Griechenland testet Zuschauer-Rückkehr in Fußball-Stadien

Nach einem siebenmonatigen Zuschauer-Verbot wegen der Corona-Pandemie will Griechenlands Regierung mit mehreren Tests die Rückkehr von Fußball-Fans in die Stadien erproben. Das Kabinett erteilte am Montag die Genehmigung für die Öffnung der Arenatore bei zwei anstehenden Europacup-Spielen griechischer Vereine und zwei Begegnungen der einheimischen Super League am kommenden Wochenende. Als Obergrenze sollen zehn Prozent der jeweiligen Stadionkapazität und ein Maximum von 3500 Besuchern gelten. 

Das erste Spiel unter den neuen Bestimmungen ist das Champions-League-Vorrundenmatch am Mittwoch zwischen Olympiakos Piräus und Olympique Marseille. Tags darauf sind auch beim Europa-League-Auftakt von PAOK Saloniki gegen Omonia Nikosia wieder Fans auf den Rängen erlaubt. Bei welchen beiden Spielen der nationalen Meisterschaft am darauffolgenden Wochenende wieder Zuschauer dabei sein können, steht noch nicht fest.

Die Regierung machte einen Erfolg der Probeläufe zur Voraussetzung für eine generelle Wiederöffnung der Stadien in kleinen Schritten. Wie in zahlreichen anderen Ligen in Europa müssen die Fans sich rund um ihren Stadionaufenthalt sowie in der Arena selbst an mittlerweile etablierte Vorschriften zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus halten.

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Hoffenheimer Corona-Tests vor Europa-League-Start negativ

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim kann vor seinem Europa-League-Auftakt aufatmen. Nach den positiven Corona-Tests bei Topstürmer Andrej Kramaric und Abwehrspieler Kasim Adams hat eine weitere Untersuchungsreihe bei den Kraichgauern nach Vereinsangaben keine neuen Infektionen oder Verdachtsmomente ergeben. Damit kann Trainer Sebastian Hoeneß die Vorbereitung auf das Duell der Gruppe L am Donnerstag mit dem serbischen Ex-Europapokalsieger Roter Stern Belgrad wie geplant fortsetzen.

Der Kroate Kramaric und der Ghanaer Adams waren in der vergangenen Woche nach der Rückkehr von Reisen mit ihren Nationalmannschaften positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wegen der Infektionen fehlte das Duo der TSG am vergangenen Samstag im Punktspiel gegen Vizemeister Borussia Dortmund (0:1). Wann Kramaric und Adams wieder spielen können, ist noch offen.

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Atletico Madrid droht Costa-Ausfall gegen Bayern

Der spanische Fußball-Erstligist Atletico Madrid muss beim Champions-League-Auftakt beim deutschen Rekordmeister und Titelverteidiger Bayern München am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) wohl den Ausfall von Stürmer-Star Diego Costa verkraften. Wie der Hauptstadtklub am Montag mitteilte, habe sich der 32-Jährige im Ligaspiel bei Celta Vigo (2:0) eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen. 

Ob der spanische Nationalspieler gegen die Bayern auflaufen kann, ließ der Verein offen. Nach Medieninformationen muss der Stürmer allerdings drei Wochen aussetzen.

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Wettskandal: Verhafteter tschechischer Verbands-Vizepräsident zurückgetreten

Der im Zuge einer landesweiten Razzia gegen Wettmanipulation festgenommene Vizepräsident des tschechischen Fußballverbandes (FACR), Roman Berbr, ist am Montag zurückgetreten. Das teilte der FACR am Montag mit. Zudem erklärte der Verband die Auflösung seiner gesamten Schiedsrichter-Abteilung.

“Das ist der Beginn einer langen Reise, auf der der tschechische Fußball das Vertrauen von Fans, Partnern und der Öffentlichkeit zurückgewinnen muss”, sagte FACR-Präsident Martin Malik in einer Stellungnahme.

Am Freitag hatte die Polizei unter anderem den Hauptsitz des Verbandes durchsucht. Berbr gehörte zu einer Gruppe von insgesamt 19 festgenommenen Personen.

Der ehemalige Schiedsrichter und Mitarbeiter der Staatssicherheit der früheren Tschechoslowakei steht nach Medieninformationen seit längerem unter Korruptionsverdacht, außerdem wird ihm Amtsmissbrauch und Mobbing innerhalb des Verbandes zur Last gelegt. Belangt wurde Berbr allerdings bislang nie. 

Der ehemalige FACR-Präsident Miroslav Pelta war 2017 verhaftet worden. Ihm drohen in einem derzeit laufenden Verfahren zwölf Jahre Haft wegen Korruption und Machtmissbrauch.

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Profi-Vertrag für Hoffenheims Rekord-Youngster Beier

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat sein Stürmertalent Maximilian Beier mit einem Profi-Vertrag bis 2024 ausgestattet. Die Einigung mit dem gerade 18 Jahre alt gewordenen Brandenburger, der in der vergangenen Saison zum jüngsten Erstliga-Spieler der Kraichgauer avanciert war, gab der Verein bekannt. In der laufenden Spielzeit ist Beier noch ohne Einsatz im Oberhaus.

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