RTL: Bis zu 9,18 Millionen Zuschauer sehen 6:1 der DFB-Elf

Das deutliche 6:1 (2:1) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Nordirland zum Abschluss der EM-Qualifikation hat RTL erneut eine gute TV-Quote beschert. Der Kölner Sender verzeichnete mit seiner Übertragung am Dienstagabend in der Spitze 9,18 Millionen Zuschauer, durchschnittlich sahen 8,29 Millionen Fans zu. Der Marktanteil lag bei 28,3 Prozent. 

Insgesamt war RTL mit den TV-Zahlen rund um die EM-Qualifikation zufrieden. Den Höchstwert von 11,84 Millionen Zuschauern erreichte der Sender beim 3:2 Deutschlands in den Niederlanden im März. Im Durchschnitt schalteten 8,92 Millionen Zuschauer bei den Spielen ein.

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Hinrunden-Aus für Dortmunds Delaney

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss den Rest der Hinrunde ohne Thomas Delaney auskommen. Der Däne habe sich in der EM-Qualifikation mehrere Bänder im rechten Sprunggelenk gerissen, hieß es am Mittwoch von Vereinsseite. Damit kann Trainer Lucien Favre erst im Januar wieder auf den Mittelfeldspieler zurückgreifen. Delaney hatte sich die Verletzung am vergangenen Montag beim 1:1 in Irland zugezogen.

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Klinsmann glaubt an erfolgreiche EM für Deutschland

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann traut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der EM-Endrunde im kommenden Jahr Großes zu. “Jeder deutsche Spieler, jeder Trainer, jeder Fan startet mit dem Ziel in das Turnier, den Titel zu gewinnen. Das ist einfach in unserer DNA drin”, sagte Klinsmann im Interview mit der Nachrichtenseite n-tv.de: “Und wenn das Ding einmal angelaufen ist, dann gibt es eh kein Zurück mehr!”

Das Team von Bundestrainer Joachim Löw gehöre in die Weltspitze. “Wir gehören da automatisch rein. Durch unsere Liga. Durch unsere Kultur. Durch unsere Erfolge”, sagte Klinsmann, der von der Qualität des Kaders überzeugt ist. Vor allem die Offensive hat es dem 55-Jährigen angetan: “Wir haben mit Serge Gnabry, der ein gigantisches Jahr hinter sich hat, und mit Leroy Sane zwei Mega-Offensivkräfte, um die sich alle reißen würden.”

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Paderborn-Trainer Baumgart sieht Entfremdung der Fans vom Profifußball

Trainer Steffen Baumgart vom SC Paderborn sieht die Entwicklung im Profifußball äußerst kritisch und hat mehrere Gründe für eine Entfremdung der Fans ausgemacht. Diese komme daher, “dass wir eine Scheinwelt aufbauen”, sagte Baumgart im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online.de.

Es entfremde die Leute, “dass Einzelne sich Millionen einsacken – was aber nun einmal gerechtfertigt ist, da es die Verträge hergeben – während die Kleinen ums Überleben kämpfen”, sagte er. Auch, “dass uns nahezu täglich Fußballspiele gezeigt werden”, sei ein Grund. Steigende Ticketpreise seien ebenfalls ein Problem: “Für Normalsterbliche wird der Stadionbesuch langsam einfach zu teuer. Ich weiß nicht, ob die Fans diese Entwicklung auf Dauer noch mitmachen.”

Auch zur Einführung von Gelben und Roten Karten für Trainer hat Baumgart eine klare Meinung. Diese sei “eine reine Showgeschichte. Die bringt niemandem etwas, und sie bringt den Fußball auch nicht nach vorne”, sagte er. Es gebe bessere Möglichkeiten, die Disziplin der Trainer zu gewährleisten.

“Diese neuen Gelben und Roten Karten sind einfach nur Unsinn”, sagte Baumgart: “Meine Meinung ist dieselbe wie Marco Roses (Trainer Borussia Mönchengladbach, d. Red.): der größte Schwachsinn, den es im Fußball gibt.”

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Calhanoglu verteidigt Militär-Gruß

Der ehemalige Hamburger und Leverkusener Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu hat das umstrittene Salutieren der türkischen Fußball-Nationalspieler nach dem 1:0 gegen Albanien verteidigt. “Es war einfach ein Gruß an unser Militär. Als Fußballer spricht man nicht gerne über Politik. Wir wollten mit dem Gruß unsere Soldaten motivieren, dass sie wieder gesund zurückkommen”, sagte der Freistoß-Spezialist der Sport Bild.

Der 25-Jährige weiter: “Es ging keineswegs um ein politisches Zeichen oder eine Provokation. Wir lieben doch alle den Frieden, und daher finde ich es schade, wenn wir türkischen Spieler jetzt in einem schlechten Licht dastehen.” Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte dennoch Ermittlungen eingeleitet.

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