Berger verpasst Welttorhüterinnen-Titel – Endler vorne

Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Ann-Katrin Berger hat den Titel der Welttorhüterin verpasst. Bei der Wahl, deren Ergebnis im im Rahmen der Gala „The Best FIFA Football Awards“ verkündet wurde, setzte sich die Chilenin Christiane Endler (Olympique Lyon) durch. Neben Endler und der 31 Jahre alten Berger vom FC Chelsea hatte es Stephanie Lynn Marie Labbe (Paris Saint-Germain) unter die letzten drei geschafft 

Die Niederländerin Sari van Veenendaal hatte 2019 die erstmals vergebene Auszeichnung gewonnen. 2020 wurde Sarah Bouhaddi aus Frankreich ausgezeichnet.

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Lewandowski erneut Weltfußballer

Stürmerstar Robert Lewandowski von Bayern München hat zum zweiten Mal in Folge den Fußball-Olymp erreicht. Der 33 Jahre alte polnische Nationalspieler wurde am Montag wie bereits 2020 zum Weltfußballer des Jahres gewählt.

Lewandowski setzte sich im Rahmen der Gala „The Best FIFA Football Awards“ gegen Rekordgewinner Lionel Messi von Paris St. Germain und Liverpools ägyptischem Ausnahmespieler Mohamed Salah durch. Bei der Vergabe des traditionsreichen Ballon d’Or im November war Messi noch vor Lewandowski gelandet.

Der Münchner Torjäger überbot in der vergangenen Saison mit 41 Toren den „ewigen“ Bundesliga-Saisonrekord des legendären „Bombers“ Gerd Müller aus der Spielzeit 1971/72. Auch im Kalenderjahr 2021 war er mit insgesamt 43 Treffern um einen Treffer besser als Müller 1972.

Lewandowski war im letzten Jahr der erste Profi aus der Bundesliga gewesen, dem die Weltfußballer-Ehre zuteil wurde. Einziger deutscher Sieger war 1991 bei der Premiere Lothar Matthäus (Inter Mailand). 2020 hatte Lewandowski vor Messi und Cristiano Ronaldo triumphiert.

Stimmberechtigt bei der Wahl des Weltverbandes FIFA sind die Trainer aller Nationalteams, deren Kapitäne, je ein Journalist aus jedem Land und die Fans.

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Barcas Putellas zur Weltfußballerin gewählt

Alexia Putellas ist Weltfußballerin des Jahres 2021. Die 27 Jahre alte Spanierin von Champions-League-Sieger FC Barcelona wurde am Montag im Rahmen der Gala „The Best FIFA Football Awards“ ausgezeichnet. Putellas setzte sich gegen ihre Teamkollegin Jennifer Hermoso und die Australierin Sam Kerr (FC Chelsea) durch.  

Im Vorjahr hatte die englische Nationalspielerin Lucy Bronze die Trophäe abgeräumt. Letzte deutsche Weltfußballerin war Nadine Keßler im Jahr 2014.

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Afrika-Cup: Gastgeber Kamerun verpasst perfekte Vorrunde

Gastgeber Kamerun hat beim Afrika-Cup die perfekte Vorrunde knapp verpasst. Das Team um den Münchner Bundesliga-Profi Eric Maxim Choupo-Moting kam am dritten Spieltag nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Kap Verde hinaus, schloss die Gruppe A aber auf Platz eins ab. 

Die Kameruner hatten das Achtelfinal-Ticket bereits vor dem Spiel sicher. Kap Verde darf sich mit vier Zählern berechtigte Hoffnungen machen, den Weg als einer der vier besten Gruppendritten in die K.o.-Phase zu finden.

Toptorjäger Vincent Aboubakar brachte die Gastgeber mit seinem fünften Turniertor in Führung (39.), Garry Rodrigues traf zum Ausgleich (53.).

Sicher im Achtelfinale ist neben Kamerun auch Burkina Faso. Der Mannschaft des Leverkuseners Edmond Tapsoba reichte für Tabellenplatz zwei ein 1:1 (1:0) gegen Äthiopien, das als Gruppenletzter ausschied. 

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Barca-Verteidiger Umtiti nach Fußbruch lange außer Gefecht

Der französische Weltmeister Samuel Umtiti wird dem spanischen Fußball-Pokalsieger FC Barcelona wegen eines Fußbruchs längere Zeit fehlen. Nach Angaben der Katalanen erlitt der Innenverteidiger die schwere Verletzung in einem Mittelfußknochen seines rechten Fußes zu Wochenbeginn im Training. Zu den Umständen der Fraktur machte der Nobelklub keine weiteren Angaben.

Wie lange Umtiti ausfällt, soll nach der notwendig gewordenen Operation am Dienstag besser einzuschätzen sein, schrieb Barca weiter. Voraussichtlich aber dürfte der 28-Jährige rund drei Monate pausieren müssen. Damit könnte der Edelreservist beim früheren Champions-League-Gewinner in der laufenden Europa League frühestens im Fall von Barcelonas Einzug ins Halbfinale Ende April wieder zum Einsatz kommen.

Momentan allerdings schwächt Umtitis Malheur den Ex-Meister nicht allzu sehr. In der laufenden Saison kam der 2016 von Olympique Lyon verpflichtete Abwehrspieler auch unter Barcelonas neuem Trainer Xavi lediglich einmal zum Einsatz, drückte jedoch ansonsten wie schon unter Xavis Vorgänger Ronald Koeman lediglich die Ersatzbank.

Umtitis Ausfall ist für Barcelona denn auch eher finanziell ein Dämpfer. Denn durch die Verletzung sollten sich alle Hoffnungen des Renommiervereins auf einen Verkauf des prominenten Verteidigers noch in der Winterpause zerschlagen haben. Barca hatte vor dem Hintergrund seiner milliardenschweren Schulden auf die Chance zu einem vorzeitigen Verkauf Umtitis spekuliert, um die laufenden Personalkosten weiter senken zu können.

Aus den gleichen Gründen hatte Barcelona erst in der vergangenen Woche Umtitis ursprünglich bis 2023 laufenden Vertrag um drei weitere Jahre zu gekürzten Konditionen verlängert. Denn durch die gleichzeitige Verteilung von Umtitis Gehalt auf die zusätzliche Laufzeit erhielt Barcelona den finanziellen Spielraum zur Genehmigung der Verpflichtung von Ferran Torres. Der Klub dankte Umtiti in diesem Zusammenhang ausdrücklich für die „Bereitschaft und Zuneigung zum Verein“, durch die Barca die Regelungen des Financial Fair Play einhalten konnte.

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