Schweiz: Sommer zum zweiten Mal Vater – gegen die Türkei dabei

Der Schweizer Nationaltorwart Yann Sommer ist zum zweiten Mal Vater geworden. Seine Tochter Nayla wurde offenbar bereits am Mittwoch geboren. “Willkommen in der Familie kleine Schwester Nayla”, schrieb der 32-Jährige bei Instagram und versah die frohe Botschaft mit einem Herzen sowie dem Datum 16.6.2021.

Der Gladbacher Keeper war unmittelbar nach der 0:3-Niederlage der Eidgenossen bei der EM gegen Italien am Mittwoch von Rom nach Deutschland gereist, um bei der Geburt dabei zu sein. Er kam aber laut Blick offenbar zu spät. “Wir gratulieren dir zur Geburt deiner zweiten Tochter, Yann”,  schrieb die Borussia bei Twitter.

Die Schweiz trifft am Sonntag (18.00 Uhr MESZ/MagentaTV) in Baku zum Abschluss der Gruppe A auf die Türkei. Sommer kehrte bereits am Freitag zurück ins Trainingsquartier der Nati, die unbedingt einen Sieg für den Einzug ins Achtelfinale benötigt. Seinem Einsatz gegen die Türkei steht damit nichts im Weg. “Als stolzer zweifacher Vater wieder beim Team. Gratulation dir und der Familie und willkommen zurück, Yann!”, schrieb der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf Twitter.

Wegen der strengen Coronavirus-Schutzmaßnahmen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) war zunächst fraglich gewesen, ob Sommer überhaupt die so genannte EM-Blase verlassen darf. Der Gladbacher Torhüter, der zweimal geimpft ist, hatte aber die entsprechende Erlaubnis.

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Mainzer Trainingslager in Bad Häring

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 wird sein Trainingslager im Rahmen der Saisonvorbereitung im österreichischen Bad Häring abhalten. Das teilten die Nullfünfer am Freitag mit. Vom 20. bis 28. Juli bezieht der Verein in Tirol sein Quartier, am 23. und 27. Juli sind zwei Testspiele geplant. Die jeweiligen Gegner stehen noch nicht fest.

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Kimmich: “Sind nicht hier, um Urlaub zu machen”

Joachim Löw hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor dem wegweisenden EM-Duell mit Titelverteidiger Portugal besonders motiviert. “Er hat uns nochmal heiß gemacht und uns gesagt, dass wir langsam in den Wettkampfmodus kommen müssen”, sagte Joshua Kimmich bei MagentaTV über die Ansprache des Bundestrainers.

“Wir sind nicht hier, um Urlaub zu machen oder früh abzureisen. Es geht darum, dass wir das Spiel gewinnen und weiterkommen”, betonte der Bayern-Profi. Toni Kroos ergänzte in der ARD: “Wir haben noch alle Möglichkeiten weiterzukommen. Es darf kein anderes Denken herrschen als ein positives.”

Um gegen Weltstar Cristiano Ronaldo und Co. den fünften Turniersieg nacheinander einzufahren, müsse die DFB-Auswahl am Samstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) “noch offensiver denken und noch mehr riskieren”, forderte Kimmich, ohne die “richtige Balance” zwischen Offensive und Defensive zu verlieren. Auch Kroos (31) betonte: “Wir müssen mehr in die gefährlichen Räume kommen.”

Kimmich (26) glaubt, dass das portugiesische Spiel der deutschen Elf besser liegen könnte als das französische beim 0:1-Fehlstart in die EURO: “Die Portugiesen spielen einen Tick offensiver als die Franzosen. Ich glaube, dass wir da unsere Chancen bekommen, wenn wir zielstrebiger und mutiger auftreten.”

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Unions Gentner wechselt zum FC Luzern

Mittelfeldspieler Christian Gentner wechselt zum Schweizer Fußball-Erstligisten FC Luzern. Wie der Verein am Freitag bekannt gab, unterschrieb der 35-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 mit Option auf ein weiteres Jahr. Bereits im Mai hatte sein bisheriger Verein Union Berlin mitgeteilt, dass Gentner den Bundesligisten im Sommer verlassen werde.

“Mit dem FC Luzern habe ich einen Klub gefunden, der mich von seinem Weg uns seiner Philosophie überzeugt hat”, wird Gentner auf der Vereinshomepage von Luzern zitiert. Er freue sich “auf die neue Herausforderung”.

2019 war Gentner vom VfB Stuttgart zu Union gekommen und qualifizierte sich mit den Berlinern in der vergangenen Saison für die neue Conference League.

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Parallel-Spiele: ZDF zeigt Italien gegen Wales

Das ZDF überträgt am Sonntag (18.00 Uhr) zum Auftakt der dritten Gruppenspieltage das EM-Duell zwischen Italien und Wales aus der Gruppe A. Die parallel angesetzte Partie Schweiz gegen die Türkei wird von MagentaTV live und in voller Länge gezeigt, das “Zweite” berichtet darüber in einer ausführlichen Zusammenfassung im Anschluss. 

Die letzten Spiele einer Gruppe werden parallel ausgetragen, um mögliche Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Das ZDF und die ARD können wählen, welche Partie sie zeigen. Dies hat vorerst zur Folge, dass außerdem die Spiele Finnland-Belgien (Gruppe B) und Nordmazedonien-Niederlande (Gruppe C) live lediglich bei MagentaTV zu sehen sind.

Für das Spiel der deutschen Mannschaft am Samstag (18.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) hat MagentaTV einen weiteren prominenten Experten verpflichtet: Neben Michael Ballack und Fredi Bobic wird auch Jürgen Klopp das Spiel analysieren.

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