Wadenbeschwerden: Messi fehlt PSG in Reims – Mbappe fraglich

Superstar Lionel Messi (35) vom französischen Spitzenklub Paris St. Germain wird das Auswärtsspiel am Samstag bei Stade Reims (21.00 Uhr/DAZN) verpassen. Wie der Hauptstadtklub am Freitag bekanntgab, plagen den sechsmaligen Weltfußballer „Wadenbeschwerden“.

Auch der Einsatz von Kylian Mbappe ist für das Ligaspiel gegen den Tabellen-17. fraglich. Der 23-jährige Franzose laboriert an einer Halsentzündung, es gehe ihm aber „besser“, erklärte sein Trainer Christophe Galtier.

In der Schlussphase der Champions-League-Partie am Mittwoch bei Benfica Lissabon (1:1) war Messi „ermüdet“ ausgewechselt worden. Er werde „jetzt eine Pause bekommen und Montag wieder trainieren“, erklärte Galtier.

Nach der Pflichtaufgabe in der Liga empfängt Paris im Rückspiel am Dienstag Benfica Lissabon zum Duell um die Tabellenspitze der Gruppe H (21.00 Uhr/DAZN).

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„Alles gut“: Schwarz reagiert gelassen auf Causa Windhorst

Die Posse um Investor Lars Windhorst spielt für Trainer Sandro Schwarz vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC bei der täglichen Arbeit keine Rolle. „Sportlich gesehen gibt es keine Veränderungen. Wir kriegen das große Thema mit. Was unseren Alltag, die Abläufe und die Kommunikation betrifft, gibt es aber keine Veränderung. Das hat für uns keine Auswirkungen auf das, was auf dem Platz passiert“, sagte Schwarz vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Europa-League-Starter SC Freiburg (17.30 Uhr/DAZN).

Es müsse sich keiner Gedanken machen. „Ich habe großes Vertrauen ins Präsidium und die Geschäftsführung. In unserem Alltag untereinander spielt es keine Rolle“, sagte Schwarz: „Die Türen sind offen, wir können arbeiten und fleißig sein. Alles gut.“

Gegen den SC Freiburg will Hertha die Serie von zuletzt vier Spielen ohne Niederlage ausbauen. Allerdings erwartet Schwarz eine schwierige Aufgabe. „Freiburg ist sehr gut reingekommen in die Saison, ist sehr stabil. Es ist eine Mannschaft, die sehr aggressiv und gut verteidigt und gute fußballerische Möglichkeiten hat.“ 

Unternehmer Windhorst hat im Zuge der Spionage-Affäre um Ex-Präsident Werner Gegenbauer und der daraus resultierenden Auseinandersetzungen seinen Ausstieg bei Hertha angekündigt. Über seine Firma Tennor bietet Windhorst der Hertha an, „unsere Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 Prozent zum damaligen Kaufpreis zurückzukaufen“. Der Klub müsste dafür die von Windhorst investierten 374 Millionen Euro aufbringen – will diesem aber lieber bei der Suche nach einem Käufer helfen.

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BVB weiter ohne Reus – Hummels kehrt zurück

Borussia Dortmund geht mit Rückkehrer Mats Hummels, aber ohne Kapitän Marco Reus und wohl auch ohne Stammtorwart Gregor Kobel ins Top-Duell mit Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky). Wie Trainer Edin Terzic am Freitag erklärte, sei Reus neben seiner Sprunggelenksverletzung auch noch krank gewesen: „Er konnte deshalb in seiner Reha nicht die richtigen Schritte machen.“

Bei Kobel müsse das Abschlusstraining abgewartet werden. Auf Alexander Meyer sei aber Verlass, das habe der Ersatztorhüter zuletzt mit einer starken Leistung beim FC Sevilla (4:1) erneut bewiesen, sagte Terzic. Hummels, Marius Wolf und Gio Reyna seien „wieder voll im Training“.

Erwartet wird, dass Youssoufa Moukoko im Sturm erneut den Vorzug vor Anthony Modeste erhält. Terzic wich der Frage aus: „Wir haben zwei Jungs, denen wir das absolute Vertrauen aussprechen. Wir werden die für uns passende Lösung finden.“ Am besten sollten beide Spieler treffen.

Nötig sei am Samstag die unbedingte Unterstützung der Fans im mit 81.365 Zuschauerinnen und Zuschauern ausverkauften Stadion. „Wir werden diesen Funken brauchen“, sagte Terzic, „aber wir müssen auch zeigen, dass wir von Beginn an daran glauben, als Sieger vom Platz zu gehen.“

Er habe mit seinem Trainerteam daran gearbeitet, die Torgefahr zu erhöhen. „Wir müssen mehr Bälle in gefährliche Zonen bringen und insgesamt mit mehr Leuten in Räumen stehen, die Tore versprechen“, betonte er.

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Heidenheim trauert um Aufsichtsratschef Mayer

Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim trauert um seinen Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Mayer. Der Chef des Vereinsgremiums sei am Donnerstag im Alter von 57 Jahren überraschend verstorben, teilte der Klub am Freitag mit.

Der erfolgreiche Unternehmer (Mayer Group) spielte beim Aufstieg des FCH aus der Verbandsliga in den Profifußball eine entscheidende Rolle. 2007 wurde er zum Gründungspräsidenten des 1. FC Heidenheim 1846 e. V. gewählt, im Zuge der Neustrukturierung der Vereinsführung übernahm er später den Aufsichtsratsvorsitz. Mit seinem global agierenden Unternehmen war er darüber hinaus als Heidenheimer Sponsor engagiert.

„Mit dem Tod von Klaus Mayer verliert der 1. FC Heidenheim 1846 einen außergewöhnlichen Menschen, Fürsprecher und vor allem Freund des Vereins“, hieß es in einer Mitteilung des Klubs. Ohne ihn wäre „die Erfolgsgeschichte des FCH so nie möglich gewesen“.

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Weinzierl will „leidensfähige“ Club-Fans für sich gewinnen

Trainer Markus Weinzierl will beginnend mit seinem Debüt beim 1. FC Nürnberg die Fanherzen erobern. „Der Club-Fan ist leidensfähig, ich komme aus der Region und kenne viele, aber er will sehen, dass sich die Mannschaft zerreißt. Das ist meine, das ist unsere Aufgabe“, sagte der neue Coach des Zweitligisten vor seinem Einstand gegen Kiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky).

Dagegen halten auf dem Platz, aufeinander zugehen daneben: Weinzierl will auch „fannäher werden“ und zu diesem Zweck „mehr öffentlich trainieren“, wie er ankündigte.

Spielerisch plant der Nachfolger des am vergangenen Montag entlassenen Robert Klauß aber nicht, alles auf den Kopf zu stellen. „Ich habe gar nicht die Erkenntnisse oder die Zeit, um jetzt alles auf links zu drehen“, sagte er, in den Abläufen habe er jedoch „zwei, drei Kleinigkeiten geändert“. Zudem habe er in den ersten Einheiten „viel probiert und mehrere Systeme trainiert. Wir müssen flexibel sein.“

Nürnberg hat nach zehn Spielen nur zwei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Arminia Bielefeld. Weinzierl war es daher „wichtig, eine gewisse Lockerheit reinzubekommen“. Die zuletzt von Kapitän Christopher Schindler kritisierte Mentalität sei gut, „die Jungs sind alle in Ordnung und hoch motiviert“.

Gegen die „gestandene Zweitligamannschaft“ aus Kiel warte „eine schwere Aufgabe“, aber: „Es ist das erste Spiel nach dem Trainerwechsel. Jeder kann sich zeigen, jeder muss seine Chance nutzen. Den Effekt wünsche ich mir natürlich.“

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