Freiburg mehrere Wochen ohne Flekken – auch Kwon verletzt

Fußball-Bundesligist SC Freiburg muss mehrere Wochen auf Ersatztorwart Mark Flekken verzichten. Der 26-Jährige erlitt im Training einen Syndesmoseriss am linken Sprunggelenk. Das teilten die Breisgauer am Donnerstag mit. Zudem zog sich Neuzugang Chang Hoon Kwon (25) einen Muskelfaserriss in der Wade zu und fällt drei Wochen aus.

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3. Liga: Unterhaching verpflichtet Stroh-Engel

Fußball-Drittligist SpVgg Unterhaching hat für die Offensive Dominik Stroh-Engel verpflichtet. Wie der Klub am Donnerstag mitteilte, kommt der 33 Jahre alte Stürmer ablösefrei von Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC und unterschrieb einen Vertrag bis 2021. “Mit seiner Erfahrung wird er gerade unseren Talenten weiterhelfen”, sagte Trainer Claus Schromm.

Stroh-Engel stand in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt und Darmstadt 98 insgesamt 22 Mal auf dem Feld, in der 2. Liga erzielte er in 49 Spielen elf Tore. In der Saison 2013/14 wurde er mit 27 Treffern Drittliga-Torschützenkönig.

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Nach genau einem Jahr: Ecuador entlässt Nationaltrainer Gomez

Der Fußballverband Ecuadors hat sich nach exakt einem Jahr von Nationaltrainer Hernan Gomez (63) getrennt. Das teilte Verbandspräsident Francisco Egas auf einer Pressekonferenz mit. Ecuador hat im Jahr 2019 keines seiner sieben Länderspiele gewonnen, bei der Südamerika-Meisterschaft im Juni schied das Team mit nur einem Punkt nach der Gruppenphase aus.

Gomez hatte das Amt am 1. August 2018 übernommen. Zuvor war der Kolumbianer vier Jahre als Nationaltrainer Panamas tätig und hatte die Mittelamerikaner sensationell zur WM 2018 in Russland geführt.

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Jury entscheidet: 1. FC Köln hat schönstes Trikot der Liga

Der 1. FC Köln hat das schönste Trikot in der Fußball-Bundesliga. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Jury der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf. Dozenten und Studierende des zweiten und vierten Semesters aus dem Fachbereich Modedesign sowie renommierte Trikotsammler wählten das neue weiße Heimtrikot des Aufsteigers zum schönsten Dress der Liga.

“Das Styling des neuen Kölner Trikots entspricht mit seiner freundlichen, cleanen Optik dem Zeitgeist”, heißt es in der Begründung. Vorjahressieger VfL Wolfsburg landete auf Rang zwei, die TSG Hoffenheim belegte den dritten Platz. Die Berliner Klubs Hertha BSC und Union zieren hingegen das Ende der Liste.

Die Bewertung fand in diesem Jahr rein digital mittels einer Nutzwertanalyse statt. Dabei konnten die Trikots anhand der Kategorien Gesamteindruck des Outfits (25%), Innovation/Design (35%), Labeling/Farbharmonie (15%), Funktionalität/Material/Details (15%) und Verarbeitung (10%) bewertet werden.

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Kalte Pyrotechnik: Ablehnung ist ärgerlich und dumm

Wann immer der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit Fanvertretern aus der sogenannten Ultra-Szene ins Gespräch kam, und das passierte selten genug, erreichte der ambitionierte Gedankenaustausch irgendwann den Punkt der Sprachlosigkeit. 

Unter Feuer. Foto: Imago Images / Bildbyran

Der DFB kann und darf nicht tolerieren, dass Pyrotechnik in den Stadien gezündet wird. Die Ultra-Fans aber bestehen schon aus Prinzip auf ihren bunten Rauch aus Nichts. Die Argumentation endet spätestens, wenn die eine Seite der anderen Ahnungslosigkeit vorwirft.

Die Polizei weist auf die Gefahr hin, die von einer Fackel mit 2500 Grad Celsius ausgeht. Die Ultras erklären sich selbst zu umsichtigen Pyro-Experten, die wissen, was sie tun. Die Statistik listet 53 Verletzte in der Saison 2017/18 aus. Einige Ultras halten das für wenig.

So ging das ständig. Wenn irgendwo Hoffnung auf einen Kompromiss bestand, dann darin, dass eine Pyrotechnik in Light-Version, wie sie in anderen Ländern erfolgreich getestet worden ist, 200 Grad nur und mit Sicherheitsvorkehrungen versehen, zugelassen wird.

Kompromiss zu Pyrotechnik unmöglich?

Die Bundesregierung hat diesen Mittelweg der “Kalten Pyrotechnik” jetzt versperrt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern dumm. Man kann natürlich den Standpunkt vertreten, dass Pyrotechnik keine Toleranz erlaubt.

Dann aber muss man mit der Konsequenz leben, dass die Kurven, inzwischen Sperrgebiet für die Polizei, ihren Fackelzug fortsetzen. In der Vergangenheit war niemand in der Lage, den Wahnsinn zu stoppen. Weder Polizei noch Vereine, weder Verbände noch Verstand.

Kalte Pyrotechnik wäre nicht nur ein kluges Signal gewesen, dass man auf Kompromisse setzt und Verständnis empfindet. Man hätte den Ultra-Fans den Ball zugespielt: Sie wären in der Pflicht gewesen, ihrerseits ihr Wort auf Einhaltung der Vereinbarung zu geben.

So werden diejenigen, die beim Fußball das Sagen haben, von der Politik im Stich gelassen. Denn die Strafen, die der Verband für das Zündeln aussprechen muss, tragen die Vereine. Der Staat selbst sieht sich außerstande, für Recht und Ordnung im Stadion zu sorgen.