TSG verlängert mit Otto – und leiht ihn erneut aus

Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim glauben weiter an das Potenzial von Stürmer David Otto. Die Kraichgauer haben den ursprünglich bis 2021 laufenden Vertrag mit dem 21-Jährigen um zwei Jahre verlängert, leihen den Angreifer aber wie in der vergangenen Spielzeit auch für die kommende Saison an den Zweitligisten FC Heidenheim aus.

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Mehrere Coronafälle bei Ajax Amsterdam

Beim niederländischen Fußball-Rekordmeister Ajax Amsterdam hatten sich bis Juni bereits zahlreiche Teammitglieder mit dem Coronavirus infiziert. Wie der Verein mitteilte, wurden Ende Juni insgesamt 90 Vereinsmitarbeiter auf COVID-19 getestet. Dabei wurden bei mehreren Personen Antikörper gegen das Coronavirus gefunden. Eine exakte Zahl der Infizierten wollte der Champions-League-Halbfinalist von 2019 nicht nennen, laut der Zeitung Telegraaf hatten insgesamt 13 Spieler und Mitarbeiter bereits Antikörper. 

Wann die Teammitglieder sich mit dem Virus infiziert hatten, ist unklar. Ein Ajax-Sprecher bestätigte dem Telegraaf, dass bei den jüngsten Testreihen alle Spieler negativ getestet wurden.

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Fulham schlägt Brentford und steigt in die Premier League auf

Der englische Fußballklub FC Fulham kehrt nach nur einem Jahr in die Premier League zurück. Die West-Londoner gewannen am Dienstag das Finale der Aufstiegs-Play-offs gegen den FC Brentford mit 2:1 (0:0, 0:0) nach Verlängerung. Joe Bryan (105./117.) entschied das Duell zwischen dem Vierten und dem Dritten der abgelaufenen Zweitligasaison mit einem Doppelschlag. Henrik Dalsgaard (120.+4) konnte im Wembley-Stadion nur noch verkürzen.

Fulham folgt damit Leeds United und West Bromwich Albion und darf sich auf etwa 200 Millionen Euro Mehreinnahmen freuen. Dies garantiert ein Platz in der Premier League vor allem aufgrund des üppig dotierten TV-Vertrags.

Brentfords vielbeachtete Reise führt vorerst nicht in die Erstklassigkeit. Der Klub ist kein gewöhnlicher Fußballverein: Eigentümer Matthew Benham hat abseits des Spielfelds einen analytisch fundierten Ansatz eingeführt, der von zwei Ko-Direktoren beaufsichtigt wird. Ziel ist es, die im Vergleich zu den wohlhabenderen Klubs der Meisterschaft knappen Ressourcen optimal zu nutzen.

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Spanien: Umstrittenes Nachholspiel mit La Coruna soll Freitag steigen

Das vom Coronavirus verursachte Chaos in Spaniens zweithöchster Fußball-Liga steuert einem neuen Höhepunkt entgegen. Die Liga hat das am 20. Juli wenige Minuten vor dem Anpfiff abgesagte Match des letzten Spieltags zwischen Ex-Meister Deportivo La Coruna und CF Fuenlabrada kurzfristig für Freitag neu angesetzt. Zwischenzeitlich war die Partie für Mittwoch geplant gewesen. Das unabhängig vom Ausgang des Spiels abgestiegene “Depor” hatte aber bereits angekündigt, sein Mitwirken zu verweigern.

Die Begegnung war wegen einer Reihe positiver Coronatests bei Fuenlabrada abgesagt worden, die weiteren Partien des Spieltags wurden indes ausgetragen. Obwohl La Coruna danach rechnerisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt hatte, sprachen die Galicier von Wettbewerbsverzerrung. Eine von Verbandspräsident Luis Rubiales angeregte Aufstockung der Liga auf 24 statt 22 Teams wurde bislang nicht konkret.

Für Fuenlabrada, das in der Folge auf 28 Coronafälle kam, ist das Nachholspiel von entscheidender Bedeutung, da der Klub noch Chancen auf die Teilnahme an der Play-off-Runde hat, in welcher der dritte Aufsteiger ermittelt werden soll. Diese konnte aufgrund der unklaren Lage bislang nicht terminiert werden.

Fuenlabrada waren schwere Verstöße gegen das Hygienekonzept vorgeworfen worden, aufgrund derer der Verband das Team aus dem Aufstiegsrennen nehmen wollte. Dagegen ging der Klub vor Gericht aber erfolgreich vor.

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Hannover 96: Spielerbündnis kritisiert Kind scharf

Das neue Spielerbündnis der Profifußballer hat Hannover-96-Chef Martin Kind für respektlose Aussagen zu Torhüter Ron-Robert Zieler scharf kritisiert. Der Geschäftsführer des Zweitligisten hatte Zieler im Rahmen einer Veranstaltung der Neuen Presse “keine Chance” mehr im Verein eingeräumt: “Wir hätten ihn gar nicht verpflichten dürfen damals.”

Kind habe Zieler damit ohne “ein Mindestmaß an Anstand, Respekt und Professionalität” öffentlich “diskreditiert”, teilte das Spielerbündnis mit. In der Stellungnahme, die der kicker am Dienstag veröffentlichte, heißt es weiter: “Der Umgang zwischen Verein und Spieler sollte auch bei sportlichen Differenzen immer respektvoll und wertschätzend sein. Natürlich kann sich ein Funktionär zu sportlichen Einschätzungen äußern. Sachlich und intern. Aber nicht respektlos über die Medien.”

Das Spielerbündnis will den Akteuren auf dem Rasen mehr Mitspracherecht ermöglichen. Zu dem Bündnis gehören neben Ex-Weltmeister Mats Hummels (Borussia Dortmund) auch Bundesligaprofis wie Sven Bender (Bayer Leverkusen), Neven Subotic (Union Berlin) oder Nils Petersen (SC Freiburg). Laut eigenen Angaben vertritt das Bündnis bislang 460 Spieler und Spielerinnen aus den beiden Bundesligen, der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga.

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