nicht auch noch mit 36 oder 37 Jahren spielen?”, so der Ex-Münchner.

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FC Bayern verliert nach Aufholjagd gegen Tottenham

Bayern München ist der Griff nach der ersten Trophäe der Saison misslungen. Drei Tage vor dem Prestigeduell um den Supercup bei Borussia Dortmund unterlag der deutsche Rekordmeister, der eine Stunde lang nur mit einer B-Mannschaft spielte, im Finale des Audi Cups gegen Tottenham Hotspur im Elfmeterschießen mit 5:6. Der entscheidende Fehlschuss vom Punkt unterlief Jerome Boateng.

In den 90 Minuten zuvor hatten die Münchner durch Neuzugang Jann-Fiete Arp (61.) und Alphonso Davies (81.) einen 0:2-Rückstand ausgeglichen. Für Champions-League-Finalist Tottenham, der ebenfalls nicht in Bestbesetzung antrat, trafen Erik Lamela (19.) und Christian Eriksen (59.). Das Spiel um Platz drei hatte zuvor Real Madrid mit 5:3 (2:2) gegen Fenerbahce gewonnen.

Nach dem überzeugenden 6:1 (5:0) gegen Fenerbahce Istanbul schonte Trainer Niko Kovac sein Stammpersonal für den Supercup am Samstag (20.30 Uhr/ZDF und DAZN). Neben Manuel Neuer und Niklas Süle spielten zunächst potenzielle Reservisten sowie zahlreiche Nachwuchsspieler. Erst nach dem 0:2 kamen unter anderem Robert Lewandowski, Thomas Müller und Kingsley Coman: Der Franzose musste in der 77. Minute nach einem Foul wieder verletzt vom Feld, Kovac aber sagte nach dem Spiel: “Ich glaube, dass es nicht so schlimm ist.”

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