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“Alternativlos”: Braunschweig schafft Scouting-Abteilung ab

Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig schafft aus “wirtschaftlichen Gründen” seine Scouting-Abteilung zum Ende des Monats ab. Chef-Scout Dirk Fischer verlässt die Löwen mit sofortiger Wirkung, wie der finanziell angeschlagene Klub mitteilte.

“Diese Maßnahmen sind schmerzhaft, aber alternativlos”, sagte Aufsichtsrat Tobias Rau. Man habe sich “in den vergangenen Monaten genau die Kosten angeschaut” und müsse der Verein “auch diesen Bereich – wie viele andere in den vergangenen Wochen und Monaten – den Bedingungen der 3. Liga anpassen”.

Die Aufgaben sollen nun Sportdirektor Peter Vollmann und Trainer Christian Flüthmann übernehmen. “Wir befinden uns aktuell in einer Situation, in der wir alles auf den Prüfstand stellen und sich der Verein neu aufstellt”, sagte Vollmann: “Wir müssen entscheiden, was zwingend notwendig ist. Das betrifft auch den Scoutingbereich. Wir haben uns diese Entscheidung gründlich überlegt, sehen diesen Schritt aber als notwendig an. Für uns gilt es, die vorhandenen wirtschaftlichen Ressourcen optimal einzusetzen.”

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Düsseldorf: Rensing an der Schulter verletzt

Torhüter Michael Rensing vom Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf hat im Österreich-Trainingslager eine Schulterverletzung erlitten. Der 35-Jährige wird laut Vereinsmitteilung vom Montag “bis auf Weiteres nicht am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen können”.

Damit steigen die Chancen des US-Nationaltorhüters Zack Steffen, auch bei der Fortuna die Nummer eins zu werden. Der 24-Jährige war im Sommer aus der MLS von Columbus Crew zu Manchester City gewechselt, wurde aber direkt für eine Saison nach Düsseldorf verliehen.

Saisonstart der Rheinländer ist am 17. August bei Werder Bremen, eine Woche zuvor steht das Pokalspiel beim Fünftligisten FC Villingen an.

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Eberl wehrt sich gegen Ausstiegsklauseln für Manager

Sportdirektor Max Eberl vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach wehrt sich vehement gegen Vertrags-Ausstiegsklauseln für Fußball-Manager. “Meine persönliche Meinung ist ganz klar: Sportdirektoren dürfen in ihrem eigenen Vertrag keine Ausstiegsklauseln haben. Das würde der Unglaubwürdigkeit die Krone aufsetzen”, sagte der Ex-Profi im Interview mit Spox und Goal.

Sich als leitender Angestellter selbst Klauseln einzubauen, um den Verein bei einem gewissen Betrag wann auch immer verlassen zu können, “wäre ein total falsches Signal”. Er sehe sich nicht nur in der Verantwortung für sich selbst, “sondern auch für meine Mitarbeiter, die Mannschaft und bei einer solch langen Zugehörigkeit auch gegenüber dem gesamten Verein”. 

Die Sportdirektoren seien für “die Nachhaltigkeit und Identität des gesamten Vereins zuständig”, so Eberl: “Wenn wir wechseln könnten, ohne mit der Wimper zu zucken, könnte man einem Klub richtig Schaden zufügen.” Der 45-Jährige war selbst in der Vergangenheit immer wieder mit seinem Ex-Klub Bayern München in Verbindung gebracht worden. Eberl stellte klar: “Ich hätte doch nicht gerade eben dieses Statement abgegeben, wenn ich eine Klausel in meinem Vertrag hätte.”

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Medien: Auch Arsenal buhlt um Khedira

Ein Wechsel des 2014er-Fußball-Weltmeisters Sami Khedira von Juventus Turin in die Premier League scheint näher zu rücken. Neben Wolverhampton Wanderers buhlt jetzt auch der FC Arsenal, Klub von Mesut Özil, Shkodran Mustafi und Bernd Leno, um den 32-Jährigen. Das berichtete der Corriere dello Sport.

Der Mittelfeldspieler, der seit 2015 bei der Alten Dame unter Vertrag steht, besitzt bei den Turinern noch einen Zweijahreskontrakt. Khedira ist nicht der einzige Juve-Spieler, der vor dem Abschied vom piemontesischen Klub steht. Juve will sich auch von dem 19 Jahre alten Stürmer Moise Kean trennen. Der FC Everton signalisiert Interesse am Teenager, der den Turinern einen Erlös von 40 Millionen Euro bescheren könnte.

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Klose: “Junge Spieler sind oft zu schnell satt”

Rio-Weltmeister Miroslav Klose hat die Einstellung der Nachwuchsfußballer in Deutschland kritisiert. “Ich habe viel Kontakt zu Ex-Profis, die heute Trainer oder sonst im Fußball tätig sind. Sie bestätigen, dass die heutige Generation diese Einstellung, die bei uns normal war, nicht mehr hat, bis auf wenige Ausnahmen. Diese Leidenschaft, dieses Herz vermisse ich. Sie gehört zum Gesamtpaket neben Talent, Physis, Athletik”, sagte Klose im kicker-Interview.

“Die Ausbildung muss sein, klar. Aber manche lassen die Schule schleifen und kapieren nicht, dass sie, wenn sie als Nationalspieler oft weg sind, den Stoff nachholen müssen. Viele gehen da den bequemen Weg. Das zeigt mir, dass es dann nicht reicht”, sagte Klose weiter. Der 41-Jährige trainiert seit vergangenem Jahr die U17 von Bayern München. 

Er vermisse “diesen unbedingten Willen, die jungen Spieler sind oft zu schnell satt”, monierte der frühere Torjäger, sieht aber auch eine gewisse Überforderung: “Sie müssen wieder Spaß am Fußball bekommen. Manchmal wirken sie derart gestresst, mit Schule und vielem mehr, dass sie – so mein Eindruck – nur zum Training kommen, weil sie es müssen.”

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