Hinteregger kann sich Verbleib in Augsburg vorstellen

Der von Eintracht Frankfurt umworbene österreichische Fußball-Nationalspieler Martin Hinteregger kann sich auch einen Verbleib beim Bundesligisten FC Augsburg vorstellen. “Was ich in Frankfurt erlebt habe in diesem halben Jahr, das war einmalig. Dafür bin ich dankbar. Aber jetzt bin ich hier, Spieler vom FCA und habe noch zwei Jahre Vertrag. Wenn der alte Trainer noch dagewesen wäre, wäre es für mich sicher nicht weitergegangen. Aber jetzt haben wir ein neues Top-Trainerteam”, sagte Hinteregger im Trainingslager in Bad Häring.

Der Innenverteidiger war in der vergangenen Rückrunde an Frankfurt ausgeliehen und erreichte mit den Hessen das Halbfinale der Europa League. Die Eintracht würde den 26-Jährigen auch gerne fest verpflichten, die geforderte Ablösesumme von 15 Millionen Euro will Sportvorstand Fredi Bobic aber nicht bezahlen. Daher schließt Hinteregger einen Verbleib beim FCA nicht aus: “Ich wusste vor drei Jahren, worauf ich mich bei einem Fünfjahresvertrag einlasse. Und war in den ersten zweieinhalb Jahren ja auch nicht unglücklich in Augsburg.”

Von FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter wünscht er sich aber eine klare Aussage. “Natürlich wäre ein klares Statement von Reuter schön. ‘Hey, du bist unverkäuflich, du bleibst.’ Oder: ‘Hey, du darfst gehen.'”, sagte Hinteregger.

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Freiburg verlängert mit Lienhart

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat den Vertrag mit Innenverteidiger Philipp Lienhart (23) vorzeitig verlängert. Das teilte der Verein am Montag mit, ohne Angaben zur Vertragslaufzeit zu machen. Lienhart spielt seit 2017 für die Breisgauer. Nach einer zunächst einjährigen Leihe von Real Madrid hatte Freiburg den Österreicher im vergangenen Jahr fest verpflichtet.

“Es gab ehrlicherweise auch andere Anfragen, aber Freiburg ist der perfekte Ort, um mich weiterzuentwickeln. Das sehen auch meine Familie und mein Berater so”, sagte Lienhart: “Ich fühle mich einfach wohl – innerhalb der Mannschaft und mit dem Trainer, der viel Erfahrung im Umgang mit jüngeren Spielern hat. Es macht großen Spaß, in Freiburg im Stadion zu spielen. Ich hoffe, ich komme auf meine Spielminuten. Dann ist es der optimale Platz.”

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Medien: Stöger kehrt zu Austria Wien zurück

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Peter Stöger kehrt laut übereinstimmender Medienberichte in seine Heimat Österreich zu Austria Wien zurück. Der 53-Jährige, der zuletzt bei Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln auf der Trainerbank saß, soll am Dienstag bei den Wienern als Sportvorstand vorgestellt werden. 

Nach seinem Aus beim BVB im Juni 2018 hatte sich Stöger eine Auszeit genommen. Die Austria hatte der gebürtige Wiener als Sportdirektor (2006) und Trainer (2013) zu den bislang letzten Meistertiteln geführt. Insgesamt absolvierte Stöger 267 Pflichtspiele für die “Veilchen”.

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2. Liga: Hannover vorerst ohne Teuchert

Fußball-Zweitligist Hannover 96 muss beim Saisonauftakt am Freitag (20.30 Uhr/Sky) beim VfB Stuttgart wohl ohne Neuzugang Cedric Teuchert auskommen. Die Stürmer-Leihgabe des Bundesligisten Schalke 04 zog sich im Testspiel gegen den FC Groningen eine Muskelfaszienverletzung im linken Oberschenkel zu. Wie lange der 22-Jährige ausfallen wird, war zunächst unklar.

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Europa-League-Quali: Frankfurt in möglicher 3. Runde gegen Fehervar oder Vaduz

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt könnte auf dem Weg in die Gruppenphase der Europa League vor einer kniffligen Aufgabe stehen. Sollte sich der Halbfinalist der Vorsaison in der 2. Qualifikationsrunde gegen den estnischen Rekordmeister Flora Tallinn (25. Juli/1. August) durchsetzen, wäre der Gegner in der 3. Qualifikationsrunde (8./15. August) der ungarische Vizemeister FC Fehervar oder der FC Vaduz aus Liechtenstein. Das ergab die Auslosung am Montag in Nyon.

Fehervar wäre dabei das deutlich unangenehmere Los. Der dreimalige ungarische Champion hatte sich in der Vorsaison nur Rekordmeister Ferencvaros Budapest geschlagen geben müssen. Unter anderem steht der langjährige Bundesligaprofi und Ex-Frankfurter Szabolcs Huszti beim FC Fehervar unter Vertrag.

Das Ziel der Hessen, die im zurückliegenden Wettbewerb erst im Elfmeterschießen am späteren Cup-Gewinner FC Chelsea gescheitert waren, ist erneut der Einzug in die Gruppenphase. Dafür müssten nach der 3. Runde aber auch noch die Play-offs überstanden werden. Der Fokus liegt aktuell aber ohnehin nur auf dem Hinspiel am Donnerstag in Tallinn.

“Wenn man nicht 100-prozentig in das Spiel geht, kann man auch mal auf die Schnauze fallen”, warnte Neuzugang Dominik Kohr in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Außenbahnspieler Danny da Costa versprach aber, dass man sich “keine Sorgen” machen müsse, dass das Team von Trainer Adi Hütter den Außenseiter unterschätzen werde.

In der Champions-League-Qualifikation steigt Vorjahreshalbfinalist Ajax Amsterdam ein. Der niederländische Meister trifft in der 3. Runde auf PAOK Saloniki aus Griechenland. Alle vier deutschen Teams sind automatisch für die Gruppenphase qualifiziert.

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